pH als Biomarker: Bedeutung und Anwendung in der Labormedizin - Laborwert, Normwerte und klinische Bedeutung
Der pH-Biomarker misst den Säure-Basen-Haushalt im Körper und ist essenziell für die Diagnose von Stoffwechselstörungen sowie verschiedenen Erkrankungen wie Azidose oder Alkalose. Er wird in der Labormedizin verwendet, um das Gleichgewicht des Körpermilieus zu überwachen und frühzeitig krankhafte Veränderungen zu erkennen, was eine gezielte Behandlung ermöglicht.
Kategorie: Blut
Referenzbereich: 7.35 - 7.45
Was ist pH?
pH ist ein Labormarker, der in der medizinischen Diagnostik verwendet wird. Er gehört zur Kategorie Blut. Der normale Referenzbereich liegt bei 7.35 - 7.45.
Der pH-Biomarker misst den Säure-Basen-Haushalt im Körper und ist essenziell für die Diagnose von Stoffwechselstörungen sowie verschiedenen Erkrankungen wie Azidose oder Alkalose. Er wird in der Labormedizin verwendet, um das Gleichgewicht des Körpermilieus zu überwachen und frühzeitig krankhafte Veränderungen zu erkennen, was eine gezielte Behandlung ermöglicht.
Detaillierte Informationen zu pH
Ergebniserklärung
Was bedeuten niedrige Werte?
Was bedeuten hohe Werte?
Risikofaktoren für abweichende pH-Werte
- : Erhöht die Produktion von Säuren wie Acetat.
- : Fehlregulation von Bikarbonat-Rückresorption.
- : – COPD/Asthma: Chronische Lungenerkrankungen reduzieren die CO₂-Abatmung. – Atemdepression durch Medikamente: Opioide oder Sedativa verlangsamen die Atmung.
- : Angst, Schmerzen oder Höhenkrankheit führen zu übermäßiger CO₂-Abatmung.
- : – Diabetische Ketoazidose: Unkontrollierter Diabetes führt zur Ansammlung von Ketonkörpern. – Laktatazidose: Schwere Infektionen, Sepsis, Leberversagen oder extremes Training erhöhen die Milchsäureproduktion. – Nierenversagen: Gestörte Säureausscheidung über die Nieren.
- : Natron oder alkalische Supplemente stören das Gleichgewicht.
- : Erbrechen/Durchfall reduzieren Magensäure und erhöhen Bikarbonat.
Was kann bei abweichenden pH-Werten helfen?
- : Der Blut-pH wird primär durch Lunge und Nieren reguliert. Bei chronischen Abweichungen immer Kreatinin, Bikarbonat und Elektrolyte kontrollieren lassen. Sprich Änderungen an Ernährung oder Medikamenten stets mit deinem Arzt ab!
- : Überprüfe mit dem Arzt Sedativa/Opioide, die die Atmung hemmen.
- : – Bei diabetischer Ketoazidose: Insulinanpassung und Elektrolytausgleich. – Bei Nierenversagen: Dialyse oder Bikarbonat-Infusionen.
- : Integriere gesunde Säurequellen wie Apfelessig (1 TL in Wasser) oder Sauerkraut – sie stabilisieren langfristig den pH.
- : – Reduziere säurebildende Lebensmittel (Fleisch, Käse, Zucker) und erhöhe Gemüse, Obst, Nüsse. – Trinke alkalisches Wasser (pH 8–9) oder füge Zitronensaft hinzu – paradoxerweise wirkt dieser basisch.
- : Vermeide flache Atmung. Praktiziere 4-4-8-Atmung (4 Sek. einatmen, 4 halten, 8 ausatmen) zur CO₂-Regulation.
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