O2-Einatem-Fraktion: Wichtiger Biomarker für Lungenfunktion und Sauerstoffanalyse - Laborwert, Normwerte und klinische Bedeutung
Der Biomarker O2-Einatem-Fraktion misst den Anteil des inhalativen Sauerstoffs in der Atemluft und ist entscheidend für die Beurteilung der Ventilation und des Sauerstoffaustauschs bei Atemwegserkrankungen. Er wird in der Labormedizin eingesetzt, um die Lungefunktion zu überwachen, Atemgaszusammensetzungen zu analysieren und individuelle Therapieentscheidungen zu optimieren. Seine Bedeutung liegt in der frühzeitigen Erkennung respiratorischer Störungen und der Verbesserung der Patientenversorgung.
Kategorie: Blut
Referenzbereich: 21 - 100
Was ist O2-Einatem-Fraktion?
O2-Einatem-Fraktion ist ein Labormarker, der in der medizinischen Diagnostik verwendet wird. Er gehört zur Kategorie Blut. Der normale Referenzbereich liegt bei 21 - 100.
Der Biomarker O2-Einatem-Fraktion misst den Anteil des inhalativen Sauerstoffs in der Atemluft und ist entscheidend für die Beurteilung der Ventilation und des Sauerstoffaustauschs bei Atemwegserkrankungen. Er wird in der Labormedizin eingesetzt, um die Lungefunktion zu überwachen, Atemgaszusammensetzungen zu analysieren und individuelle Therapieentscheidungen zu optimieren. Seine Bedeutung liegt in der frühzeitigen Erkennung respiratorischer Störungen und der Verbesserung der Patientenversorgung.
Detaillierte Informationen zu O2-Einatem-Fraktion
Ergebniserklärung
Was bedeuten niedrige Werte?
Was bedeuten hohe Werte?
Risikofaktoren für abweichende O2-Einatem-Fraktion-Werte
- : Aufenthalt in großer Höhe oder Rauchen verringern die Sauerstoffaufnahme und erfordern engmaschige Kontrollen.
- : Bei schwerer Pneumonie kann ein falsches FiO₂-Management zu bleibenden Lungenschäden (DPLA) führen.
- : Langfristige Hyperoxie fördert die Bildung schädlicher Sauerstoffradikale, die Gefäße, Nerven und Nieren schädigen können.
- : Patienten mit COPD, Lungenfibrose oder Asthma benötigen oft individuell angepasste FiO₂-Werte, um akute Verschlechterungen zu vermeiden.
- : Eine FiO₂ >60% während Operationen erhöht das Risiko für Atemwegsentzündungen, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge (Pulmonalödem) oder Lungenentzündungen – besonders bei älteren Patienten.
- : Bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) kann zu viel Sauerstoff die Atemantriebsstörung verschlimmern und zu gefährlichem CO₂-Anstieg im Blut führen.
- : Hohe FiO₂-Werte begünstigen den Kollaps von Lungenbläschen, besonders nach Narkosen oder bei beatmeten Patienten.
Was kann bei abweichenden O2-Einatem-Fraktion-Werten helfen?
- : 1. Blutgasanalyse (BGA): Misst exakte Sauerstoff- und CO₂-Werte im Blut – entscheidend bei COPD oder Beatmung. 2. Pulsoximetrie: Zielwerte für SpO₂: - 94–98% für die meisten Patienten. - 88–92% bei COPD-Risiko. 3. PaO₂/FiO₂-Index: Bei Verdacht auf ARDS (akutes Lungenversagen) hilft dieser Index, die Beatmung anzupassen.
- : Halte dich an die vom Arzt vorgegebene Sauerstoffmenge – selbständige Anpassungen können lebensgefährlich sein.
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