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Was Fibromyalgie ist, wie sie sich zeigt, wie sie diagnostiziert wird – und wo der Unterschied zu ME/CFS liegt. Verständlich erklärt und an Leitlinien orientiert.
Kurzantwort
Fibromyalgie ist eine chronische Störung der Schmerzverarbeitung mit Schmerzen in mehreren Körperregionen, Erschöpfung und Schlafproblemen.
Es gibt keinen Bluttest: Die Diagnose erfolgt klinisch anhand der ACR-Kriterien und durch Ausschluss anderer Ursachen.
Fibromyalgie ist nicht heilbar, aber gut beeinflussbar – am wirksamsten über eine multimodale, aktivierende Behandlung.
Fibromyalgie wird oft jahrelang nicht erkannt – und Betroffene hören häufig, sie würden sich das einbilden. Diese Seiten erklären sachlich und empathisch, was Fibromyalgie ist, wie sie diagnostiziert wird und was im Alltag hilft. Wenn Symptome strukturiert eingeordnet werden sollen, kann ein Selbsttest ein erster Orientierungsschritt sein.
Die wichtigsten Punkte
Fibromyalgie ist eine reale, organisch begründete Schmerzerkrankung – keine Einbildung.
Leitsymptome sind verbreitete Schmerzen, Erschöpfung, nicht erholsamer Schlaf und „Fibro Fog“.
Die Diagnose folgt den ACR-Kriterien (WPI + Symptom-Schwere-Score), nicht mehr den alten Druckpunkten.
Fibromyalgie und ME/CFS überlappen, unterscheiden sich aber in Leitsymptom und Therapie.
Autor
Frederik Marquart
Founder & CEO, Elara Health
Fachliche Einordnung
Elara Health Medical & Research Review
Wissenschaftliche und patientennahe Qualitätsprüfung
Letztes Update
12. Juni 2026
Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom, FMS) ist eine chronische Erkrankung mit verbreiteten Schmerzen in mehreren Körperregionen, oft begleitet von Erschöpfung, Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen. Ursache ist nicht eine Entzündung oder Organschädigung, sondern eine veränderte, überempfindliche Schmerzverarbeitung im Nervensystem (zentrale Sensibilisierung).
Weil sich im Blut oder im Röntgenbild nichts „beweisen“ lässt, werden Betroffene oft nicht ernst genommen. Genau das macht eine klare, leitlinienorientierte Einordnung so wichtig.
Fibromyalgie ist nicht heilbar, aber die Beschwerden lassen sich beeinflussen. Am besten belegt ist eine multimodale Behandlung aus angeleiteter Bewegung, psychologischen Verfahren und Selbstmanagement – bei einem Teil der Betroffenen ergänzt durch bestimmte Medikamente.
Wichtig ist die Abgrenzung zu ME/CFS: Bei Fibromyalgie hilft dosierte Bewegung meist, während sie bei ME/CFS mit ausgeprägter PEM schaden kann. Die richtige Einordnung entscheidet daher über die richtige Strategie.
Verbreitete Schmerzen über mindestens drei Monate
Erschöpfung und nicht erholsamer Schlaf gehören oft dazu
Diagnose über ACR-Kriterien, nicht über einen Laborwert
Bewegung hilft bei FMS – anders als bei ME/CFS mit PEM
Nein. Fibromyalgie ist eine reale Erkrankung mit veränderter Schmerzverarbeitung. Psychische Belastung kann Symptome verstärken, ist aber nicht die Ursache.
Fibromyalgie ist bisher nicht heilbar, aber gut behandelbar. Viele Betroffene können mit einer multimodalen Behandlung Beschwerden deutlich lindern und ihre Lebensqualität verbessern.
Es gibt keinen Bluttest. Die Diagnose erfolgt klinisch anhand der ACR-Kriterien. Ein Selbsttest kann eine erste Orientierung geben, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose.
Jeder Beitrag wird redaktionell geprüft, medizinisch eingeordnet und mit überprüfbaren Quellen belegt.
Geprüfter Inhalt mit 3 Quellen
Bildungsinhalt zur Einordnung – ersetzt keine ärztliche Diagnose
Verlinkung zu passendem Wissen, Fragebögen und Methodik
Wenn verbreiteter Schmerz und Symptomschwere strukturiert werden sollen, gibt ein Selbsttest eine erste Orientierung.
Definition, Häufigkeit und warum es keine Einbildung ist.
Schmerz, Fibro Fog, Schlaf und der typische Schub.
ACR-Kriterien, welcher Arzt und warum es keinen Bluttest gibt.
Wo die Unterschiede liegen und warum sie für die Therapie zählen.
Symptome entlang der ACR-Kriterien strukturiert einordnen.