Magnesium, korrigiert bezeichnet in diesem Katalog einen hämatokrit-korrelierten Wert aus einer Vollblutmineralanalyse. Magnesium befindet sich zu einem relevanten Anteil innerhalb von Blutzellen; deshalb kann der Hämatokrit einen Vollblut-Messwert beeinflussen. Manche Laborverfahren rechnen diesen Einfluss heraus oder beziehen ihn rechnerisch ein. Der hier hinterlegte Bereich von 35–39 mg/l gehört zu diesem speziellen Vollblut-Kontext.
Der Wert ist nicht mit einer üblichen Serum- oder Plasma-Magnesiumbestimmung gleichzusetzen. Ebenso handelt es sich hier nicht um eine allgemeine Korrektur des Magnesiumwerts anhand von Albumin. Probenmaterial, Einheit und Messprinzip unterscheiden sich.
Auch die HK-Korrelation ist kein universeller Standard. Das IMD Berlin beschreibt methodische Grenzen einer einfachen Hämatokrit-Normalisierung. Deshalb sollte der Wert ausschließlich anhand der Methode und des Referenzbereichs auf dem konkreten Laborbefund interpretiert werden.