Die gemessene Serumosmolalität beschreibt die Konzentration osmotisch wirksamer Teilchen in Serum oder Plasma. Sie wird direkt gemessen und ist von einer lediglich aus Elektrolyten, Glukose und Harnstoff berechneten Osmolalität zu unterscheiden. Im Katalog ist LOINC 2692-2 hinterlegt. Als bevorzugte Einheit ist mOsm/kg hinterlegt. Referenzbereiche, Entscheidungsgrenzen und Interpretation hängen von Testsystem, Präanalytik und klinischem Kontext ab.
Messung und Einordnung
Probenmaterial: Blut. Im Katalog bevorzugte Einheit: mOsm/kg. LOINC: 2692-2. Weitere gebräuchliche Bezeichnungen: Osmolalität Serum, Serumosmolalität, Serum osmolality. Referenzbereiche und die medizinische Einordnung können je nach Labor, Messmethode, Probenmaterial und persönlichem Kontext abweichen.