DHEA-S als Biomarker: Normwerte, Diagnostik & Bedeutung - Laborwert, Normwerte und klinische Bedeutung
DHEA-S (Dehydroepiandrosteronsulfat) ist ein Steroidhormon-Biomarker, der in der Labormedizin im Serum gemessen wird, um die Nebennierenfunktion und den Hormonhaushalt zu bewerten. Er dient der Diagnostik von Nebenniereninsuffizienz, hormonellen Dysbalancen und altersbedingtem Hormonabfall und liefert wertvolle Hinweise auf Stoffwechsel, Stressreaktion und Immunfunktion – entscheidend für eine gezielte Therapieoptimierung.
Kategorie: Hormone
Referenzbereich: 35 - 430
Was ist DHEA-S?
DHEA-S ist ein Labormarker, der in der medizinischen Diagnostik verwendet wird. Er gehört zur Kategorie Hormone. Der normale Referenzbereich liegt bei 35 - 430.
DHEA-S (Dehydroepiandrosteronsulfat) ist ein Steroidhormon-Biomarker, der in der Labormedizin im Serum gemessen wird, um die Nebennierenfunktion und den Hormonhaushalt zu bewerten. Er dient der Diagnostik von Nebenniereninsuffizienz, hormonellen Dysbalancen und altersbedingtem Hormonabfall und liefert wertvolle Hinweise auf Stoffwechsel, Stressreaktion und Immunfunktion – entscheidend für eine gezielte Therapieoptimierung.
Detaillierte Informationen zu DHEA-S
Ergebniserklärung
Was bedeuten hohe Werte?
Risikofaktoren für abweichende DHEA-S-Werte
- : Mit zunehmendem Alter sinkt die Produktion von DHEA-S natürlicherweise.
- : Übergewicht wird mit erhöhten DHEA-S-Werten in Verbindung gebracht.
Was kann bei abweichenden DHEA-S-Werten helfen?
- : Ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung (bei ME/CFS Pacing beachten!) können zur Aufrechterhaltung gesunder DHEA-Werte beitragen.
- : Techniken zur Stressbewältigung wie Meditation, Yoga oder regelmäßige Bewegung.
Häufig gestellte Fragen zu DHEA-S
Was ist der DHEA‑S‑Biomarker und warum wird er im Labor bestimmt?
DHEA‑S (Dehydroepiandrosteron‑Sulfat) ist ein Steroidhormon, das vorrangig in den Nebennieren gebildet wird. Es dient als Vorläufer für Sexualhormone wie Östrogen und Testosteron. Im Labor misst man DHEA‑S zur Beurteilung der Nebennierenfunktion, bei Verdacht auf hormonelle Störungen (z. B. PCOS, Nebennierentumoren) sowie zur Abklärung von Pubertätsverzögerung oder -vorzeitigkeit.
Was bedeuten erhöhte oder erniedrigte DHEA‑S‑Werte?
Erhöhte DHEA‑S-Werte können auf Nebennierenhyperplasie, -tumoren oder beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) hinweisen und mit Akne, Hirsutismus oder Zyklusstörungen einhergehen. Erniedrigte Werte deuten häufig auf Nebenniereninsuffizienz (z. B. Morbus Addison), Hypopituitarismus oder altersbedingten Hormonabfall und können zu Müdigkeit, geringem Appetit und Libidoverlust führen.
Wie wird der DHEA‑S‑Test durchgeführt?
Der Test erfolgt durch eine Blutentnahme, idealerweise morgens zwischen 8 und 10 Uhr, um Schwankungen zu minimieren. Fasten ist nicht zwingend nötig. Das Serum wird per Immunoassay oder Massenspektrometrie analysiert. Ergebnisangaben erfolgen üblicherweise in µg/dl oder nmol/l. Die Auswertung berücksichtigt Alter, Geschlecht und Laborreferenzbereiche.
Wie kann man DHEA‑S‑Werte natürlich verbessern oder normalisieren?
Ein gesunder Lebensstil unterstützt stabile DHEA‑S-Spiegel: Stressreduktion (z. B. Yoga, Meditation), ausreichender Schlaf (7–8 Stunden), ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten sowie moderates Ausdauer- und Krafttraining. Extreme Diäten oder Übertraining vermeiden. Nahrungsergänzung sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
Welche Symptome deuten auf abweichende DHEA‑S‑Werte hin und wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Anzeichen erhöhter Werte: Akne, Hirsutismus, Menstruationsstörungen, aggressives Verhalten. Bei erniedrigten Werten: chronische Müdigkeit, Muskelschwäche, Libidoverlust, Gewichtsverlust. Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn solche Symptome neu auftreten, unverhältnismäßig stark sind oder bei anhaltender Erschöpfung, unregelmäßigem Zyklus oder unerklärlichen Hautveränderungen.
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