MAK-Biomarker: Funktion, klinische Relevanz & Normbereiche - Laborwert, Normwerte und klinische Bedeutung
MAK (Makrophagen-Aktivierungs-Kennzahl) ist ein spezialisierter Biomarker in der Labormedizin, der die Aktivität von Makrophagen als sensiblen Entzündungsmarker präzise quantifiziert. Er unterstützt die Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Autoimmun- und chronisch-entzündlichen Erkrankungen, da er frühe Immunreaktionen zuverlässig anzeigt und so therapeutische Entscheidungen optimiert.
Kategorie: Stoffwechsel
Referenzbereich: 0 - 60
Was ist MAK?
MAK ist ein Labormarker, der in der medizinischen Diagnostik verwendet wird. Er gehört zur Kategorie Stoffwechsel. Der normale Referenzbereich liegt bei 0 - 60.
MAK (Makrophagen-Aktivierungs-Kennzahl) ist ein spezialisierter Biomarker in der Labormedizin, der die Aktivität von Makrophagen als sensiblen Entzündungsmarker präzise quantifiziert. Er unterstützt die Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Autoimmun- und chronisch-entzündlichen Erkrankungen, da er frühe Immunreaktionen zuverlässig anzeigt und so therapeutische Entscheidungen optimiert.
Detaillierte Informationen zu MAK
Ergebniserklärung
Was bedeuten niedrige Werte?
Was bedeuten hohe Werte?
Risikofaktoren für abweichende MAK-Werte
- : Rauchen erhöht das Risiko für Morbus Basedow und verschlimmert bei bestehender Hashimoto-Thyreoiditis die Entzündungsaktivität.
- : Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse können familiär gehäuft auftreten. Personen mit Verwandten ersten Grades, die an Hashimoto oder Morbus Basedow leiden, haben ein erhöhtes Risiko.
- : Menschen mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, rheumatoider Arthritis oder Zöliakie haben ein höheres Risiko für gleichzeitig erhöhte MAK-Werte.
- : Bestimmte Arzneimittel wie Interferon-alpha (bei Hepatitis oder Krebs) oder Lithium (bei psychiatrischen Erkrankungen) können Autoimmunprozesse in der Schilddrüse auslösen und MAK erhöhen.
- : Eine übermäßige Jodzufuhr (z. B. durch Kontrastmittel oder hochdosierte Nahrungsergänzungen) kann bei genetischer Prädisposition Autoimmunreaktionen provozieren.
- : Frauen sind etwa 5- bis 8-mal häufiger von Schilddrüsenautoimmunerkrankungen betroffen als Männer. Hormonelle Einflüsse, z. B. in der Schwangerschaft oder Menopause, spielen hier eine Rolle.
Was kann bei abweichenden MAK-Werten helfen?
- : Blutuntersuchungen: Lass jährlich TSH, fT3 und fT4 messen, um Unter- (Hypothyreose) oder Überfunktionen (Hyperthyreose) früh zu erkennen. Ultraschall: Bei Auffälligkeiten zeigt eine Sonografie, ob die Schilddrüse vergrößert, entzündet oder knotig verändert ist.
- : Chronischer Stress kann Autoimmunprozesse verstärken. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder ausreichend Schlaf helfen, das Immunsystem zu stabilisieren.
- : Studien deuten an, dass 200 µg Selen/Tag Entzündungsmarker bei Hashimoto reduzieren können.
Über Elara Health Laborwert-Datenbank
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