Loading...
Loading...
The microbiome (gut flora) test analyses the bacteria and markers of your gut: Akkermansia, Faecalibacterium, the Firmicutes/Bacteroidetes ratio, Zonulin, Calprotectin, Candida and more – with reference ranges and their meaning for gut health.
Number of lab values in this category: 69
The microbiome (gut flora) test analyses the bacteria and markers of your gut: Akkermansia, Faecalibacterium, the Firmicutes/Bacteroidetes ratio, Zonulin, Calprotectin, Candida and more – with reference ranges and their meaning for gut health.
Category pages help structure biomarkers, but users often need a symptom-first path to understand why a marker matters.
What this category can do
The microbiome (gut flora) test analyses the bacteria and markers of your gut: Akkermansia, Faecalibacterium, the Firmicutes/Bacteroidetes ratio, Zonulin, Calprotectin, Candida and more – with reference ranges and their meaning for gut health.
Questionnaires
Use structured assessments to complement what a biomarker category can tell you.
Open questionnairesME/CFS
The broader pattern often matters more than a single lab bucket.
Open Long COVID to ME/CFSLab markers
Compare this category with other marker groups and adjacent contexts.
Open the overviewIf this category is not enough
A category page organizes markers, but many users are actually trying to answer broader questions about fatigue, PEM, pacing, or structured symptom documentation.
Questionnaires
Use validated assessments when a biomarker category alone is too narrow for the underlying question.
PEM
When symptoms worsen after activity, the timing pattern can matter more than a category label.
ME/CFS
Use the illness hub when reduced capacity, fatigue, or multisystem symptoms are part of the larger picture.
Adjacent categories
Acinetobacter gehört nicht zur gesunden Darmflora. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl deutet auf eine Fehlbesiedlung oder Dysbiose hin. Besonders nach Antibiotika, bei Immunschwäche oder chronischen Erkrankungen kann das Bakterium vermehrt auftreten. Einige Arten, wie A. calcoaceticus, sind dafür bekannt, die Darmschleimhaut zu reizen, entzündliche Reaktionen zu fördern und – bei Menschen mit Morbus Crohn – häufiger nachgewiesen zu werden. Der Test hilft, solche Ungleichgewichte im Mikrobiom frühzeitig zu erkennen.
Ref: <500000000
Actinobacteria sind eine Gruppe nützlicher Darmbakterien, zu denen auch die wichtigen Bifidobakterien gehören. Sie unterstützen die Verdauung, stärken das Immunsystem und tragen zu einer gesunden Darmflora bei. Ein zu niedriger Anteil kann auf eine gestörte Darmbalance hinweisen, zum Beispiel nach Antibiotika oder bei einseitiger Ernährung.
Ref: 1.5 - 7
Actinobacteria und Proteobacteria sind zwei unterschiedliche Gruppen von Darmbakterien. Actinobacteria – darunter die wichtigen Bifidobakterien – gelten als nützlich für Verdauung und Immunsystem. Proteobacteria hingegen enthalten viele Bakterienarten, die bei Überwucherung mit Entzündungen oder Störungen der Darmflora in Verbindung gebracht werden. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden Gruppen ist wichtig für eine gesunde Darmumgebung. Ein Ungleichgewicht kann auf Stress, eine unausgewogene Ernährung oder andere Belastungen hinweisen.
Akkermansia muciniphila ist ein häufig vorkommendes, gutes Darmbakterium, das sich vom Schleim (Muzin) in der Darmschleimhaut ernährt. Dabei fördert es: - die Regeneration der Darmbarriere und hilft, diesen Schutzschild stabil zu halten - die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren, die den Darm nähren und das Gleichgewicht der Darmflora stärken - die Regulierung des Immunsystems und trägt zur Verringerung von Entzündungen bei Ein zu wenig dieses Bakteriums steht im Zusammenhang mit Übergewicht, Typ‑2‑Diabetes und chronisch‑entzündlichen Darmerkrankungen. Der Testwert unterstützt, die Allgemeingesundheit des Darms besser einzuschätzen.
Ref: >10000000
Ammoniak entsteht im Darm beim Abbau von Eiweißen durch Bakterien. Normalerweise wird er über die Leber entgiftet. Ein erhöhter Ammoniakwert im Darm kann auf eine ungünstige Bakterienzusammensetzung hinweisen und die Darmschleimhaut sowie den Körper belasten. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Darmflora, um die Bildung zu regulieren.
Bacteroides sind wichtige Darmbakterien, die beim Abbau von Nährstoffen helfen und das Immunsystem unterstützen. Ein ausgewogener Wert zeigt eine gesunde Darmflora. Zu hohe Werte können jedoch auf eine Dysbiose oder einseitige Ernährung (z. B. sehr fettreich) hinweisen und mit Entzündungen oder Verdauungsproblemen verbunden sein.
Ref: >50000000000
Bacteroidetes sind wichtige Darmbakterien, die bei der Verdauung von Ballaststoffen helfen und kurzkettige Fettsäuren produzieren, die gut für die Darmgesundheit sind. Ein ausgewogenes Verhältnis zu anderen Bakteriengruppen wie Firmicutes ist entscheidend. Veränderungen im Anteil können auf eine unausgewogene Ernährung oder ein gestörtes Mikrobiom hinweisen.
Ref: 20-45
Beta-Glucuronidasen sind Enzyme, die von bestimmten Darmbakterien gebildet werden. Sie spielen eine Rolle beim Abbau von Stoffwechselprodukten und Medikamenten im Darm. Ein erhöhter Wert kann darauf hinweisen, dass im Darm zu viele ungünstige Bakterien aktiv sind, was unter Umständen die Entgiftung beeinträchtigen und die Belastung des Körpers erhöhen kann.
Bifidobakterien gehören zu den nützlichen Darmbakterien. Sie tragen zur Verdauung bei, unterstützen das Immunsystem und helfen, schädliche Keime zu verdrängen. Ein niedriger Wert kann auf ein Ungleichgewicht der Darmflora hinweisen, etwa nach Antibiotikatherapie, bei Stress oder unausgewogener Ernährung.
Ref: >10000000000
Bilophila wadsworthia ist eine Darmbakterienart, die in geringen Mengen vorkommen kann. Ein erhöhter Wert wird mit entzündlichen Prozessen im Darm, einer fettreichen Ernährung und bestimmten Störungen der Darmflora in Verbindung gebracht. Besonders bei empfindlicher Darmschleimhaut oder chronischen Beschwerden sollte ein hoher Wert beachtet und die Ernährung gegebenenfalls angepasst werden.
Ref: <2000000000
Butyrivibrio gehört zu den butyratbildenden Bakterien im Darm – das ist eine gesunde, schützende Gruppe. Sie produzieren Butyrat, eine besonders wichtige Fettsäure, die: - Der Darmzellen als Energiequelle dient, - Die Darmbarriere stärkt und Entzündungen hemmt - zur Abwehr schädlicher Keime beiträgt. Hohe Werte dieser Bakterien sind ein Zeichen für eine gesunde Darmflora, oft verbunden mit: - besserer Verdauung, - geringeren Entzündungswerten, - stabiler Darmbarriere. Der Biomarker zeigt, dass Ihre Darmflora im Gleichgewicht ist und Ihr Darm gut geschützt und widerstandsfähig arbeitet.
Ref: >15000000000
Calprotectin ist ein Eiweiß, das bei Entzündungen im Darm vermehrt gebildet wird. Ein erhöhter Calprotectin-Wert im Stuhl deutet meist auf eine entzündliche Darmerkrankung hin, z. B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Der Wert hilft, zwischen harmlosen Reizdarm-Beschwerden und ernsthaften Entzündungen zu unterscheiden.
Ref: <50
Candida albicans ist der häufigste Hefepilz im menschlichen Darm. In kleinen Mengen ist er unbedenklich. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann jedoch auf eine Pilzüberbesiedlung hinweisen – oft nach Antibiotika, bei geschwächtem Immunsystem oder zuckerreicher Ernährung. Mögliche Beschwerden sind Blähungen, Durchfall, Müdigkeit oder Heißhunger auf Süßes. Der Befund hilft, eine Darmdysbiose mit Pilzbeteiligung zu erkennen.
Ref: <500000000
Candida dubliniensis ist ein seltener Hefepilz, der im Darm vorkommen kann. Ein erhöhter Wert im Stuhl weist auf eine Pilzüberbesiedlung hin – oft begünstigt durch Antibiotika, ein geschwächtes Immunsystem oder eine zuckerreiche Ernährung. Mögliche Symptome sind Blähungen, Verdauungsprobleme oder Müdigkeit. Der Befund kann auf eine Dysbiose mit Pilzbeteiligung hinweisen.
Ref: 1000
Candida glabrata ist ein Hefepilz, der in geringer Menge im Darm vorkommen kann. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl deutet auf eine Pilzüberbesiedlung hin, häufig nach Antibiotika-Einnahme, bei Immunschwäche oder unausgewogener Ernährung. Das kann zu Blähungen, Verdauungsstörungen oder Unwohlsein führen. Der Befund hilft, eine Dysbalance der Darmflora frühzeitig zu erkennen.
Ref: 1000
Candida krusei ist ein Hefepilz, der normalerweise nur in sehr geringen Mengen im Darm vorkommt. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann auf eine Pilzüberbesiedlung hinweisen, zum Beispiel nach Antibiotika, bei geschwächter Immunabwehr oder zuckerreicher Ernährung. Typische Beschwerden sind Blähungen, Durchfall oder Völlegefühl. Der Nachweis unterstützt die Diagnose einer Pilzbedingten Darmdysbiose.
Ref: 1000
Candida lusitaniae ist ein Hefepilz, der natürlicherweise in kleinen Mengen im Darm vorkommen kann. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Pilzüberbesiedlung hindeuten, besonders nach Antibiotikatherapien oder bei einem geschwächten Immunsystem. Mögliche Symptome sind Blähungen, Durchfall, Müdigkeit oder Heißhunger auf Süßes. Der Wert hilft, eine Darmdysbiose mit Pilzbeteiligung zu erkennen.
Ref: 1000
Candida parapsilosis ist ein Hefepilz, der im Darm vorkommen kann. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Pilzüberbesiedlung hinweisen, besonders nach Antibiotika, bei geschwächter Immunabwehr oder ungünstiger Ernährung. Mögliche Folgen sind Blähungen, Verdauungsbeschwerden oder Unwohlsein. Der Wert hilft, eine Pilzdysbalance im Darm zu erkennen.
Ref: 1000
Candida tropicalis ist ein Hefepilz, der in kleinen Mengen im Darm vorkommen kann. Ein erhöhter Wert im Stuhl weist auf eine Pilzüberbesiedlung hin, oft begünstigt durch Antibiotika, Zuckerreiche Ernährung oder ein geschwächtes Immunsystem. Mögliche Beschwerden sind Blähungen, Verdauungsprobleme oder allgemeines Unwohlsein. Der Befund unterstützt die Diagnose einer Darmdysbiose mit Pilzbeteiligung.
Ref: 1000
Citrobacter sind Bakterien, die in kleinen Mengen im Darm vorkommen können, aber nicht zur gesunden Leitflora zählen. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Dysbiose oder Fehlbesiedlung hindeuten – häufig nach Antibiotika, bei Verdauungsstörungen oder geschwächtem Immunsystem. Mögliche Beschwerden sind Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen. Der Befund hilft, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm besser zu beurteilen.
Ref: <500000000
Clostridien Cluster I umfasst bestimmte Bakterien (z. B. Clostridium perfringens, C. difficile), die normalerweise nicht Teil einer gesunden Darmflora sind. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann auf eine Fehlbesiedlung oder Dysbiose hindeuten und ist in Verbindung mit: - Lebensmittelvergiftungen (z. B. durch C. perfringens), - Antibiotika-assoziiertem Durchfall, wie bei einer C. difficile-Infektion, Diese Bakterien können Durchfall, Bauchschmerzen oder sogar Entzündungen auslösen
Ref: <4000000000
Coprococcus gehört zu den guten Darmbakterien, die kurzkettige Fettsäuren (z. B. Butyrat) aus Pflanzenfasern herstellen. Diese unterstützen: - die Darmgesundheit (Energie für Darmzellen, Schutz der Darmschleimhaut), - Entzündungshemmung, - ein ausgeglichenes Darm-Mikrobiom. Coprococcus ist Ihr Darmhelfer, der den Darm unterstützt und Entzündungen lindert – ein guter Indikator für ein Wohlgefühl im Bauch.
Ref: >50000000000
Desulfomonas pigra ist ein eher seltener Darmkeim, der zur Gruppe der sulfatreduzierenden Bakterien gehört. Diese produzieren beim Abbau von Schwefelverbindungen Schwefelwasserstoff, der in hoher Menge die Darmschleimhaut reizen kann. Ein erhöhter Wert kann auf eine Dysbiose hinweisen und mit Blähungen, Völlegefühl oder Reizdarmsymptomen verbunden sein. Der Befund hilft, die Zusammensetzung der Darmflora besser zu bewerten.
Ref: <1000000000
Desulfovibrio piger ist ein Bakterium aus der Gruppe der sulfatreduzierenden Keime. Es produziert Schwefelwasserstoff, der in hoher Menge die Darmschleimhaut reizen und Entzündungen fördern kann. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann auf eine Dysbiose hinweisen und ist häufig mit Blähungen, Bauchschmerzen oder Reizdarmbeschwerden verbunden. Der Befund unterstützt die Beurteilung des mikrobiellen Gleichgewichts im Darm.
Ref: <1000000000
Die Diversität beschreibt die Vielfalt der Bakterienarten im Darm. Eine hohe Diversität gilt als Zeichen für eine stabile und gesunde Darmflora, die gut auf Belastungen reagieren kann. Ist die Vielfalt reduziert, kann das auf ein Ungleichgewicht hinweisen – zum Beispiel nach Antibiotika, bei chronischem Stress oder unausgewogener Ernährung. Eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Kost unterstützt eine gesunde Diversität.
Der Dysbiose-Index zeigt, ob das Gleichgewicht der Darmbakterien gestört ist. Ein erhöhter Wert weist auf eine sogenannte Dysbiose hin – also eine ungünstige Veränderung der Darmflora. Das kann z. B. durch Stress, Antibiotika oder Erkrankungen verursacht werden und zu Beschwerden wie Blähungen, Müdigkeit oder Verdauungsproblemen führen.
Enterobacter sind Bakterien, die gelegentlich im Darm vorkommen, aber nicht zur gesunden Leitflora zählen. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Dysbiose oder Fehlbesiedlung hinweisen – häufig nach Antibiotikatherapie, bei Infektionen oder Verdauungsbeschwerden. In größerer Zahl können sie Blähungen, Durchfall oder Reizdarmsymptome begünstigen. Der Befund hilft, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm zu bewerten.
Ref: <1000000
Enterococcus sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm vorkommen und zur normalen Darmflora gehören. In gesunder Menge unterstützen sie die Verdauung und das Immunsystem. Ein zu hoher Wert kann jedoch auf eine Dysbiose hindeuten – also ein Ungleichgewicht im Mikrobiom, oft nach Antibiotika, Infektionen oder bei geschwächtem Immunsystem. Der Befund hilft, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm besser zu beurteilen.
Ref: 1000000-10000000
Equol ist ein Stoffwechselprodukt, das im Darm aus bestimmten Pflanzenstoffen (Isoflavonen) gebildet wird – vor allem aus Soja. Es hat eine hormonähnliche Wirkung und kann sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirken. Nicht jeder Mensch kann Equol bilden; dies hängt von der Zusammensetzung der Darmflora ab. Ein Nachweis von Equol zeigt, dass entsprechende Bakterien aktiv sind.
Escherichia coli (kurz E. coli) ist ein Bakterium, das ganz natürlich im Darm lebt und dort bei der Verdauung hilft. Ein normaler Wert ist ein Zeichen für eine gesunde Darmflora. Ein zu niedriger Wert kann auf eine geschwächte Darmflora, ein zu hoher Wert auf eine Überbesiedlung oder in seltenen Fällen auf eine Infektion hinweisen. Der Befund zeigt, ob das mikrobielle Gleichgewicht im Darm intakt ist.
Ref: 1000000-10000000
Eubacterium hallii (auch bekannt als Anaerobutyricum hallii) ist ein butyratbildendes Darmbakterium, das Ballaststoffe und Milchsäure nutzt, um Butyrat zu produzieren – eine kurzkettige Fettsäure, die: - Darmzellen schützt und die Darmschleimhaut stärkt, - Entzündungen hemmt, - das mikrobielle Gleichgewicht fördert. Studien zeigen, dass E. hallii mit folgenden gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist: - Bessere Insulinempfindlichkeit und Stoffwechselfunktionen, etwa bei Diabetes‑Risiko, - Verbesserte Zusammensetzung der Darmflora und erhöhte Energieproduktion im Darm.
Ref: > 15000000000
Eubacterium rectale ist eines der häufigsten Butyrat-bildenden Bakterien im Darm – ein wichtiger "Darmhelfer". Es: - liefert Butyrat, die bevorzugte Energiequelle für Darmzellen, - stärkt die Darmbarriere, lindert Entzündungen und stärkt das Immunsystem, - wirkt entzündungshemmend und kann sogar das Risiko für Darm- oder Lymphkrebserkrankungen beeinflussen.
Ref: >20000000000
Faecalibacterium prausnitzii ist eines der häufigsten butyratbildenden Bakterien im Darm – ein starker Verbündeter Ihrer Darmgesundheit: - Es produziert Butyrat, das Darmzellen mit Energie versorgt, die Schleimhaut stärkt und entzündungshemmend wirkt. - Es unterdrückt aktiv Entzündungsprozesse (z. B. NF‑κB‑Signalwege) und fördert die Bildung entzündungshemmender Botenstoffe (u. a. IL‑10). - Niedrige Werte sind häufig bei Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) und Darmkrebs zu finden.
Ref: >10000000000
Firmicutes sind eine große Gruppe von nützlichen Darmbakterien, die an der Verdauung von Ballaststoffen beteiligt sind und Energie für den Körper bereitstellen. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser Bakterien ist wichtig für eine gesunde Darmflora. Ein deutlich erhöhter Anteil kann jedoch mit Übergewicht oder einer ballaststoffarmen Ernährung in Zusammenhang stehen.
Ref: 50-75
Firmicutes und Bacteroidetes sind die zwei häufigsten Bakteriengruppen im Darm. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Verdauung und Energiegewinnung. Das Verhältnis zwischen beiden wird oft zur Beurteilung der Darmflora herangezogen. Ein erhöhter Firmicutes-/Bacteroidetes-Wert kann mit Übergewicht, einer fett- und zuckerreichen Ernährung oder einem Ungleichgewicht im Mikrobiom in Verbindung stehen. Ein ausgewogenes Verhältnis gilt als Zeichen für eine gesunde Darmflora.
Fusobacteria sind Bakterien, die im Darm in sehr geringer Menge vorkommen können. Ein erhöhter Wert gilt als Hinweis auf ein Ungleichgewicht der Darmflora und wird mit entzündlichen Prozessen und bestimmten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Ihre Zunahme kann auf eine gestörte Darmgesundheit hinweisen und sollte weiter beobachtet werden.
Ref: 0.0-1.0
Fusobacterium spp. sind Bakterien, die typischerweise im Mund, aber nur selten im gesunden Darm vorkommen. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf ein Ungleichgewicht im Darmmikrobiom (Dysbiose) hinweisen und ist mit Entzündungen und Verdauungsproblemen verbunden. Besonders relevant: - Es finden sich erhöhte Mengen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn - Fusobacterium nucleatum wird als Risikofaktor für Darmkrebs diskutiert – oft im Darmtumor und bei betroffenen Patienten nachweisbar
Ref: <2000000000
Gallensäuren helfen bei der Fettverdauung und werden normalerweise im Dünndarm wieder aufgenommen. Ein erhöhter Gallensäure-Wert im Stuhl kann auf eine Störung der Rückaufnahme oder eine Gallensäureverwertungsstörung hinweisen. Das äußert sich oft durch Durchfall, Blähungen oder Fettstühle. Der Wert hilft, Ursachen für Verdauungsbeschwerden besser einzugrenzen.
Ref: <70
Sekundäre Gallensäuren entstehen im Darm, wenn bestimmte Bakterien die ursprünglich in der Leber gebildeten (primären) Gallensäuren umwandeln. In kleinen Mengen sind sie normal, ein erhöhter Wert kann jedoch die Darmschleimhaut reizen und mit einem erhöhten Risiko für Darmbeschwerden verbunden sein. Ein solcher Befund kann auf eine gestörte Darmflora hinweisen.
Die Gesamtkeimzahl gibt an, wie viele lebensfähige Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze) im Stuhl nachweisbar sind – gemessen in koloniebildenden Einheiten pro Gramm. Ein normaler Wert zeigt ein ausgewogenes, gesundes Darmmikrobiom. Erhöhte Werte (z. B. über 10⁵ KbE/g) können auf eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht, oder auf eine Fehlbesiedlung hinweisen. Dies kann durch Faktoren wie Antibiotika, Infekte oder Verdauungsstörungen ausgelöst werden.
Ref: >240000000000
Haemophilus ist eine bakterielle Gattung, die im Darm vorkommen kann, aber nicht zur typischen gesunden Darmflora zählt. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Dysbiose hindeuten – also ein Ungleichgewicht im Darmmikrobiom. Studien zeigen, dass höhere Mengen mit entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa) und Risikofaktoren für andere Erkrankungen wie Leberkrebs verbunden sind. Der Befund hilft dabei, eine mögliche Störung der Darmflora und ein erhöhtes Entzündungsrisiko besser zu erkennen.
Ref: >5000000000
Hafnia ist ein Bakterium, das nicht zur typischen gesunden Darmflora gehört. Ein Nachweis im Stuhl kann auf eine Fehlbesiedlung oder ein Ungleichgewicht im Mikrobiom (Dysbiose) hinweisen – besonders nach Antibiotika, Infektionen oder bei Verdauungsproblemen. In höheren Mengen kann Hafnia mit Blähungen, Durchfall oder Unwohlsein verbunden sein. Der Befund hilft, das bakterielle Gleichgewicht im Darm besser zu beurteilen.
Ref: <1000000
Ein erhöhter Histaminwert im Stuhl kann darauf hinweisen, dass Ihr Körper Histamin schlecht abbaut – etwa bei einer Histaminintoleranz. Mögliche Folgen sind Bauchschmerzen, Blähungen, Kopfschmerzen oder Hautausschlag. Der Wert unterstützt die Diagnose, ersetzt sie aber nicht allein.
Ref: <959
Indoxylsulfat ist ein Abbauprodukt von Eiweißen, das im Darm durch bestimmte Bakterien gebildet und anschließend über die Nieren ausgeschieden wird. Bei erhöhter Konzentration kann es auf eine ungünstige Darmflora oder eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen. Ein dauerhaft hoher Wert kann den Körper belasten und sollte beobachtet werden.
Klebsiella ist ein Bakterium, das in kleinen Mengen im Darm vorkommen kann, aber nicht zur gesunden Darmflora gehört. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann auf eine Dysbiose oder Fehlbesiedlung hinweisen – oft nach Antibiotika, bei Verdauungsstörungen oder geschwächtem Immunsystem. Mögliche Beschwerden sind Blähungen, Durchfall oder Reizdarmsymptome. Der Befund unterstützt die Einschätzung des bakteriellen Gleichgewichts im Darm.
Ref: <10000000
Lactobacillus sind nützliche Milchsäurebakterien, die zur gesunden Darmflora gehören. Sie unterstützen die Verdauung, stärken das Immunsystem und schützen vor schädlichen Keimen. Ein zu niedriger Wert im Stuhl kann auf eine gestörte Darmflora (Dysbiose) hinweisen – z. B. nach Antibiotika, Stress oder ungesunder Ernährung. Der Befund zeigt, ob eine gezielte Unterstützung der Darmbakterien sinnvoll ist.
Ref: 100000-10000000
Methanobrevibacter sind spezielle Darmbakterien, die Methan produzieren. Ein erhöhter Nachweis im Stuhl kann auf eine Verlangsamung der Darmbewegung hinweisen und ist oft mit Verstopfung verbunden. Diese Bakterien gehören zur normalen Darmflora, können aber bei einem Ungleichgewicht (Dysbiose) Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl oder trägen Stuhlgang begünstigen. Der Wert hilft, die Ursachen von Verdauungsproblemen besser zu verstehen.
Ref: >100000000000
Morganella ist ein Bakterium, das nicht zur normalen Darmflora gehört. Ein Nachweis im Stuhl, besonders in erhöhter Menge, kann auf eine Fehlbesiedlung oder Dysbiose hinweisen – oft nach Antibiotika, bei chronischen Verdauungsproblemen oder geschwächtem Immunsystem. Es kann mit Blähungen, Durchfall oder Reizdarmsymptomen verbunden sein. Der Befund hilft, Störungen im bakteriellen Gleichgewicht des Darms zu erkennen.
Ref: <1000000
Pankreaselastase ist ein Enzym aus der Bauchspeicheldrüse, das bei der Verdauung hilft. Ein zu niedriger Wert im Stuhl deutet auf eine schwache Funktion der Bauchspeicheldrüse hin. Das kann zu Verdauungsproblemen, Blähungen oder Durchfall führen. Der Test zeigt, ob die Bauchspeicheldrüse ausreichend Enzyme bildet.
Ref: >200
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch das Darmmilieu ist. Ein leicht saurer Bereich (pH 5,5–6,5) wird als ideal für eine gesunde Darmflora angesehen. Ist der pH-Wert zu hoch (basisch), kann das auf eine gestörte Bakterienbalance oder eine eiweißreiche Ernährung hinweisen. Ein zu niedriger Wert (sehr sauer) ist seltener, kann aber ebenfalls auf ein Ungleichgewicht hindeuten. Der pH-Wert beeinflusst, welche Bakterienarten sich im Darm wohlfühlen.
Phenole entstehen im Darm beim Abbau bestimmter Eiweiße durch Bakterien. In kleinen Mengen sind sie unproblematisch, bei erhöhter Konzentration können sie jedoch die Darmschleimhaut reizen und den Körper belasten. Ein hoher Phenolwert kann auf eine ungünstige Darmflora oder eine eiweißreiche Ernährung hinweisen. Eine ausgewogene Ernährung und gesunde Darmbakterien helfen, die Werte im Gleichgewicht zu halten.
Prevotella sind nützliche Darmbakterien, die vor allem bei ballaststoffreicher Ernährung vermehrt vorkommen. Ein normaler bis erhöhter Wert spricht oft für eine gesunde Darmflora. Sehr hohe Werte – besonders bestimmter Arten wie Prevotella copri – können aber mit Entzündungen oder Stoffwechselstörungen in Verbindung stehen.
Ref: >10000000000
Prevotella und Bacteroides sind zwei häufige Gruppen von Darmbakterien, die im Gleichgewicht stehen sollten. Prevotella wird oft mit einer ballaststoffreichen, pflanzlichen Ernährung in Verbindung gebracht, während Bacteroides eher bei eiweiß- und fettreicher Ernährung dominiert. Das Verhältnis der beiden kann Hinweise auf die Ernährung und den Zustand der Darmflora geben. Ein starkes Ungleichgewicht kann auf eine einseitige Ernährung oder ein gestörtes Mikrobiom hinweisen.
Proteobacteria sind eine große Gruppe von Bakterien, zu der auch einige potenziell schädliche Keime gehören. Sie kommen natürlicherweise im Darm vor, sollten jedoch nur in geringer Menge vorhanden sein. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine gestörte Darmflora, Entzündungen oder Stress im Verdauungssystem sein.
Ref: 1.0-3.5
Proteus ist ein Bakterium, das nicht zur normalen Darmflora gehört. Ein Nachweis im Stuhl, insbesondere in höherer Menge, kann auf eine Dysbiose oder Fehlbesiedlung hinweisen – z. B. nach Antibiotika oder bei chronischen Verdauungsbeschwerden. Proteus kann entzündliche Prozesse fördern und mit Blähungen, Durchfall oder Unwohlsein einhergehen. Der Befund hilft, Störungen im Mikrobiom frühzeitig zu erkennen.
Ref: <1000000
Providencia sind Bakterien, die normalerweise nicht zur gesunden Darmflora gehören. Ein Nachweis im Stuhl kann auf eine Fehlbesiedlung oder Störung des Mikrobioms (Dysbiose) hinweisen. In manchen Fällen sind sie mit Infektionen, Entzündungen oder Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall verbunden. Der Befund hilft, eine unerwünschte bakterielle Besiedlung im Darm zu erkennen.
Ref: <50000000
Pseudomonas sind Bakterien, die nicht zur normalen Darmflora gehören. Ein Nachweis im Stuhl kann auf eine Fehlbesiedlung oder Darmdysbiose hinweisen – oft nach Antibiotika, bei geschwächtem Immunsystem oder chronischen Erkrankungen. Manche Arten, wie Pseudomonas aeruginosa, können entzündliche Prozesse im Darm fördern. Der Befund hilft, eine mögliche Störung des Mikrobioms frühzeitig zu erkennen.
Ref: <50000000
Der Fettgehalt im Stuhl zeigt, wie gut Ihr Körper Nahrungsfette verdaut und aufnimmt. Ein erhöhter Fettwert kann auf eine Fettverdauungsstörung hinweisen – z. B. bei Bauchspeicheldrüsenschwäche, Gallensäuremangel oder Darmerkrankungen. Typische Anzeichen sind Fettstühle, Blähungen oder Durchfall. Der Test hilft, Ursachen von Verdauungsproblemen besser zu erkennen.
Ref: <3.5
Der Stickstoffgehalt im Stuhl zeigt, wie gut Eiweiße im Darm verdaut und aufgenommen werden. Ein erhöhter Wert kann auf eine Verdauungsstörung hinweisen, z. B. bei Bauchspeicheldrüsenschwäche oder Darmentzündungen. Typische Beschwerden sind Blähungen, Fettstühle oder Gewichtsverlust. Der Test hilft, Eiweißverwertungsprobleme im Verdauungstrakt aufzudecken.
Ref: <1
Der Wassergehalt im Stuhl zeigt, wie viel Flüssigkeit im Darminhalt enthalten ist. Ein erhöhter Wert weist oft auf Durchfall oder eine beschleunigte Verdauung hin, während ein niedriger Wert auf Verstopfung hindeuten kann. Der Test hilft, die Stuhlkonsistenz medizinisch zu beurteilen und Ursachen von Verdauungsbeschwerden besser einzuordnen.
Ref: 75-85
Ein Zuckernachweis im Stuhl zeigt, ob unverdaute Zuckerarten (z. B. Laktose oder Fruktose) im Darm verbleiben. Ein erhöhter Wert kann auf eine Unverträglichkeit oder Aufnahmestörung hinweisen. Häufige Symptome sind Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen. Der Test hilft, Zuckerunverträglichkeiten frühzeitig zu erkennen.
Ref: <2.5
Roseburia sind nützliche Darmbakterien, die beim Abbau pflanzlicher Ballaststoffe Butyrat produzieren – eine wichtige kurzkettige Fettsäure, die: - Darmzellen mit Energie versorgt und die Schleimhaut stärkt, - Entzündungen hemmt und das Immunsystem unterstützt, - das Gleichgewicht der Darmflora fördert und krankmachende Keime in Schach hält.
Ref: >30000000000
Ruminococcus ist eine normale Bakteriengruppe im Darm, die komplexe Pflanzenfasern abbaut und daraus nützliche Stoffe wie kurzkettige Fettsäuren (z. B. Butyrat) produziert . Diese sind: - Energielieferanten für Darmzellen, - wichtig zur Stärkung der Darmschleimhaut, - entzündungshemmend und unterstützend fürs Immunsystem. Ein ausgewogener Ruminococcus-Wert ist daher ein gutes Zeichen für eine gesunde Darmflora. Manche Arten wie Ruminococcus gnavus sind mit Entzündungen (z. B. bei Morbus Crohn) oder Stoffwechselproblemen (Adipositas, Diabetes) verbunden, wenn sie zu stark vertreten sind.
Ref: >50000000000
sIgA ist ein wichtiger Abwehrstoff im Darm. Es schützt die Schleimhäute vor Krankheitserregern und reguliert das Immunsystem. Ein zu niedriger Wert kann auf eine geschwächte Darmabwehr hinweisen, ein zu hoher Wert auf Entzündungen oder Infektionen. Der sIgA-Wert gibt Hinweise auf den Zustand Ihres Darmimmunsystems.
Ref: 510-2040
Serratia ist ein Bakterium, das nicht zur gesunden Darmflora gehört. Ein Nachweis im Stuhl kann auf eine Störung der Darmflora (Dysbiose) oder eine unerwünschte Besiedlung hinweisen – zum Beispiel nach Antibiotika oder bei einem geschwächten Immunsystem. In höheren Mengen kann Serratia mit Blähungen, Verdauungsbeschwerden oder Entzündungen im Darm in Verbindung stehen. Der Befund hilft, mögliche Ungleichgewichte im Mikrobiom zu erkennen.
Ref: <10000000
Sulfat-reduzierende Bakterien sind natürliche Darmkeime, die beim Abbau von Schwefelverbindungen Schwefelwasserstoff produzieren. In kleinen Mengen sind sie unbedenklich. Ein erhöhter Wert im Stuhl kann jedoch die Darmschleimhaut reizen und mit Blähungen, Bauchschmerzen oder Reizdarmsymptomen verbunden sein. Der Befund deutet auf eine mögliche Dysbiose hin und hilft, die Zusammensetzung der Darmflora besser zu beurteilen.
Ref: <2500000000
TMA (Trimethylamin) entsteht im Darm beim Abbau bestimmter Nahrungsbestandteile wie Fleisch oder Eier durch Darmbakterien. In der Leber wird es zu TMAO (Trimethylamin-N-oxid) umgewandelt. Erhöhte TMAO-Werte stehen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung. Ein hoher Wert kann auf eine eiweißreiche Ernährung oder eine ungünstige Darmflora hinweisen.
Verrucomicrobia sind eine Gruppe von Darmbakterien, zu der auch Akkermansia muciniphila gehört – ein wichtiger Helfer für eine gesunde Darmschleimhaut. Diese Bakterien unterstützen den Schutz der Darmbarriere und können entzündungshemmend wirken. Ein zu niedriger Wert kann auf eine geschwächte Schleimhaut oder eine gestörte Darmflora hinweisen.
Ref: 1.5-5.0
Zonulin ist ein Eiweiß, das die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut steuert. Ein erhöhter Zonulin-Wert im Stuhl kann auf eine undichte Darmbarriere („Leaky Gut“) hinweisen. Das bedeutet, dass Schadstoffe oder Bakterien leichter in den Körper gelangen – was Entzündungen oder Unverträglichkeiten begünstigen kann. Der Wert hilft, Störungen der Darmbarriere früh zu erkennen.
Ref: <55