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Immune markers and inflammation parameters: CRP, leukocytes, lymphocytes, immunoglobulins and other immune parameters.
Number of lab values in this category: 142
Immune markers and inflammation parameters: CRP, leukocytes, lymphocytes, immunoglobulins and other immune parameters.
Blood, immune, metabolic, hormone, and micronutrient markers are often searched in the context of chronic exhaustion. The surrounding illness logic matters.
What this category can do
Immune markers and inflammation parameters: CRP, leukocytes, lymphocytes, immunoglobulins and other immune parameters.
Fatigue
Use the fatigue hub before over-interpreting individual fatigue-related values in isolation.
Open fatigue lab answersPEM
Symptoms that worsen after activity may point to a different logic than simple deficiency thinking.
Open PEM vs normal exhaustionQuestionnaires
Validated assessments help connect lab context to symptom burden and function.
Open questionnairesIf this category is not enough
A category page organizes markers, but many users are actually trying to answer broader questions about fatigue, PEM, pacing, or structured symptom documentation.
Questionnaires
Use validated assessments when a biomarker category alone is too narrow for the underlying question.
PEM
When symptoms worsen after activity, the timing pattern can matter more than a category label.
ME/CFS
Use the illness hub when reduced capacity, fatigue, or multisystem symptoms are part of the larger picture.
Adjacent categories
Anti-Thyreoperoxidase-Antikörper, kurz Anti-TPO, sind Antikörper, die das Enzym Thyreoperoxidase angreifen. Thyreoperoxidase ist ein wichtiges Enzym in der Schilddrüse, das eine entscheidende Rolle bei der Produktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3) spielt. Diese Antikörper sind Teil des Immunsystems und können auf eine autoimmune Reaktion hinweisen, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.
Ref: 0 - 35
Dieser Labormarker wird zur Diagnose der Myasthenia gravis verwendet, einer Autoimmunerkrankung, die die Muskelfunktion beeinträchtigt. Acetylcholin-Rezeptor-Antikörper greifen die Rezeptoren an, die normalerweise für die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskeln verantwortlich sind. Ein erhöhter Wert deutet darauf hin, dass das Immunsystem die eigenen Acetylcholin-Rezeptoren angreift, was zu Muskelschwäche und Ermüdung führt.
Ref: 0 - 0.45
Antikörper gegen SS-B (La) sind Autoantikörper, die gegen das SS-B/La-Protein gerichtet sind, ein nukleäres Protein, das an der Verarbeitung von RNA beteiligt ist. Diese Antikörper werden im Rahmen der Diagnostik von Autoimmunerkrankungen, insbesondere des Sjögren-Syndroms, gemessen. Sie gehören zu den extrahierbaren nukleären Antigenen (ENA) und sind ein spezifischer Marker für das Sjögren-Syndrom, können aber auch bei systemischem Lupus erythematodes vorkommen. Ein positiver Befund weist auf eine humorale Immunantwort gegen körpereigenes Gewebe hin.
Ref: negativ (laborabhängig)
Anti-CCP (Antikörper gegen cyclische citrullinierte Peptide) sind Autoantikörper, die bei rheumatoider Arthritis (RA) häufig nachweisbar sind. Sie richten sich gegen citrullinierte Proteine und sind hochspezifisch für die RA. Der Test wird zur Diagnose und Prognoseeinschätzung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt.
Ref: < 5 U/ml (laborabhängig)
Anti-GBM-AK (Anti-Glomeruläre Basalmembran-Antikörper) sind Autoantikörper, die sich gegen die Basalmembran der Nieren und manchmal auch der Lunge richten. Sie spielen eine zentrale Rolle beim sogenannten Goodpasture-Syndrom, einer seltenen Autoimmunerkrankung, die zu schweren Nierenentzündungen (Glomerulonephritis) und Blutungen in der Lunge führen kann. Ein positiver Anti-GBM-AK-Nachweis weist auf eine akute Autoimmunreaktion hin und erfordert meist eine rasche medizinische Behandlung.
Anti-Glutamatdecarboxylase-2-Autoantikörper (GAD-2-AK) sind Antikörper gegen das Enzym Glutamatdecarboxylase 2 (65 kDa), das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse vorkommt. Diese Autoantikörper sind ein wichtiger Marker für den Typ-1-Diabetes mellitus, da sie auf eine autoimmune Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen hinweisen. Der Nachweis von GAD-2-AK wird zur Diagnose und Risikostratifizierung des Typ-1-Diabetes sowie zur Abgrenzung von anderen Diabetesformen eingesetzt.
Ref: < 10 IU/ml (laborabhängig)
Anti-HCV sind Antikörper, die vom Immunsystem gebildet werden, wenn der Körper mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) in Kontakt gekommen ist. Ein positiver Anti-HCV-Test bedeutet, dass eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus stattgefunden hat oder noch besteht. Er sagt jedoch nicht aus, ob die Infektion aktuell aktiv ist – dafür sind weitere Tests (z. B. HCV-RNA) notwendig. Hepatitis C ist eine virusbedingte Leberentzündung, die unbehandelt chronisch verlaufen kann.
Anti-Intrinsic-Factor-Autoantikörper (IF-AK) sind Antikörper gegen den Intrinsic Factor, ein Glykoprotein, das im Magen produziert wird und für die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm notwendig ist. Diese Autoantikörper blockieren die Bindung von Vitamin B12 an den Intrinsic Factor und führen so zu einem Vitamin-B12-Mangel. Der Nachweis von IF-AK wird zur Diagnose der perniziösen Anämie (Autoimmungastritis Typ A) eingesetzt.
Ref: negativ (laborabhängig)
ASOAM steht für Anti-Streptolysin O-Antikörper-Messung. Dabei handelt es sich um einen Bluttest, mit dem Antikörper gegen Streptolysin O nachgewiesen werden – ein Toxin, das von bestimmten Streptokokken-Bakterien (v. a. Streptokokken der Gruppe A) gebildet wird. Ein erhöhter ASO-Titer kann auf eine kürzlich durchgemachte oder bestehende Streptokokkeninfektion hinweisen, z. B. eine Mandelentzündung, Scharlach oder Hautinfektion. Der Test ist vor allem wichtig bei der Abklärung von Folgeerkrankungen wie dem rheumatischen Fieber oder einer Post-Streptokokken-Glomerulonephritis.
Ref: <0.1
AK gegen Cardiolipin-IgG (Antikörper gegen Cardiolipin, IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Phospholipid Cardiolipin richten, das eine Rolle in der Blutgerinnung spielt. Sie gehören zu den Antiphospholipid-Antikörpern und sind ein diagnostischer Marker für das Antiphospholipid-Syndrom (APS) – eine Autoimmunerkrankung, die mit einer erhöhten Neigung zu Thrombosen und Fehlgeburten einhergehen kann. Der IgG-Typ gilt dabei als besonders relevant für die Diagnosestellung und Risikobewertung.
Ref: <10
AK gegen Cardiolipin-IgM (Antikörper gegen Cardiolipin, IgM) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Phospholipid Cardiolipin richten, das eine Rolle in der Blutgerinnung spielt. Diese Antikörper gehören zur Gruppe der Antiphospholipid-Antikörper und können beim Antiphospholipid-Syndrom (APS) auftreten – einer Autoimmunerkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist. Der IgM-Typ kann auf eine frühe oder akute Immunreaktion hinweisen und wird oft gemeinsam mit anderen Antikörpern (z. B. IgG) getestet, um die Diagnose zu sichern.
Ref: <10
Antikörper gegen CCP (FEIA) sind spezielle Autoantikörper, die im Blut nachgewiesen werden können und häufig bei rheumatoider Arthritis (RA) vorkommen. CCP steht für zyklische citrullinierte Peptide, gegen die das Immunsystem bei RA fälschlicherweise Antikörper bildet. Der Test mit der FEIA-Methode (Fluoreszenz-Enzym-Immunoassay) misst diese Antikörper besonders genau. Ein positiver Befund spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine rheumatoide Arthritis, oft sogar schon in einem sehr frühen Krankheitsstadium.
AK gegen Doppelstrang-DNS (dsDNS, NCX) sind Autoantikörper, die sich gegen die körpereigene doppelsträngige DNA richten. Sie sind ein wichtiger Marker für die Autoimmunerkrankung Systemischer Lupus erythematodes (SLE). Der Zusatz NCX bezeichnet hierbei eine spezielle Testmethode (z. B. Nachweis über den Crithidia luciliae-Immunfluoreszenztest). Diese Antikörper können auf eine aktive Krankheitsphase hinweisen und sind besonders relevant für die Diagnose und Verlaufskontrolle von SLE, da sie mit Organbeteiligungen, insbesondere der Nieren, assoziiert sein können.
Ref: <100
AK gegen Fodrin (IgA) sind Autoantikörper, die sich gegen das Strukturprotein α-Fodrin richten, das in Zellen des Speichel- und Tränendrüsengewebes vorkommt. Diese Antikörper werden häufig im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom untersucht – einer Autoimmunerkrankung, die durch trockene Augen und Mundtrockenheit gekennzeichnet ist. Der IgA-Typ kann insbesondere auf eine Schleimhautbeteiligung hindeuten und kommt häufig in frühen Krankheitsstadien oder bei milden Verläufen vor. Der Nachweis ist ein unterstützender Hinweis in der Diagnostik, jedoch nicht allein beweisend für die Erkrankung.
Ref: <10
AK gegen Fodrin (IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das Zellstrukturprotein α-Fodrin richten, das insbesondere in Speichel- und Tränendrüsen vorkommt. Sie werden häufig im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom nachgewiesen – einer Autoimmunerkrankung, die typischerweise zu trockenen Augen und Mundtrockenheit führt. Der IgG-Typ dieser Antikörper kann auf eine systemische Autoimmunreaktion hinweisen und unterstützt die Diagnose, insbesondere wenn klassische Antikörper wie Anti-SSA/Ro oder Anti-SSB/La fehlen.
Ref: <10
AK gegen Intrinsic Factor sind Autoantikörper, die sich gegen den sogenannten Intrinsic Factor richten – ein Eiweiß, das im Magen gebildet wird und für die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm notwendig ist. Diese Antikörper sind ein typischer Hinweis auf eine perniziöse Anämie (eine Form der Vitamin-B12-Mangelanämie), die durch eine Autoimmunreaktion gegen den Intrinsic Factor verursacht wird. Der Nachweis dieser Antikörper spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung und erklärt häufig einen schwerwiegenden Vitamin-B12-Mangel trotz ausreichender Zufuhr über die Nahrung.
Ref: <20
Antikörper gegen Zytoplasma neutrophiler Granulozyten, kurz ANCA, sind spezielle Antikörper, die das Immunsystem gegen bestimmte Bestandteile der weißen Blutkörperchen (neutrophile Granulozyten) bildet. Es gibt zwei Haupttypen von ANCA: c-ANCA (cytoplasmatische ANCA) und p-ANCA (perinukleäre ANCA). Diese Antikörper können Autoimmunreaktionen auslösen und sind mit bestimmten Autoimmunerkrankungen verbunden.
Ref: 0 - 20
AK gegen 8-2-Glykoprotein IgG (Antikörper gegen β2-Glykoprotein-I, IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Eiweiß β2-Glykoprotein-I richten. Dieses Protein spielt eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung. Diese Antikörper gehören zu den sogenannten Antiphospholipid-Antikörpern und können ein Hinweis auf das Antiphospholipid-Syndrom (APS) sein – eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer erhöhten Neigung zu Thrombosen (Blutgerinnseln) und Schwangerschaftskomplikationen kommen kann. Der Nachweis erfolgt meist im Rahmen der Abklärung von wiederholten Fehlgeburten oder ungeklärten Thrombosen.
Ref: <7
AK gegen β2-Glykoprotein-I IgM (Antikörper gegen β2-Glykoprotein-I, IgM) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Protein β2-Glykoprotein-I richten, das an der Regulation der Blutgerinnung beteiligt ist. Diese Antikörper gehören zur Gruppe der Antiphospholipid-Antikörper und können im Rahmen des Antiphospholipid-Syndroms (APS) auftreten – einer Autoimmunerkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist. Der IgM-Typ kann insbesondere in frühen Krankheitsphasen oder bei akuten Immunreaktionen nachgewiesen werden.
Ref: <7
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind eine Gruppe von Antikörpern, die das Immunsystem gegen Bestandteile des Zellkerns richtet. Diese Antikörper können bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen auftreten, bei denen das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. Der ANA-Test ist ein Bluttest, der das Vorhandensein dieser Antikörper nachweist und häufig verwendet wird, um Autoimmunerkrankungen zu diagnostizieren.
Ref: 0 - 0.00625
Antistreptolysin (ASL) ist ein Antikörper, den dein Immunsystem bildet, um sich gegen bestimmte Bakterien der Gruppe A-Streptokokken zu wehren. Diese Bakterien können Infektionen wie Halsentzündungen oder Scharlach verursachen. Ein erhöhter ASL-Wert kann auf eine zurückliegende Streptokokkeninfektion hinweisen und hilft dabei, mögliche Folgeerkrankungen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündungen zu erkennen. Die ASL-Messung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Abklärung von Beschwerden nach einer Streptokokkeninfektion.
Ref: 0 - 200
AP-50 (alternative Aktivität) ist ein Labortest, der die Funktionsfähigkeit des alternativen Komplementwegs misst. Im Gegensatz zum klassischen Weg wird dieser Weg direkt durch Mikrobenoberflächen aktiviert. Der Test bestimmt die Menge an Serum, die benötigt wird, um 50% der Erythrozyten zu lysieren. Er wird eingesetzt, um Defekte im alternativen Komplementweg zu erkennen, z. B. bei Properdin-Mangel oder wiederkehrenden Infektionen mit Neisserien.
Ref: 70–150 U/ml (laborabhängig)
Basophile Granulozyten, kurz Basophile, sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Knochenmark gebildet werden und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie gehören zu den Granulozyten, einer Untergruppe der Leukozyten, und enthalten Granula (kleine Körnchen) mit verschiedenen chemischen Stoffen wie Histamin und Heparin. Diese Stoffe sind entscheidend für die Reaktion des Körpers auf Infektionen, Allergien und andere Immunantworten.
Ref: 0 - 1
Basophile Granulozyten, kurz Basophile, sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Knochenmark gebildet werden und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie gehören zu den Granulozyten, einer Untergruppe der Leukozyten, und enthalten Granula (kleine Körnchen) mit verschiedenen chemischen Stoffen wie Histamin und Heparin. Diese Stoffe sind entscheidend für die Reaktion des Körpers auf Infektionen, Allergien und andere Immunantworten.
Ref: 0 - 0.2
BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) ist ein Protein, das das Überleben und Wachstum von Neuronen fördert. Es wird im Serum gemessen, um Hinweise auf die neuronale Gesundheit und Plastizität zu erhalten. Niedrige BDNF-Spiegel werden mit neurodegenerativen Erkrankungen und Depressionen in Verbindung gebracht.
Ref: 7–30 ng/ml (laborabhängig)
Borrelien-IgG-Antikörper sind Immunglobuline der Klasse G gegen Borrelia burgdorferi, den Erreger der Lyme-Borreliose. Sie werden im Blutserum nachgewiesen und deuten auf eine zurückliegende oder chronische Infektion hin. Der Test wird zur Diagnose der Lyme-Borreliose eingesetzt, insbesondere bei Spätmanifestationen wie Neuroborreliose oder Lyme-Arthritis. Ein positiver IgG-Befund allein beweist keine aktive Infektion, da Antikörper auch nach Ausheilung persistieren können.
Ref: negativ (laborabhängig)
Borrelien-IgM-Antikörper sind Immunglobuline der Klasse M gegen Borrelia burgdorferi, den Erreger der Lyme-Borreliose. Sie werden im Blutserum nachgewiesen und deuten auf eine frische oder kürzlich zurückliegende Infektion hin. Der Test wird zur Früherkennung der Lyme-Borreliose eingesetzt, insbesondere bei Verdacht auf ein Erythema migrans oder eine frühe Neuroborreliose. IgM-Antikörper können jedoch auch bei anderen Infektionen oder Autoimmunerkrankungen falsch-positiv sein.
Ref: negativ (laborabhängig)
C-reaktives Protein (CRP) ist ein Protein, das von der Leber produziert wird und bei Entzündungen im Körper ansteigt. Der hochsensitive CRP-Test (hs-CRP) ist eine spezielle Art von CRP-Test, der sehr kleine Mengen dieses Proteins im Blut messen kann. Der hs-CRP-Test wird oft verwendet, um das Risiko von Herzerkrankungen zu bewerten, da niedrige Entzündungsniveaus, die durch diesen Test nachgewiesen werden, mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen.
Ref: 0 - 3
C3-Komplement ist ein Eiweiß des Immunsystems und spielt eine zentrale Rolle in der sogenannten Komplementkaskade, einem Teil der angeborenen Abwehr. Es hilft dem Körper, Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu erkennen und zu bekämpfen, indem es Entzündungsreaktionen auslöst und fremde Zellen markiert, damit sie besser zerstört werden können. Der C3-Wert im Blut kann bei bestimmten Infektionen, Autoimmunerkrankungen (z. B. Lupus) oder Nierenentzündungen verändert sein und dient daher als wichtiger Laborwert zur Diagnostik.
Ref: 0.9 - 1.8
C4-Komplement ist ein Eiweißbestandteil des Immunsystems und Teil der sogenannten Komplementkaskade, die zur Abwehr von Krankheitserregern beiträgt. C4 unterstützt dabei, Fremdstoffe im Körper zu erkennen, Entzündungsreaktionen auszulösen und Abwehrzellen zu aktivieren. Der C4-Wert im Blut kann bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes, Infektionen oder Lebererkrankungen verändert sein. Eine Messung hilft, die Funktion des Immunsystems besser zu beurteilen.
Ref: 0.1-0.4
Cardiolipin-Antikörper sind spezielle Antikörper, die das Immunsystem gegen Cardiolipin richtet. Cardiolipin ist ein Phospholipid, das in den Membranen von Mitochondrien (den Energiekraftwerken der Zellen) vorkommt. Diese Antikörper können ein Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung sein, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.
Ref: 0 - 12
Centromer-Antikörper (quantitativ) sind Autoantikörper gegen Proteine des Zentromers, einer Struktur der Chromosomen. Sie treten typischerweise bei der limitierten Form der systemischen Sklerose (CREST-Syndrom) auf und dienen als diagnostischer Marker. Die quantitative Bestimmung ermöglicht die Verlaufskontrolle der Antikörpertiter.
Ref: < 10 U/ml (laborabhängig)
Chlamydia pneumoniae IgG-Antikörper sind Immunglobuline der Klasse G gegen das Bakterium Chlamydia pneumoniae, das Atemwegsinfektionen verursacht. Der Nachweis von IgG zeigt eine zurückliegende oder chronische Infektion an. Der Test wird zur Diagnostik bei Verdacht auf eine persistierende Infektion oder bei bestimmten chronischen Erkrankungen eingesetzt.
Ref: Negativ (< 1:64) (laborabhängig)
CMV-IgG ist ein Antikörper, der nach einer Infektion mit dem Zytomegalievirus (CMV) gebildet wird. Ein positiver Wert zeigt eine durchgemachte Infektion an und bedeutet lebenslange Immunität. Bei Gesunden ist dies meist unbedenklich, bei Schwangeren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. nach Transplantationen) kann CMV jedoch reaktivieren und schwere Komplikationen verursachen.
Ref: <0.3
CMV-IgM ist ein Antikörper, der bei einer akuten oder kürzlichen CMV-Infektion gebildet wird. Ein positiver Wert deutet auf eine frische Ansteckung oder Reaktivierung des Virus hin. CMV bleibt nach der Erstinfektion lebenslang im Körper und kann bei geschwächtem Immunsystem (z. B. nach Transplantationen, bei HIV) wieder aktiv werden. Bei Schwangeren kann eine Erstinfektion schwere Folgen für das Ungeborene haben.
Ref: <0.7
CRP-Latex ist ein quantitativer Labortest zur Bestimmung des C-reaktiven Proteins (CRP) im Blut mittels Latex-Agglutination. CRP ist ein Akute-Phase-Protein, das in der Leber als Reaktion auf Entzündungen, Infektionen oder Gewebeschäden produziert wird. Der Test wird häufig zur Diagnose und Verlaufskontrolle von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Die Latex-Methode ist eine empfindlichere Variante als der einfache CRP-Schnelltest.
Ref: < 5 mg/l (laborabhängig)
CXCR3-Ak sind Autoantikörper gegen den Chemokinrezeptor CXCR3, der auf aktivierten T-Zellen und natürlichen Killerzellen exprimiert wird. Diese Antikörper können die Immunregulation beeinflussen und werden bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom oder systemischem Lupus erythematodes gemessen. Der Test dient der Abklärung immunologischer Dysfunktionen.
Ref: Negativ (laborabhängig)
Ds-DNA-AK (quantitativ) sind Autoantikörper gegen doppelsträngige DNA, die typisch für den systemischen Lupus erythematodes (SLE) sind. Die quantitative Bestimmung dient der Diagnose und Verlaufskontrolle des SLE. Hohe Werte korrelieren oft mit Krankheitsaktivität, insbesondere bei Nierenbeteiligung.
Ref: < 30 IU/ml (laborabhängig)
EA p138 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus kann verschiedene Erkrankungen verursachen, einschließlich Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber). Der Nachweis von EA p138 IgG im Blut zeigt, dass Ihr Immunsystem bereits auf eine EBV-Infektion reagiert hat und Antikörper gegen das Virus entwickelt hat. Ein positives Ergebnis für EA p138 IgG deutet darauf hin, dass Sie in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert waren, aber nicht unbedingt auf eine aktive Infektion hindeutet.
Ref: negativ
EA p138 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus kann Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) verursachen. Der Nachweis von EA p138 IgM im Blut zeigt an, dass Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert. Ein positives Ergebnis für EA p138 IgM deutet darauf hin, dass Sie sich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befinden oder diese kürzlich hatten.
Ref: negativ
EA p54 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV hinweist. Dieses Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) zu verursachen. Der Nachweis von EA p54 IgG-Antikörpern im Blut deutet darauf hin, dass Ihr Körper in der Vergangenheit mit dem Virus in Kontakt gekommen ist und eine Immunantwort entwickelt hat. Ein positives Ergebnis für EA p54 IgG zeigt normalerweise an, dass Sie eine frühere EBV-Infektion hatten oder sich in der Genesungsphase befinden.
Ref: negativ
EA p54 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird häufig in der Infektionsdiagnostik verwendet, um festzustellen, ob eine aktive EBV-Infektion vorliegt. Das Epstein-Barr-Virus ist bekannt für die Verursachung von Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber).
Ref: negativ
EBNA1 IgG (Epstein-Barr-Nuclear-Antigen 1 IgG) ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und auf eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) und einige Arten von Krebs, wie das Burkitt-Lymphom, zu verursachen. Das Vorhandensein von EBNA1 IgG-Antikörpern zeigt normalerweise an, dass der Körper bereits in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert war und eine Immunantwort entwickelt hat. Ein positiver Test auf EBNA1 IgG kann helfen, die Diagnose von EBV-Infektionen zu bestätigen, insbesondere wenn andere Symptome oder Tests vorliegen. Diese Untersuchung wird häufig in Kombination mit anderen EBV-Tests verwendet, um ein umfassendes Bild der Infektion zu erhalten und die bestmögliche Behandlung zu planen.
Ref: negativ
EBNA1 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweisen kann. Das Epstein-Barr-Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) und einige Krebsarten zu verursachen. Ein positiver EBNA1 IgM-Test zeigt, dass der Körper aktuell auf die Virusinfektion reagiert und in der Regel mit Symptomen wie Fieber, Müdigkeit, geschwollenen Lymphknoten und Halsschmerzen einhergeht. Dieser Test wird oft in Kombination mit anderen EBV-Tests durchgeführt, um eine präzise Diagnose zu stellen und den Verlauf der Infektion besser zu verstehen.
Ref: negativ
Dieser Wert zeigt die Aktivität des Epstein-Barr-Virus (EBV) in deinem Körper und deutet darauf hin, ob eine akute Infektion vorliegt. Ein erhöhter Wert bedeutet, dass das Virus momentan aktiv ist, was zu Symptomen wie Müdigkeit und Halsschmerzen führen kann.
Ref: negativ
Ein erhöhter EBV-latent-Wert weist auf eine vergangene Infektion hin, bei der das Epstein-Barr-Virus weiterhin im Körper schlummert und reaktiviert werden kann. Dieser Wert ist wichtig, um das Risiko für erneute Symptome oder Langzeitfolgen besser einschätzen zu können.
Ref: positiv
EBV-Anti-VCA-IgG ist ein Antikörper gegen das Kapsidprotein des Epstein-Barr-Virus (EBV). Er zeigt eine frühere oder aktive EBV-Infektion an. Während der Akutphase steigt der Wert und bleibt lebenslang nachweisbar. Hohe Titer können aber auch auf chronische Verläufe oder Komplikationen hinweisen.
Ref: <5
EBV-Anti-VCA-IgM ist ein Antikörper, der früh nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) gebildet wird. Er hilft, eine frische oder aktive EBV-Infektion (z. B. Pfeiffersches Drüsenfieber) zu erkennen. IgM-Antikörper erscheinen innerhalb der ersten 1–2 Wochen nach Symptombeginn und klingen nach 4–6 Wochen ab. Der Test wird oft mit anderen EBV-Markern kombiniert, um den Infektionszeitpunkt zu bestimmen.
Ref: <20
Der Biomarker ENA-AK gegen Centromere gehört zu den sogenannten Autoantikörpern. Das sind Abwehrstoffe, die sich – fälschlicherweise – gegen körpereigene Strukturen richten. In diesem Fall richten sie sich gegen die Centromere, einen Teil der Zellkerne. Diese Antikörper können bei bestimmten Autoimmunerkrankungen, insbesondere bei der limitieren Form der systemischen Sklerodermie (CREST-Syndrom), nachgewiesen werden. Ein positiver Befund hilft dem Arzt, eine Diagnose zu stellen oder den Verlauf einer Erkrankung besser zu beurteilen.
Der Biomarker ENA-AK gegen Jo-1 ist ein spezieller Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen körpereigene Strukturen richten. Der Jo-1-Antikörper ist häufig mit einer seltenen Autoimmunerkrankung namens Myositis verbunden – dabei handelt es sich um eine entzündliche Muskelerkrankung. Besonders typisch ist die Polymyositis oder Dermatomyositis, bei denen Muskelschwäche und manchmal Hautveränderungen auftreten. Der Nachweis dieses Antikörpers kann dem Arzt helfen, die richtige Diagnose zu stellen und eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen RNP/Sm ist ein Autoantikörper, der im Blut gefunden werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe des Körpers, die sich fälschlicherweise gegen eigene Zellen richten. Der RNP/Sm-Antikörper tritt häufig bei bestimmten Autoimmunerkrankungen auf, insbesondere beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) und beim Mixed-Connective-Tissue-Disease (MCTD), einer Mischform verschiedener Bindegewebserkrankungen. Der Nachweis dieses Antikörpers unterstützt den Arzt dabei, die richtige Diagnose zu stellen und die passende Behandlung zu planen.
Der Biomarker ENA-AK gegen Scl-70 (auch Topoisomerase-1 genannt) ist ein Autoantikörper, der im Blut gefunden werden kann. Autoantikörper sind körpereigene Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen eigenes Gewebe richten. Scl-70-Antikörper treten vor allem bei der systemischen Sklerodermie auf – einer Autoimmunerkrankung, die Haut und innere Organe verhärten und beeinträchtigen kann. Der Nachweis dieses Antikörpers hilft dem Arzt dabei, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen Sm-Antigen ist ein spezieller Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen richten. Sm-Antikörper treten fast ausschließlich bei der Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes (SLE) auf und gelten als sehr spezifisch für diese Erkrankung. Der Nachweis hilft dem Arzt, die Diagnose SLE zu bestätigen und gezielt eine passende Therapie einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen SS-A (Ro) ist ein Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper entstehen, wenn das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift. SS-A-Antikörper (auch Ro-Antikörper genannt) treten häufig bei Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) auf. Sie können helfen, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen – auch wenn noch keine eindeutigen Symptome vorliegen. Ein positiver Befund unterstützt den Arzt bei der Diagnose und der Wahl der richtigen Therapie.
Der Biomarker ENA-AK gegen SS-B (La) ist ein Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen körpereigene Bestandteile richten. SS-B-Antikörper treten häufig beim Sjögren-Syndrom auf – einer Autoimmunerkrankung, die vor allem zu trockenen Augen und trockenem Mund führt. Sie können auch bei anderen Bindegewebserkrankungen vorkommen. Der Nachweis dieses Antikörpers hilft dem Arzt, eine passende Diagnose zu stellen und die Erkrankung gezielt zu behandeln.
Endomysium-Antikörper (Endomysium-AK) sind spezifische Antikörper, die gegen das Endomysium gerichtet sind, das Bindegewebe der Muskulatur. Das Vorhandensein dieser Antikörper ist oft ein Hinweis auf Zöliakie, eine autoimmune Erkrankung, bei der der Körper auf Gluten reagiert und das Dünndarmgewebe schädigt. Ein positiver Endomysium-AK-Test kann darauf hinweisen, dass eine Person an Zöliakie leidet oder ein erhöhtes Risiko dafür hat. Die Messung dieser Antikörper wird häufig in Kombination mit anderen Tests durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen und eine geeignete Behandlung zu planen, wie zum Beispiel eine glutenfreie Diät, um die Symptome zu lindern und die Gesundheit des Dünndarms zu verbessern.
Ref: negativ
Endothelin-Rezeptor-A-Antikörper (Endothelin-Rez-A-Ak) sind Autoantikörper, die gegen den Endothelin-Rezeptor Typ A gerichtet sind. Endothelin ist ein potenter Vasokonstriktor, und sein Rezeptor spielt eine Rolle bei der Regulation des Blutdrucks und der Gefäßfunktion. Diese Antikörper werden vor allem im Zusammenhang mit systemischer Sklerose (Sklerodermie) und pulmonal-arterieller Hypertonie untersucht. Sie können zur Diagnose und Risikostratifizierung dieser Erkrankungen beitragen.
Ref: negativ (laborabhängig)
Eosinophile Granulozyten, auch einfach als Eosinophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind an der Abwehr von Parasiten beteiligt und spielen eine Schlüsselrolle bei allergischen Reaktionen und bestimmten Immunantworten.
Ref: 1 - 4
Eosinophile Granulozyten, auch einfach als Eosinophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind an der Abwehr von Parasiten beteiligt und spielen eine Schlüsselrolle bei allergischen Reaktionen und bestimmten Immunantworten.
Ref: 0.04 - 0.4
Der Biomarker freie Kappa-Leichtketten ist ein Bestandteil von Antikörpern (Immunglobulinen), die vom Immunsystem gebildet werden. Normalerweise sind diese Ketten im Blut nur in geringen Mengen vorhanden. Ein erhöhter Wert kann auf eine Störung der Antikörperproduktion hinweisen – zum Beispiel bei Plasmazellerkrankungen wie dem Multiplen Myelom oder bei chronischen Entzündungen. Der Arzt nutzt diesen Wert, um bestimmte Erkrankungen des Immunsystems zu erkennen oder deren Verlauf zu überwachen.
Die freie Lambda-Leichtkette ist ein Teil von Antikörpern, die vom Immunsystem gebildet werden. Normalerweise zirkuliert nur eine geringe Menge dieser Eiweißstoffe im Blut. Ein erhöhter Wert kann darauf hinweisen, dass der Körper ungewöhnlich viele Antikörper produziert – zum Beispiel bei bestimmten Blut- oder Krebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom oder chronischen Entzündungen. Der Arzt nutzt diesen Wert zur Früherkennung, Diagnose oder Verlaufskontrolle solcher Erkrankungen.
Deaminiertes Gliadin-IgA ist ein Antikörper gegen deaminiertes Gliadin, ein Bestandteil des Glutens. Diese Antikörper werden im Blut gemessen und sind ein spezifischer Marker für die Zöliakie. Sie gehören neben den Gewebstransglutaminase-Antikörpern (tTG-IgA) zu den empfohlenen serologischen Tests. Ein positiver Befund weist auf eine Immunreaktion auf Gluten hin, die bei Zöliakie typisch ist.
Ref: negativ (laborabhängig)
Deaminiertes Gliadin-IgG ist ein Antikörper der Klasse IgG gegen deaminiertes Gliadin. Er wird vor allem bei Patienten mit IgA-Mangel eingesetzt, da IgA-basierte Tests dann falsch-negativ sein können. Der Test dient der Diagnose der Zöliakie und kann auch bei Verlaufskontrollen unter glutenfreier Diät verwendet werden. IgG-Antikörper sind weniger spezifisch als IgA, aber bei IgA-Mangel eine wertvolle Alternative.
Ref: negativ (laborabhängig)
Hepatitis-B-surface-Antikörper (Anti-HBs) sind Antikörper gegen das Oberflächenantigen (HBsAg) des Hepatitis-B-Virus (HBV). Sie werden im Blut gemessen, um den Immunstatus nach einer Hepatitis-B-Impfung oder nach einer durchgemachten Infektion zu beurteilen. Ein positiver Wert zeigt eine schützende Immunität an. Der Test wird auch zur Verlaufskontrolle bei chronischer Hepatitis B eingesetzt.
Ref: ≥ 10 IE/l (schützend) (laborabhängig)
Histamin ist eine chemische Verbindung, die eine Schlüsselrolle im Immunsystem und bei allergischen Reaktionen spielt. Es wird in bestimmten Zellen, den sogenannten Mastzellen und Basophilen, gespeichert und bei Bedarf freigesetzt. Histamin ist an verschiedenen physiologischen Prozessen beteiligt, einschließlich der Regulierung des Magen-Darm-Trakts, der Nervensignalübertragung und der Funktion des Immunsystems.
Ref: 0.3 - 1
HSV 1/2 IgA sind Antikörper der Klasse IgA gegen Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2. Sie werden im Blut oder in Schleimhautsekreten gemessen und deuten auf eine aktuelle oder kürzliche Infektion mit HSV hin. IgA-Antikörper treten früher im Infektionsverlauf auf als IgG und können bei Reaktivierung einer latenten Infektion ansteigen. Der Test wird zur Diagnose einer akuten Herpesinfektion oder zur Unterscheidung von früheren und aktuellen Infektionen eingesetzt.
Ref: negativ (laborabhängig)
HSV 1/2 IgG sind Antikörper der Klasse IgG gegen Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2. Sie werden im Blut gemessen und zeigen eine zurückliegende Infektion oder eine Immunantwort nach Impfung an. IgG-Antikörper bleiben lebenslang nachweisbar und steigen bei Reaktivierung an. Der Test dient der Bestimmung des Immunstatus und der Unterscheidung zwischen HSV-1 und HSV-2.
Ref: negativ (laborabhängig)
HSV 1/2 IgM sind Antikörper der Klasse Immunglobulin M gegen Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2. Sie werden im Blut gemessen, um eine akute oder kürzlich zurückliegende Erstinfektion mit Herpes-simplex-Viren nachzuweisen. IgM-Antikörper treten in der Regel in der frühen Phase der Infektion auf und können über mehrere Wochen nachweisbar sein. Der Test dient der Differenzialdiagnose von Herpes-Infektionen, insbesondere bei Verdacht auf eine frische Infektion oder Reaktivierung.
Ref: negativ (laborabhängig)
I-FABP ist ein Marker für die Integrität der Darmschleimhaut. Ein hoher Wert kann auf eine Schädigung der Darmschleimhaut hinweisen, beispielsweise durch Entzündungen.
Ref: 0 - 160
Unreife Granulozyten (IG) sind Vorläuferzellen bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten), die im Knochenmark gebildet werden. Normalerweise gelangen sie erst nach vollständiger Reifung ins Blut. Ein erhöhter IG-Wert kann auf Infektionen, Entzündungen oder Erkrankungen des Knochenmarks hinweisen. In einigen Fällen kann er auch nach Operationen oder körperlichem Stress ansteigen.
Ref: <0.09
Unreife Granulozyten (IG) sind Vorläuferzellen bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten), die im Knochenmark gebildet werden. Normalerweise gelangen sie erst nach vollständiger Reifung ins Blut. Ein erhöhter IG-Wert kann auf Infektionen, Entzündungen oder Erkrankungen des Knochenmarks hinweisen. In einigen Fällen kann er auch nach Operationen oder körperlichem Stress ansteigen.
Ref: <0.6
IgG1 ist der häufigste Untertyp von Immunglobulin G (IgG) und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Bakterien und Viren. Ein niedriger IgG1-Wert kann auf eine Immunschwäche hinweisen, während erhöhte Werte auf chronische Infektionen oder Entzündungen hindeuten können.
Ref: 3.8 - 11.4
IgG2 ist besonders wichtig für die Abwehr von Bakterien, die durch Kapseln geschützt sind, wie Pneumokokken. Ein niedriger IgG2-Wert kann die Anfälligkeit für bestimmte bakterielle Infektionen erhöhen.
Ref: 1.5 - 6.4
IgG3 ist ebenfalls an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt und reagiert besonders schnell auf Infektionen. Niedrige IgG3-Werte können auf eine Immunschwäche hindeuten, während erhöhte Werte bei akuten Infektionen auftreten können.
Ref: 0.2 - 1.2
IgG4 ist der am wenigsten verbreitete IgG-Untertyp und wird oft mit allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht. Erhöhte IgG4-Werte können bei bestimmten chronischen Entzündungserkrankungen wie der IgG4-assoziierten Erkrankung (IgG4-RD) auftreten.
Ref: 0.08 - 1.4
IgG4 ist eine Unterklasse von Immunglobulin G, die bei wiederholter Antigenexposition gebildet wird. Das IgG4-Allergie-Screening auf verschiedene Nahrungsmittel misst die Konzentration spezifischer IgG4-Antikörper gegen eine Auswahl von Lebensmitteln. Der Test wird in der Alternativmedizin zur Identifikation von Nahrungsmittelunverträglichkeiten eingesetzt, seine klinische Aussagekraft ist jedoch umstritten.
Ref: negativ / <0,35 mgA/L (laborabhängig)
Immunglobulin A (IgA) ist ein Antikörper, der eine wichtige Rolle im Immunsystem spielt. Antikörper sind Proteine, die vom Immunsystem produziert werden, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren. IgA ist hauptsächlich in Schleimhäuten, wie denen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Urogenitaltrakts, vorhanden. Es ist auch in Speichel, Tränen und Muttermilch zu finden.
Ref: 0.7 - 4.0
Immunglobulin E (IgE) ist ein Antikörper, der vor allem bei allergischen Reaktionen und der Abwehr von Parasiten eine zentrale Rolle spielt. Es bindet an Mastzellen und basophile Granulozyten und löst bei Kontakt mit Allergenen die Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin aus. Gemessen wird IgE im Blut zur Diagnose und Verlaufskontrolle von allergischen Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergien sowie bei Verdacht auf parasitäre Infektionen.
Ref: 0–100 IU/ml (laborabhängig, altersabhängig)
Immunglobulin G (IgG) ist der häufigste Antikörper im Blut und in der extrazellulären Flüssigkeit, der etwa 70-80 % der gesamten Antikörper im Körper ausmacht. Antikörper sind Proteine, die vom Immunsystem produziert werden, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren. IgG spielt eine zentrale Rolle bei der Immunantwort und schützt den Körper vor Infektionen.
Ref: 7 - 16
Immunglobulin M (IgM) ist ein Antikörper, der eine Schlüsselrolle im Immunsystem spielt. IgM ist normalerweise der erste Antikörper, der vom Körper als Reaktion auf eine Infektion produziert wird. Es ist im Blut und in der Lymphflüssigkeit vorhanden und hilft dabei, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren.
Ref: 0.4 - 2.3
Dieser Test misst die Immunantwort auf virale Infektionen. Ein erhöhter Wert kann auf eine aktive oder kürzlich stattgefundene Infektion hindeuten, da Ihr Immunsystem stark auf virale Antigene reagiert.
Ref: 0 - 10
Interferon-gamma (IFN-γ) ist ein Zytokin, das von T-Lymphozyten und natürlichen Killerzellen produziert wird. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Makrophagen und der Steuerung der Immunantwort gegen intrazelluläre Erreger wie Viren und Bakterien. Gemessen wird IFN-γ häufig im Rahmen von Immunfunktionstests, z. B. beim Interferon-Gamma-Release-Assay (IGRA) zur Diagnose einer Tuberkuloseinfektion. Der Wert kann auch bei Autoimmunerkrankungen oder chronischen Entzündungen verändert sein.
Ref: Negativ (unter 0,35 IU/ml) im IGRA-Test (laborabhängig)
Interferon-Gamma (IFN-γ) ist ein wichtiges Botenstoff-Protein, das die Abwehrkräfte des Körpers stärkt. Es wird hauptsächlich von bestimmten Immunzellen produziert und hilft, Viren, Bakterien und Tumorzellen zu bekämpfen. Zudem reguliert es Entzündungsprozesse und spielt eine Rolle bei Autoimmunerkrankungen. Ein Ungleichgewicht von IFN-γ kann Hinweise auf Infektionen, Entzündungen oder Immunstörungen geben. Die Bestimmung des IFN-γ-Spiegels kann helfen, das Immunsystem besser zu beurteilen.
Ref: 65-800
Dieses Zytokin spielt eine Rolle bei der Immunantwort. Hohe Werte können auf eine Entzündung oder eine Infektion hindeuten.
Ref: 0 - 5
IL-6 ist ein entzündungsförderndes Zytokin. Ein hoher Wert deutet auf eine akute Entzündung hin und kann bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Stress erhöht sein.
Ref: 0 - 7
IL-8 wird ebenfalls bei Entzündungsreaktionen produziert. Erhöhte Werte können auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen.
Ref: 0 - 15
Interleukin-10 (IL-10) ist ein entzündungshemmendes Eiweiß (Zytokin), das eine wichtige Rolle in der Regulation des Immunsystems spielt. Es hilft, überschießende Entzündungsreaktionen zu dämpfen und schützt so den Körper vor Schäden durch eine überaktive Immunantwort.
Ref: 10 - 60
Interleukin-17A (IL-17A) ist ein entzündungsförderndes Eiweiß (Zytokin), das eine wichtige Rolle in der Immunabwehr spielt. Es wird vor allem von bestimmten Immunzellen gebildet und trägt zur Bekämpfung von Infektionen bei, kann aber auch an chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen beteiligt sein.
Ref: 0 - 30
Interleukin-2 (IL-2) ist ein wichtiges Signalprotein des Immunsystems, das die Aktivität von Abwehrzellen wie T-Zellen und natürlichen Killerzellen steuert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen und der Regulation der Immunantwort. IL-2 wird auch in der Immuntherapie gegen bestimmte Krebsarten eingesetzt. Ein Ungleichgewicht kann mit Autoimmunerkrankungen oder Immunschwäche in Verbindung stehen. Die Messung von IL-2 kann helfen, entzündliche Prozesse im Körper besser zu verstehen.
Ref: 30-350
Interleukin-4 (IL-4) ist ein wichtiges Signalprotein des Immunsystems, das Entzündungen reguliert und die Abwehrreaktionen steuert. Es fördert die Bildung von Antikörpern und spielt eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen sowie Autoimmunerkrankungen. Ein Ungleichgewicht von IL-4 kann zu überschießenden Immunreaktionen oder chronischen Entzündungen führen. Die Messung des IL-4-Spiegels kann helfen, das Immunsystem besser zu verstehen und gezielte Behandlungen zu unterstützen.
Ref: 5-25
Jo-1-Antikörper (Anti-Jo-1) sind Autoantikörper gegen die Histidyl-tRNA-Synthetase, ein Enzym, das an der Proteinbiosynthese beteiligt ist. Sie treten vor allem bei der Polymyositis und Dermatomyositis auf, insbesondere beim Antisynthetase-Syndrom. Der quantitative Nachweis dient der Diagnose und Verlaufskontrolle dieser entzündlichen Muskelerkrankungen. Ein positiver Befund ist hochspezifisch für Myositis.
Ref: < 7 U/ml (laborabhängig)
Der Komplement-CH50-Test misst die Gesamtaktivität des klassischen Komplementwegs im Blut. Das Komplementsystem ist Teil der angeborenen Immunabwehr und hilft bei der Opsonisierung und Lyse von Krankheitserregern. Der Test wird eingesetzt, um Komplementdefekte oder -verbrauch bei Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus erythematodes zu erkennen.
Ref: 70–150 U/ml (laborabhängig)
Leukotriene sind entzündungsfördernde Botenstoffe, die aus Arachidonsäure gebildet werden und vor allem bei allergischen Reaktionen und Asthma eine Rolle spielen. Sie werden von Immunzellen wie Mastzellen und eosinophilen Granulozyten freigesetzt und führen zu Bronchokonstriktion, Schleimproduktion und Entzündung. Gemessen werden Leukotriene meist in Forschungskontexten oder bei speziellen Allergietests, z. B. im Urin oder in der Bronchiallavage.
Ref: Nicht standardisiert; je nach Methode und Material (laborabhängig)
Leukozyten, auch als weiße Blutkörperchen bekannt, sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Sie helfen, den Körper vor Infektionen und Krankheiten zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Leukozyten, einschließlich Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile, die alle unterschiedliche Funktionen im Immunsystem haben.
Ref: 4 - 10
Lymphozyten sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind verantwortlich für die Abwehr von Infektionen und die Bekämpfung von Krankheiten. Es gibt zwei Haupttypen von Lymphozyten: B-Zellen und T-Zellen. B-Zellen produzieren Antikörper, die Krankheitserreger neutralisieren, während T-Zellen infizierte Zellen direkt angreifen und zerstören.
Ref: 20 - 45
Lymphozyten sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind verantwortlich für die Abwehr von Infektionen und die Bekämpfung von Krankheiten. Es gibt zwei Haupttypen von Lymphozyten: B-Zellen und T-Zellen. B-Zellen produzieren Antikörper, die Krankheitserreger neutralisieren, während T-Zellen infizierte Zellen direkt angreifen und zerstören.
Ref: 1 - 4
M3-muskarinerge Acetylcholinrezeptor-Autoantikörper (M3-AChR-AAk) richten sich gegen den M3-Subtyp des muskarinischen Acetylcholinrezeptors. Diese Rezeptoren kommen in glatten Muskelzellen und Drüsen vor. Die Antikörper werden vor allem beim Sjögren-Syndrom nachgewiesen und können zur Diagnose beitragen. Sie spielen eine Rolle bei der Störung der Speichel- und Tränenproduktion.
Ref: Negativ (laborabhängig)
M4-muskarinerge Acetylcholinrezeptor-Autoantikörper (M4-AChR-AAk) richten sich gegen den M4-Subtyp des muskarinischen Acetylcholinrezeptors. Diese Rezeptoren kommen vor allem im zentralen Nervensystem und in bestimmten Drüsen vor. Die Antikörper werden seltener nachgewiesen als M3-Antikörper und sind weniger gut charakterisiert. Sie können bei einigen Patienten mit Sjögren-Syndrom oder anderen Autoimmunerkrankungen auftreten.
Ref: Negativ (laborabhängig)
Mannose-bindendes Lektin (MBL) ist ein Akute-Phase-Protein des angeborenen Immunsystems, das an Kohlenhydratstrukturen auf der Oberfläche von Mikroorganismen bindet und die Komplementaktivierung einleitet. Es spielt eine Rolle bei der Abwehr von Bakterien, Viren und Pilzen. Die MBL-Bestimmung erfolgt bei Verdacht auf MBL-Mangel, der mit erhöhter Infektanfälligkeit assoziiert sein kann.
Ref: > 0,5 µg/ml (laborabhängig)
Monozyten sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die größten Zellen unter den Leukozyten und machen etwa 2-10% der gesamten weißen Blutkörperchen im Blut aus. Monozyten werden im Knochenmark gebildet und zirkulieren im Blut, bevor sie in verschiedene Gewebe wandern, wo sie sich in Makrophagen und dendritische Zellen umwandeln. Diese Zellen sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen und die Regulierung des Immunsystems.
Ref: 2 - 8
Monozyten sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die größten Zellen unter den Leukozyten und machen etwa 2-10% der gesamten weißen Blutkörperchen im Blut aus. Monozyten werden im Knochenmark gebildet und zirkulieren im Blut, bevor sie in verschiedene Gewebe wandern, wo sie sich in Makrophagen und dendritische Zellen umwandeln. Diese Zellen sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen und die Regulierung des Immunsystems.
Ref: 0.2 - 0.8
Neopterin ist ein Stoff, der im Körper bei Immunreaktionen produziert wird, insbesondere bei Entzündungen und Infektionen. Ein erhöhter Neopterin-Spiegel kann auf aktive Entzündungen, Infektionen oder autoimmune Erkrankungen hinweisen.
Ref: 0 - 10
Neutrophile Granulozyten, auch einfach als Neutrophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut und machen etwa 50-70% der gesamten weißen Blutkörperchen aus. Neutrophile sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen, da sie Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze erkennen und zerstören.
Ref: 50 - 70
Neutrophile Granulozyten, auch einfach als Neutrophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut und machen etwa 50-70% der gesamten weißen Blutkörperchen aus. Neutrophile sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen, da sie Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze erkennen und zerstören.
Ref: 2 - 7.5
Nucleosomen-Antikörper (Anti-Nucleosomen-Ak) sind Autoantikörper gegen Nucleosomen, die aus DNA und Histonen bestehen. Sie sind ein Bestandteil der Antinukleären Antikörper (ANA) und werden vor allem bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) und medikamenteninduziertem Lupus nachgewiesen. Die Bestimmung erfolgt mittels ELISA. Sie gelten als sensitiver Marker für SLE, insbesondere in der aktiven Phase.
Ref: negativ (< 20 U/ml) (laborabhängig)
PAR1-Antikörper (PAR1-Ak) sind Autoantikörper gegen den Protease-aktivierten Rezeptor 1 (PAR1), einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor, der an der Blutgerinnung und Entzündung beteiligt ist. Sie werden bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie dem Antiphospholipid-Syndrom (APS) oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) nachgewiesen. Die klinische Bedeutung ist noch nicht vollständig geklärt, aber sie könnten eine Rolle bei Thrombosen spielen.
Ref: negativ (laborabhängig)
Proteinase 3-Antikörper (PR3-Ak) sind spezielle Abwehrstoffe des Immunsystems, die fälschlicherweise körpereigene Zellen angreifen können. Sie treten häufig bei bestimmten Autoimmunerkrankungen auf, insbesondere bei der Granulomatose mit Polyangiitis – einer entzündlichen Gefäßerkrankung.
Ref: <20
Quantiferon-TB-Antigen ist der eigentliche Testparameter im Quantiferon-TB-Gold-Test. Er misst die Freisetzung von Interferon-gamma nach Stimulation mit TB-spezifischen Antigenen (ESAT-6, CFP-10, TB7.7). Ein positives Ergebnis weist auf eine zelluläre Immunantwort gegen Mycobacterium tuberculosis hin, was auf eine latente oder aktive Tuberkulose-Infektion hindeuten kann.
Ref: < 0,35 IU/mL (negativ) (laborabhängig)
Der Quotient Kappa/Lambda beschreibt das Verhältnis zweier Eiweißbestandteile (freier Leichtketten), die Teil von Antikörpern im Blut sind. Diese sogenannten Kappa- und Lambda-Leichtketten werden vom Immunsystem gebildet. Ein ausgewogenes Verhältnis ist normal. Ist der Quotient deutlich erhöht oder erniedrigt, kann das auf eine Störung der Antikörperproduktion hinweisen – zum Beispiel bei bestimmten Blutkrebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom. Der Arzt nutzt diesen Wert zur Abklärung oder Überwachung solcher Erkrankungen.
Ref: 0.37-3.10
Der Rheumafaktor (RF) ist ein Antikörper, der im Blut gemessen wird und bei bestimmten Autoimmunerkrankungen, wie der rheumatoiden Arthritis, erhöht sein kann. Ein erhöhter RF-Wert weist darauf hin, dass das Immunsystem möglicherweise gegen körpereigenes Gewebe reagiert. Allerdings kann der Rheumafaktor auch bei gesunden Menschen oder anderen Erkrankungen wie Infektionen erhöht sein. Die Bestimmung des RF-Wertes ist ein wichtiger Baustein in der Diagnostik von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, sollte jedoch immer in Kombination mit weiteren Untersuchungen interpretiert werden.
Ref: 0 - 14
Der Rheumafaktor (RF-IgM) ist ein spezieller Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Er richtet sich gegen körpereigene Abwehrstoffe und kommt häufig bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vor – vor allem bei der rheumatoiden Arthritis. Ein erhöhter RF-IgM-Wert kann auf eine solche Erkrankung hinweisen, tritt aber manchmal auch bei anderen Entzündungen oder im höheren Alter ohne Krankheitswert auf. Der Arzt bewertet den Wert immer im Zusammenhang mit Symptomen und weiteren Untersuchungsergebnissen.
Der Labormarker SARS-CoV-2 Spike Protein wird verwendet, um das Vorhandensein des Virus, das COVID-19 verursacht, nachzuweisen. Das Spike-Protein ist ein wichtiger Bestandteil des Virus, das an menschliche Zellen bindet und die Infektion ermöglicht. Ein positiver Test auf dieses Protein kann auf eine aktive Infektion oder eine vorherige Exposition hinweisen.
Ref: negativ
Scl-70-Antikörper (quantitativ) sind Autoantikörper, die gegen das Topoisomerase-I-Enzym gerichtet sind. Sie spielen eine Rolle bei der Diagnose der systemischen Sklerose (Sklerodermie), insbesondere der diffusen Form. Der Test wird zur Abklärung von Kollagenosen und zur Verlaufsbeurteilung eingesetzt. Ein positiver Befund kann auf eine systemische Sklerose hindeuten, ist aber nicht spezifisch.
Ref: Negativ (< 1:100) (laborabhängig)
Sm-Antikörper (quantitativ) sind Autoantikörper gegen Smith-Antigen, einen Bestandteil des Spliceosoms. Sie sind hochspezifisch für den systemischen Lupus erythematodes (SLE) und werden zur Diagnose und Klassifikation der Erkrankung eingesetzt. Der Test hilft, SLE von anderen Kollagenosen abzugrenzen.
Ref: Negativ (< 1:100) (laborabhängig)
Das lösliche interzelluläre Adhäsionsmolekül-1 (sICAM-1) ist ein löslicher Rezeptor, der von Endothelzellen und Immunzellen freigesetzt wird. Es spielt eine Rolle bei der Leukozytenadhäsion und -migration im Rahmen von Entzündungsprozessen. Die Messung von sICAM-1 im Blut dient als Marker für endotheliale Aktivierung und systemische Entzündung. Erhöhte Werte werden bei kardiovaskulären Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Infektionen beobachtet.
Ref: 100–300 ng/mL (laborabhängig)
SSA-Antikörper (Anti-Ro-Antikörper) sind Autoantikörper gegen die Ro-Ribonukleoproteine (Ro52 und Ro60). Sie sind charakteristisch für das Sjögren-Syndrom und den systemischen Lupus erythematodes (SLE), kommen aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen vor. Die quantitative Bestimmung erfolgt mittels ELISA oder Immunfluoreszenz. Ein positiver Befund unterstützt die Diagnose, insbesondere bei Vorliegen von Sicca-Symptomen.
Ref: negativ (< 20 U/ml) (laborabhängig)
SSB-Antikörper (Anti-La-Antikörper) sind Autoantikörper gegen das La-Phosphoprotein, das an der Verarbeitung von RNA beteiligt ist. Sie treten häufig gemeinsam mit SSA-Antikörpern auf und sind charakteristisch für das Sjögren-Syndrom und den systemischen Lupus erythematodes (SLE). Die quantitative Bestimmung erfolgt mittels ELISA. Ein positiver Befund unterstützt die Diagnose, insbesondere bei Sicca-Symptomatik.
Ref: negativ (< 20 U/ml) (laborabhängig)
Der Stimulationsindex zeigt an, wie gut das Immunsystem auf virale Stimuli reagiert. Ein höherer Wert bedeutet eine stärkere Immunreaktion, was auf eine aktive Immunüberwachung hinweisen kann.
Ref: 1 - 3
Tetanus-Toxoid-Antikörper sind Antikörper gegen das Tetanustoxin, die nach Impfung oder Infektion gebildet werden. Sie messen den Impfschutz gegen Tetanus. Der Test wird zur Überprüfung des Impfstatus und zur Indikationsstellung für Auffrischimpfungen eingesetzt.
Ref: > 0,1 IU/ml (Schutz) (laborabhängig)
Thyreoglobulin-Antikörper (TG-AK) sind Antikörper, die sich gegen das Protein Thyreoglobulin richten, welches in der Schilddrüse eine zentrale Rolle bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen spielt. Ein erhöhter TG-AK-Wert kann auf Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder den Morbus Basedow hinweisen. Solche Erkrankungen können die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und zu Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Konzentrationsproblemen führen. Die Bestimmung von TG-AK ist ein wichtiger Schritt zur Abklärung von Autoimmunprozessen in der Schilddrüse.
Ref: 0 - 115
Thyreoglobulin ist ein Protein, das in der Schilddrüse produziert und als Vorstufe für die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) dient. Es wird in den Follikelzellen der Schilddrüse synthetisiert und in den Follikeln gespeichert. Die Messung von Thyreoglobulin im Blut wird vor allem zur Verlaufskontrolle nach Schilddrüsenkrebs eingesetzt, da ein Anstieg auf ein Rezidiv hindeuten kann. Auch bei Schilddrüsenentzündungen oder -vergrößerungen können die Werte erhöht sein.
Ref: 0–30 ng/mL (laborabhängig; nach Thyreoidektomie < 1 ng/mL)
Thyreoglobulin-Antikörper (TAK) sind Abwehrstoffe des Immunsystems, die sich gegen das körpereigene Protein Thyreoglobulin richten. Dieses Protein wird in der Schilddrüse gebildet und ist an der Produktion von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Ein erhöhter TAK-Wert kann auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse hinweisen, wie z. B. Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow. Die Bestimmung der TAK erfolgt durch eine einfache Blutuntersuchung und hilft, Schilddrüsenerkrankungen frühzeitig zu erkennen oder deren Verlauf zu überwachen.
Ref: <40
Dieser Marker zeigt Entzündungsprozesse im Körper an. Ein erhöhter Wert kann auf eine akute Entzündung oder eine chronische Entzündungserkrankung hinweisen.
Ref: 0 - 8
Der Toxoplasmose-IgG-Test zeigt, ob du in der Vergangenheit eine Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii hatten. Positive IgG-Werte bedeuten, dass du Antikörper gegen den Erreger entwickelt hast, was auf eine frühere Infektion hinweist. Diese Antikörper bleiben oft lebenslang im Blut nachweisbar.
Ref: negativ
Der Toxoplasmose-IgM-Test zeigt, ob eine akute oder kürzlich stattgefundene Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii vorliegt. Positive IgM-Werte können darauf hinweisen, dass die Infektion aktuell oder in jüngerer Vergangenheit aufgetreten ist. Weitere Tests sind oft erforderlich, um das genaue Infektionsstadium zu bestimmen.
Ref: negativ
Der TPHA-Test (Treponema pallidum Hämagglutinationstest) ist ein Labortest, der zum Nachweis von Syphilis, einer sexuell übertragbaren Infektion, verwendet wird. Der Test erkennt Antikörper gegen das Bakterium Treponema pallidum im Blut und zeigt an, ob eine aktuelle oder frühere Infektion vorliegt. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Sie irgendwann Kontakt mit dem Syphilis-Erreger hatten und möglicherweise eine weitere Abklärung oder Behandlung benötigen. Ein negatives Ergebnis deutet darauf hin, dass keine Syphilis-Antikörper vorhanden sind.
Ref: negativ
Transglutaminase-IgA ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und häufig zur Diagnose von Zöliakie eingesetzt wird, einer autoimmune Erkrankung, die durch eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten gekennzeichnet ist. Bei Zöliakie reagiert der Körper auf Gluten, was zu Entzündungen und Schädigungen der Dünndarmschleimhaut führt. Ein erhöhter Transglutaminase-IgA-Wert weist in der Regel auf eine aktive Zöliakie hin und hilft Ärzten, die Diagnose zu stellen. Dieser Test wird häufig zusammen mit anderen Blutuntersuchungen und eventuell einer Dünndarmbiopsie durchgeführt, um eine umfassende Beurteilung der Erkrankung vorzunehmen.
Ref: 0 - 10
Transglutaminase-IgG ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und in der Diagnose von Zöliakie eine Rolle spielt. Während Transglutaminase-IgA der primäre Marker für die Erkrankung ist, wird Transglutaminase-IgG oft zusätzlich getestet, insbesondere bei Personen, die einen IgA-Mangel haben, da diese keinen ausreichenden IgA-Antikörper produzieren. Ein erhöhter Transglutaminase-IgG-Wert kann auf eine autoimmune Reaktion auf Gluten hinweisen, die mit Zöliakie in Verbindung steht.
Ref: 0 - 10
Tryptase ist ein Enzym, das hauptsächlich in Mastzellen, einer Art von weißen Blutkörperchen, vorkommt. Mastzellen spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem, insbesondere bei allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen. Bei Aktivierung setzen Mastzellen Tryptase und andere Substanzen frei, die Entzündungen und allergische Reaktionen verursachen können.
Ref: 0 - 11.4
TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) sind spezielle Antikörper, die den TSH-Rezeptor in der Schilddrüse angreifen und die Hormonproduktion beeinflussen können. Erhöhte TRAK-Werte sind ein typisches Merkmal des Morbus Basedow, einer Autoimmunerkrankung, die oft mit einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) einhergeht. Symptome können Nervosität, Herzrasen, Gewichtsverlust und Schwitzen sein. Die Messung von TRAK ist wichtig, um Morbus Basedow zu diagnostizieren und von anderen Schilddrüsenerkrankungen abzugrenzen. Sie wird auch genutzt, um den Krankheitsverlauf und den Erfolg der Therapie zu überwachen.
Ref: 0 - 1.5
U1-RNP-Antikörper (quantitativ) sind Autoantikörper gegen das U1-Ribonukleoprotein, einen Bestandteil des Spliceosoms. Sie sind typisch für Mischkollagenosen (Sharp-Syndrom) und kommen auch bei SLE vor. Der Test hilft bei der Differenzialdiagnose von Kollagenosen.
Ref: Negativ (< 1:100) (laborabhängig)
VCA p18 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, das häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p18 IgG zeigt an, dass Sie in der Vergangenheit mit EBV infiziert waren und dass Ihr Körper Antikörper gegen das Virus gebildet hat.
Ref: negativ
VCA p18 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, die häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p18 IgM zeigt an, dass du dich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befindest. Zu den typischen Symptomen einer solchen Infektion gehören Fieber, Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten und Halsschmerzen.
Ref: negativ
VCA p23 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, das häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) assoziiert ist. Ein positives Ergebnis für VCA p23 IgG zeigt, dass du in der Vergangenheit mit EBV infiziert warst und dein Körper Antikörper gegen das Virus gebildet hat.
Ref: negativ
VCA p23 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, die häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p23 IgM zeigt an, dass du dich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befindest. Zu den typischen Symptomen einer solchen Infektion gehören Fieber, Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten und Halsschmerzen.
Ref: negativ
VZV akut bezeichnet die Bestimmung von IgM-Antikörpern gegen das Varizella-Zoster-Virus. IgM-Antikörper treten bei einer akuten oder kürzlich zurückliegenden Infektion auf. Der Test wird zur Diagnose einer frischen Windpocken- oder Gürtelrose-Infektion eingesetzt.
Ref: negativ (laborabhängig)
VZV-IgA sind Antikörper der Klasse IgA gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV). Sie werden bei einer akuten oder reaktivierten Infektion gebildet. Der Test wird zur Diagnose von Windpocken (Primärinfektion) oder Gürtelrose (Reaktivierung) eingesetzt, insbesondere bei unklaren Fällen.
Ref: Negativ (laborabhängig)
VZV IgG ist ein Antikörper gegen das Varizella-Zoster-Virus, den Erreger von Windpocken und Gürtelrose. Er wird im Blut gemessen, um den Immunstatus gegenüber dem Virus zu bestimmen. Ein positiver Nachweis zeigt eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung an. Der Test dient der Abklärung von Immunität oder bei unklaren Hautausschlägen.
Ref: negativ (< 0,9 Index) (laborabhängig)
Zebra IgG ist ein spezifischer Antikörpertest, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Der Nachweis von IgG-Antikörpern im Blut zeigt, dass Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, was auf eine vergangene Infektion hinweisen kann. Ein positives Ergebnis für Zebra IgG deutet darauf hin, dass Sie in der Vergangenheit mit EBV infiziert waren, jedoch nicht unbedingt auf eine aktive Infektion hinweist.
Ref: negativ
Zebra IgM ist ein spezifischer Antikörpertest, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Der Test dient dazu, das Vorhandensein von IgM-Antikörpern im Blut nachzuweisen, die typisch für eine frühe Immunreaktion auf das Virus sind. Ein positives Ergebnis für Zebra IgM zeigt an, dass Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, was häufig mit Symptomen wie Fieber, Müdigkeit, geschwollenen Lymphknoten und Halsschmerzen einhergeht.
Ref: negativ
Zirkulierende Immunkomplexe (CIC) sind Aggregate aus Antigenen und Antikörpern, die im Blutkreislauf vorkommen. Sie entstehen bei normalen Immunreaktionen, können aber bei bestimmten Erkrankungen vermehrt auftreten und sich in Geweben ablagern, was Entzündungen und Schäden verursachen kann. Die Messung von CIC wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus erythematodes, Vaskulitiden oder Glomerulonephritis eingesetzt.
Ref: < 10 µg/mL (laborabhängig; Methode variiert stark)
Zöliakie-Antikörper sind spezifische Antikörper, die im Blut von Menschen mit Zöliakie nachgewiesen werden können. Zöliakie ist eine autoimmune Erkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten reagiert, ein Protein, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Diese Reaktion führt zu einer Entzündung und Schädigung der Dünndarmschleimhaut, was die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen kann.
Ref: negativ