Stabkernige: Vitaler Biomarker für präzise Labordiagnosen - Laborwert, Normwerte und klinische Bedeutung
Der Biomarker Stabkernige ist ein wichtiges labormedizinisches Parameter, das bei der Beurteilung von Zellstrukturen im Knochenmark und Entzündungsprozessen eingesetzt wird. Er hilft bei der Diagnose und Überwachung Bluterkrankungen sowie hyperplastischer Erkrankungen, indem er Abnormalitäten in Blasten und Stabkernigen Zellen sichtbar macht. Seine präzise Analyse trägt maßgeblich zur frühzeitigen Erkennung und therapiebegleitenden Steuerung bei, was für die Patientenversorgung von zentraler Bedeutung ist.
Kategorie: Blut
Referenzbereich: 3 - 5
Was ist Stabkernige?
Stabkernige ist ein Labormarker, der in der medizinischen Diagnostik verwendet wird. Er gehört zur Kategorie Blut. Der normale Referenzbereich liegt bei 3 - 5.
Der Biomarker Stabkernige ist ein wichtiges labormedizinisches Parameter, das bei der Beurteilung von Zellstrukturen im Knochenmark und Entzündungsprozessen eingesetzt wird. Er hilft bei der Diagnose und Überwachung Bluterkrankungen sowie hyperplastischer Erkrankungen, indem er Abnormalitäten in Blasten und Stabkernigen Zellen sichtbar macht. Seine präzise Analyse trägt maßgeblich zur frühzeitigen Erkennung und therapiebegleitenden Steuerung bei, was für die Patientenversorgung von zentraler Bedeutung ist.
Detaillierte Informationen zu Stabkernige
Ergebniserklärung
Was bedeuten niedrige Werte?
Was bedeuten hohe Werte?
Risikofaktoren für abweichende Stabkernige-Werte
- : Genetische Neutropenie: Selten, aber lebenslang erhöhtes Infektionsrisiko.
- : - Chemotherapie: Kann das Knochenmark vorübergehend schädigen und unreife Zellen freisetzen. - Kortison: Steigert die Produktion von Immunzellen.
- : Krebs (z. B. Leukämie) oder Nierenversagen: Langfristige Entzündungsreaktionen.
- : - Virusinfekte (z. B. Influenza): Unterdrücken vorübergehend die Immunantwort. - Sepsis: Kann die Knochenmarkfunktion überlasten.
- : - Chemotherapie/Strahlentherapie: Hemmen die Blutbildung. - Vitaminmangel (B12, Folsäure): Stört die Reifung der Blutzellen.
- : - Bakterielle Infektionen: Lungenentzündung, Harnwegsinfekte oder Sepsis. - Schwere Verletzungen/Operationen: Der Körper reagiert mit einer verstärkten Immunantwort. - Autoimmunerkrankungen: Rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn.
- : Extremer Stress, Sport oder Schwangerschaft: Kurzfristige Erhöhung möglich.
Was kann bei abweichenden Stabkernige-Werten helfen?
- : Stabkernige allein sind kein Alarmzeichen: Sie müssen immer im Zusammenhang mit anderen Blutwerten (z. B. Gesamtleukozyten) bewertet werden.
- : - Wachstumsfaktor (G-CSF): Stimuliert die Blutbildung (z. B. nach Chemotherapie). - Vitaminpräparate: Bei Mangelzuständen.
- : Eiweißreich, mit Vitamin B12 (Fleisch, Eier) und Folsäure (Grünkohl, Hülsenfrüchte).
- : - Hygiene: Häufiges Händewaschen, Menschenmengen meiden. - Fieber >38,3 °C: Sofort ärztliche Hilfe suchen.
Über Elara Health Laborwert-Datenbank
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