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Stoffwechselwerte geben Aufschluss über Energie- und Zuckerhaushalt. Dieser Überblick erklärt Blutzucker, HbA1c, Harnsäure und weitere metabolische Marker – mit Normwerten und ihrer klinischen Bedeutung.
Anzahl der Laborwerte in dieser Kategorie: 56
Stoffwechselwerte geben Aufschluss über Energie- und Zuckerhaushalt. Dieser Überblick erklärt Blutzucker, HbA1c, Harnsäure und weitere metabolische Marker – mit Normwerten und ihrer klinischen Bedeutung.
Blut-, Immun-, Stoffwechsel-, Hormon- und Mikronährstoffmarker werden häufig im Kontext chronischer Erschöpfung gesucht. Die umgebende Symptomlogik ist entscheidend.
Was diese Kategorie leisten kann
Stoffwechselwerte geben Aufschluss über Energie- und Zuckerhaushalt. Dieser Überblick erklärt Blutzucker, HbA1c, Harnsäure und weitere metabolische Marker – mit Normwerten und ihrer klinischen Bedeutung.
Fatigue
Bevor einzelne fatigue-nahe Werte überbewertet werden, hilft der Fatigue-Hub als Symptom- und Laborkontext.
Fatigue-Laborwerte öffnenPEM
Wenn Symptome nach Aktivität schlechter werden, reicht Defizitdenken oft nicht aus.
PEM vs normale Erschöpfung öffnenFragebögen
Validierte Assessments helfen, Laborwerte mit Funktion, Belastbarkeit und Beschwerden zu verknüpfen.
Fragebögen öffnenWenn diese Kategorie nicht ausreicht
Eine Kategorieseite ordnet Marker, aber viele Nutzer wollen damit eigentlich größere Fragen zu Fatigue, PEM, Pacing oder strukturierter Symptomdokumentation beantworten.
Fragebögen
Validierte Assessments helfen, wenn eine Biomarker-Kategorie für die eigentliche Frage zu schmal ist.
PEM
Wenn Beschwerden nach Aktivität kippen, zählt das zeitliche Muster oft stärker als der Kategoriename.
ME/CFS
Hilfreich, wenn reduzierte Belastbarkeit, Fatigue oder Multisystem-Symptome Teil des Gesamtbilds sind.
Angrenzende Kategorien
Der 75g oGTT ist ein Test zur Überprüfung der Glukosetoleranz und zur Diagnostik von Diabetes oder Prädiabetes. Dabei trinkst du eine Lösung mit 75 Gramm Glukose, und dein Blutzucker wird zu definierten Zeitpunkten (nüchtern, nach 1 und 2 Stunden) gemessen. Die Messung erfolgt aus kapillarem Vollblut, das aus der Fingerkuppe entnommen wird. Der Test zeigt, wie gut dein Körper Zucker verarbeiten kann. Erhöhte Werte können auf Diabetes oder eine gestörte Glukosetoleranz hinweisen. Der Test ist besonders wichtig bei Verdacht auf Diabetes oder in der Schwangerschaft zur Feststellung eines Gestationsdiabetes.
Ref: 0 - 140
Amylase ist ein Enzym, das hauptsächlich von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und den Speicheldrüsen produziert wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung von Kohlenhydraten, indem es Stärken in kleinere Zuckerarten, wie Maltose, zerlegt. Amylase ist im Blut und Urin nachweisbar und wird oft zur Diagnose und Überwachung von Pankreaserkrankungen und anderen gesundheitlichen Zuständen verwendet.
Ref: 28 - 100
Dieser Wert zeigt den Anteil des Sauerstoffverbrauchs, der für verschiedene zelluläre Prozesse verwendet wird, wie die ATP-Produktion oder den Protonenleck. Veränderungen können auf eine gestörte zelluläre Funktion hinweisen.
Ref: 80 - 100
Anti-Myeloperoxidase-Antikörper (Anti-MPO-Antikörper) sind Autoantikörper, die sich gegen das Enzym Myeloperoxidase richten, das in bestimmten weißen Blutkörperchen (neutrophilen Granulozyten) vorkommt. Sie gehören zur Gruppe der sogenannten ANCA (antineutrophile zytoplasmatische Antikörper) und sind typischerweise bei bestimmten Autoimmunerkrankungen nachweisbar, insbesondere bei der mikroskopischen Polyangiitis und der eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA). Der Nachweis von Anti-MPO-Antikörpern im Blut kann bei der Diagnose und Überwachung dieser entzündlichen Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden) hilfreich sein.
Ref: <20
Der Labormarker ARQ (Adiponectin-Rezeptor-2) ist ein Protein, das mit der Regulierung des Stoffwechsels und der Insulinempfindlichkeit in Verbindung steht. Es spielt eine Rolle bei der Kontrolle des Fettgewebes und der Entzündungsreaktionen im Körper. Die Messung des ARQ-Wertes kann helfen, das Risiko für metabolische Erkrankungen besser zu verstehen und geeignete Präventions- oder Behandlungsstrategien zu entwickeln.
Ref: 0.67 - 1.3
Der ATP-Grundumsatz zeigt die minimale Menge an ATP, die Ihre Zellen benötigen, um grundlegende Funktionen aufrechtzuerhalten. Ein niedriger Wert kann auf eine reduzierte Zellaktivität hinweisen.
Ref: 25 - 45
Die ATP-Produktion zeigt, wie effizient deine Zellen das Molekül ATP, die Hauptenergiequelle des Körpers, herstellen.
Ref: 50 - 100
Die ATP-Reserve zeigt die Menge an zusätzlichem ATP, das deine Zellen bei Bedarf produzieren können.
Ref: 20 - 50
Dieser Marker zeigt, welcher Anteil der ATP-Produktion im Körper für verschiedene Funktionen genutzt wird. Abweichungen können auf Ungleichgewichte im Energieverbrauch hinweisen.
Ref: 50 - 70
Dieser Marker misst den Sauerstoffverbrauch Ihrer Zellen in Ruhe. Ein normaler Wert zeigt, dass Ihre Zellen effizient arbeiten, während ein niedriger Wert auf eine beeinträchtigte Zellfunktion hinweisen kann.
Ref: 40 - 70
Beta-HCG (humanes Choriongonadotropin) ist ein Hormon, das während der Schwangerschaft von der Plazenta produziert wird. Es besteht aus zwei Untereinheiten, wobei die Beta-Untereinheit spezifisch für HCG ist. Der Nachweis von Beta-HCG im Blut oder Urin dient als Schwangerschaftstest. Darüber hinaus wird es als Tumormarker bei bestimmten Keimzelltumoren (z. B. Hodenkrebs) und Trophoblasterkrankungen gemessen.
Ref: Nicht schwanger: < 5 IU/L; Schwangerschaft: stark variabel (laborabhängig)
Der Bioenergetische Gesundheitsindex gibt einen Überblick über die allgemeine Gesundheit Ihrer Zellen und deren Fähigkeit, Energie zu produzieren. Ein niedriger BHI-Wert kann auf Störungen in der zellulären Energieproduktion hinweisen, was bei chronischen Erkrankungen oder Erschöpfungssyndromen relevant sein kann.
Ref: 80 - 100
Der nüchterne Blutzucker (auch als Nüchternblutzucker oder Nüchternglukose bekannt) ist der Blutzuckerspiegel, der nach einer Fastenperiode von mindestens 8 Stunden gemessen wird. Er gibt Aufschluss darüber, wie gut der Körper den Blutzucker regulieren kann, wenn keine Nahrung aufgenommen wurde.
Ref: 70 - 100
Carnitin ist wichtig für den Fettstoffwechsel und die Energieproduktion. Ein ausreichender Gesamtwert zeigt, dass Ihr Körper genug Carnitin zur Verfügung hat, um Fette effizient zu nutzen.
Ref: 30 - 60
CK-MB (Kreatinkinase-Muskel/Herz-Unterform) ist ein Enzym, das hauptsächlich in Herzmuskelzellen vorkommt. Es wird gemessen, um Hinweise auf Herzschädigungen zu erhalten, insbesondere bei Verdacht auf einen Herzinfarkt. Wenn der Herzmuskel beschädigt wird, kann CK-MB ins Blut gelangen und dort erhöht nachgewiesen werden.
Ref: 0 - 25
Dieses Molekül ist essentiell für die Energieproduktion in den Zellen. Ein niedriger Wert kann auf Energiemangel oder oxidative Stressbelastung hinweisen.
Ref: 0.5 - 1
Coeruloplasmin ist ein Eiweiß, das in der Leber gebildet wird und vor allem für den Transport von Kupfer im Blut verantwortlich ist. Es spielt auch eine Rolle bei oxidativen Prozessen im Körper, also beim Schutz vor sogenannten freien Radikalen. Ein zu niedriger Coeruloplasmin-Wert kann auf eine Kupferstoffwechselstörung wie den Morbus Wilson hinweisen, während erhöhte Werte z. B. bei Entzündungen oder Schwangerschaft auftreten können.
Ref: 160-450
Creatin-Kinase (CK), auch als Kreatinkinase bekannt, ist ein Enzym, das in verschiedenen Geweben des Körpers vorkommt, insbesondere in den Muskeln, dem Gehirn und dem Herz. CK spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, indem es hilft, Kreatinphosphat in Adenosintriphosphat (ATP) umzuwandeln, das als Hauptenergiespeicher in den Zellen dient.
Ref: 20 - 200
DAO ist für den Abbau von Histamin im Körper verantwortlich. Ein niedriger Wert kann auf eine Histaminunverträglichkeit hinweisen und zu Symptomen wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen führen.
Ref: 10 - 30
Postprandiale Glukose beschreibt den Blutzuckerwert nach einer Mahlzeit. Normalerweise steigt der Blutzucker nach dem Essen an und wird dann durch Insulin wieder gesenkt. Ein erhöhter postprandialer Glukosewert kann ein Hinweis auf eine gestörte Glukosetoleranz oder Diabetes sein. Die Messung dieses Werts hilft, die Fähigkeit des Körpers zu beurteilen, den Blutzucker nach einer Mahlzeit zu regulieren, und dient zur Diagnose oder Überwachung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes.
Ref: 70 - 140
Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein Enzym des Pentosephosphatwegs, das NADPH produziert und so Zellen vor oxidativem Stress schützt. Es wird vor allem in Erythrozyten benötigt. Der G6PD-Mangel ist der häufigste Enzymdefekt des Menschen und kann durch oxidativen Stress zu hämolytischen Krisen führen. Gemessen wird G6PD zur Diagnose eines Mangels, insbesondere bei unklarer Hämolyse oder nach Exposition gegenüber Oxidantien.
Ref: 8–18 U/g Hb (laborabhängig)
Glukose, auch als Blutzucker bekannt, ist ein einfacher Zucker, der als Hauptenergiequelle für die Zellen des Körpers dient. Sie wird aus der Nahrung, insbesondere aus Kohlenhydraten, gewonnen und im Blut transportiert, um den Zellen Energie bereitzustellen.
Ref: 70 - 100
HbA1c, auch als glykosyliertes Hämoglobin oder A1c bezeichnet, ist ein Biomarker, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2 - 3 Monate widerspiegelt. Hämoglobin ist ein Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff transportiert. HbA1c entsteht, wenn sich Glukose (Zucker) an Hämoglobin bindet. Der HbA1c-Wert gibt an, wie viel Prozent des Hämoglobins mit Glukose verbunden ist.
Ref: 4 - 6
Der HbA1c-Wert gibt Auskunft über den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 8–12 Wochen. Er entsteht, wenn sich Zucker an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen bindet. Ein hoher HbA1c-Wert kann auf Diabetes oder ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung hinweisen. Die Messung erfolgt nach dem internationalen IFCC-Standard und wird in mmol/mol angegeben. Zielwerte variieren je nach individueller Situation und sollten mit dem Arzt besprochen werden. Ein gut eingestellter HbA1c-Wert hilft, das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.
Ref: <39
Der HOMA-Index (Homeostasis Model Assessment) ist ein Biomarker, der zur Bewertung der Insulinresistenz und der Funktion der Betazellen der Bauchspeicheldrüse verwendet wird. Der HOMA-Index wird durch die Messung der Nüchternblutzucker- und Insulinwerte berechnet.
Ref: 0.5 - 2.5
Die IDO-Aktivität gibt an, wie Tryptophan im Körper abgebaut wird, was Hinweise auf Entzündungen oder Immunkompetenz geben kann. Eine erhöhte Aktivität kann bei entzündlichen oder chronischen Erkrankungen vorkommen.
Ref: 20 - 80
Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel, insbesondere bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Insulin hilft den Zellen, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zur Energiegewinnung zu nutzen oder als Glykogen in der Leber und den Muskeln zu speichern.
Ref: 2 - 25
Der Intrinsic Factor ist ein Protein, das von den Belegzellen der Magenschleimhaut produziert wird. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm zu ermöglichen. Vitamin B12 ist entscheidend für die Bildung roter Blutkörperchen und die Funktion des Nervensystems. Ein Mangel an Intrinsic Factor kann zu einer perniziösen Anämie führen, einer Erkrankung, bei der der Körper nicht genügend Vitamin B12 aufnehmen kann. Dies kann Symptome wie Müdigkeit, Schwäche und neurologische Probleme verursachen.
Ref: negativ
Die knochenspezifische alkalische Phosphatase (knochen-ALP) ist ein Enzym, das bei der Bildung und dem Umbau von Knochen eine wichtige Rolle spielt. Ein erhöhter Wert kann darauf hinweisen, dass der Knochenstoffwechsel besonders aktiv ist – zum Beispiel bei Wachstum, Heilung nach Knochenbrüchen, Osteoporose oder bestimmten Knochenerkrankungen.
Ref: <45
Kynurenin ist ein Stoffwechselprodukt der Aminosäure Tryptophan und entsteht im Rahmen des Kynurenin-Stoffwechselwegs. Dieser Weg ist wichtig für die Produktion von NAD+ und anderen bioaktiven Molekülen. Die Messung von Kynurenin erfolgt häufig im Zusammenhang mit entzündlichen Prozessen, Immunaktivierung oder neurologischen Erkrankungen. Erhöhte Werte können auf eine gesteigerte Aktivität des Immunsystems hindeuten.
Ref: 0,5–2,0 µmol/l (laborabhängig)
Freies L-Carnitin ist die ungebundene Form, die direkt für die Energiegewinnung zur Verfügung steht. Ein Wert im Normalbereich bedeutet, dass dein Körper ausreichend freien Zugriff auf L-Carnitin für die schnelle Energieproduktion hat.
Ref: 20 - 60
Verestertes L-Carnitin hilft dabei, Abfallprodukte aus dem Fettstoffwechsel aus den Zellen zu transportieren. Ein normaler Wert zeigt an, dass dieser Entgiftungsprozess effektiv abläuft und dein Körper gut im Gleichgewicht ist.
Ref: 10 - 40
Lactat ist eine Substanz, die im Körper während des anaeroben Stoffwechsels, also bei der Energiegewinnung ohne Sauerstoff, produziert wird. Wenn die Muskeln unter intensiver Belastung stehen und nicht genügend Sauerstoff erhalten, um Glukose vollständig zu verbrennen, wird Lactat als Nebenprodukt der Glykolyse produziert.
Ref: 0.5 - 2.2
Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym, das in vielen Geweben des Körpers vorkommt, einschließlich Herz, Leber, Muskeln, Nieren, Lunge und roten Blutkörperchen. LDH spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, insbesondere beim Prozess der Glykolyse, bei dem Glukose in Energie umgewandelt wird. Es hilft bei der Umwandlung von Laktat in Pyruvat und umgekehrt.
Ref: 120 - 240
Lipase ist ein Enzym, das vor allem in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird und für die Fettverdauung im Körper verantwortlich ist. Ein erhöhter Lipasewert im Blut kann auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) oder andere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse hindeuten. Niedrige Werte treten seltener auf, können aber ebenfalls auf eine eingeschränkte Pankreasfunktion hinweisen. Die Messung der Lipase ist ein wichtiger Marker, um Verdauungsprobleme oder Pankreaserkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen.
Ref: 13 - 60
Lipidperoxidation ist ein Prozess, bei dem ungesättigte Fettsäuren in Zellmembranen durch oxidative Reaktionen geschädigt werden. Dies kann zu einer Schädigung der Zellen und Gewebe im Körper führen und wird oft als Indikator für oxidativen Stress angesehen, der mit verschiedenen Erkrankungen, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und entzündlichen Erkrankungen, in Verbindung steht. Die Messung von Produkten der Lipidperoxidation im Blut oder Gewebe kann Ärzten helfen, den Grad des oxidativen Stresses zu beurteilen und festzustellen, ob der Körper unter einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen steht.
Ref: 0 - 1.5
LP-PLA2 (Lipoprotein-assoziierte Phospholipase A2) ist ein Enzym, das im Blut vorkommt und mit Entzündungsprozessen im Körper in Verbindung steht. Es spielt eine Rolle bei der Zersetzung von Phospholipiden in Lipoproteinen, insbesondere in LDL (Low-Density Lipoprotein), und wird oft als Marker für das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen herangezogen. Ein erhöhter LP-PLA2-Wert kann auf eine Entzündung in den Blutgefäßen hindeuten und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen.
Ref: 200 - 400
MAK (Mikrosomale Antikörper gegen Thyreoperoxidase) sind Antikörper, die im Blut nachgewiesen werden können und auf eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung hinweisen. Thyreoperoxidase ist ein Enzym, das für die Produktion von Schilddrüsenhormonen notwendig ist. Ein erhöhter MAK-Wert kann auf eine Schilddrüsenentzündung (Hashimoto-Thyreoiditis) oder andere Schilddrüsenprobleme hinweisen. Diese Erkrankungen können zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen, was die Hormonproduktion beeinträchtigt und Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Kälteempfindlichkeit verursachen kann.
Ref: 0 - 60
-
Dieser Wert zeigt die maximale Kapazität Ihrer Zellen, Sauerstoff zur Energiegewinnung zu nutzen. Ein niedriger Wert kann auf eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit oder mitochondriale Dysfunktion hindeuten.
Ref: 30 - 50
Dieser Marker gibt Aufschluss darüber, wie gut Ihre Mitochondrien arbeiten, um Energie zu produzieren. Eine beeinträchtigte mitochondriale Atmung kann zu Energiemangel und Erschöpfung führen.
Ref: 80 - 120
Die mittlere Glukosekonzentration gibt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel über 2–3 Monate an. Sie wird aus dem HbA1c-Wert berechnet (z. B. mit der Formel: 28,7 × HbA1c – 46,7) und hilft, langfristige Blutzuckerkontrolle zu bewerten. Ein Zielwert von <154 mg/dl (≈ HbA1c <7 %) wird für Diabetes-Patienten empfohlen, um Komplikationen zu vermeiden.
Ref: <154
Myeloperoxidase (MPO) ist ein Enzym, das in neutrophilen Granulozyten und Monozyten vorkommt und eine zentrale Rolle im angeborenen Immunsystem spielt. Es katalysiert die Bildung von hypochloriger Säure aus Wasserstoffperoxid und Chlorid, wodurch eingedrungene Mikroorganismen abgetötet werden. Im klinischen Kontext wird MPO als Entzündungsmarker genutzt, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da es an der Entstehung von Atherosklerose beteiligt ist. Erhöhte MPO-Werte im Blut können auf eine Aktivierung von Entzündungsprozessen hinweisen.
Ref: < 650 pmol/L (laborabhängig)
Dieser Marker misst den Sauerstoffverbrauch, der nicht durch Mitochondrien verursacht wird. Erhöhte Werte können auf alternative Energieproduktionswege hindeuten, die bei mitochondrialen Störungen verstärkt aktiviert werden.
Ref: 10 - 20
Nrf2 ist ein Protein, das die Zellabwehr gegen oxidativen Stress reguliert. Ein erhöhter Nrf2-Wert kann auf eine verstärkte Schutzreaktion der Zellen hinweisen, während niedrige Werte eine Anfälligkeit für oxidativen Stress anzeigen können.
Ref: 2 - 5
Ostase ist ein Enzym, das vor allem in den Knochenzellen gebildet wird und ein wichtiger Marker für die Knochenstoffwechselaktivität ist. Es spielt eine zentrale Rolle beim Knochenaufbau und der Mineralisierung. Erhöhte Ostase-Werte können auf eine verstärkte Knochenumbauaktivität hinweisen, wie sie bei Erkrankungen wie Osteoporose, Morbus Paget oder Knochenmetastasen auftreten. Auch im Kindes- und Jugendalter, während des Wachstums, können die Werte physiologisch erhöht sein. Die Messung von Ostase hilft, Erkrankungen des Knochensystems frühzeitig zu erkennen und die Therapie zu überwachen.
Ref: 3 - 10
Pankreas-Amylase ist ein Enzym, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird und der Verdauung von Stärke dient. Es wird im Blut gemessen, um Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wie eine akute Pankreatitis zu diagnostizieren. Die Amylase kann auch aus den Speicheldrüsen stammen, daher ist die pankreasspezifische Isoform genauer. Ein Anstieg erfolgt meist innerhalb weniger Stunden nach einer Pankreasschädigung.
Ref: 13–53 U/l (laborabhängig)
Das Propeptid der Kollagen Typ I-alpha1-Kette ist ein Bestandteil des Bindegewebes, das in verschiedenen Körperstrukturen wie Haut, Knochen und Sehnen vorkommt. Es wird während der Bildung von Kollagen, einem wichtigen Protein für die Festigkeit und Elastizität des Gewebes, freigesetzt. Ein erhöhter Wert dieses Biomarkers kann auf eine verstärkte Kollagenproduktion hinweisen, die bei bestimmten Erkrankungen wie Osteoporose, Fibrose oder anderen Bindegewebserkrankungen vorkommen kann.
Parietalzellen, auch Belegzellen genannt, sind spezialisierte Zellen in der Magenschleimhaut, die eine wichtige Rolle bei der Verdauung spielen. Sie produzieren Magensäure (Salzsäure) und das sogenannte Intrinsic Factor, ein Protein, das für die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm entscheidend ist. Ein Abfall der Anzahl oder Funktion der Parietalzellen kann auf verschiedene Erkrankungen hinweisen, wie beispielsweise eine autoimmune Gastritis oder andere Magenbeschwerden.
Ref: 0
PGC-1a ist ein Protein, das die Bildung von Mitochondrien stimuliert und die Energieproduktion verbessert. Ein niedriger Wert kann auf eine verringerte Fähigkeit zur Energieproduktion hinweisen, während ein hoher Wert eine gute mitochondriale Funktion anzeigen kann.
Ref: 0.5 - 2
Das Protonenleck bezieht sich auf den Verlust von Protonen in den Mitochondrien, der die Effizienz der Energieproduktion beeinflusst. Ein erhöhter Wert kann auf eine ineffiziente Energienutzung in den Zellen hinweisen.
Ref: 10 - 20
Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Enzym, das von der Prostata produziert wird und in geringen Mengen im Blut vorkommt. Es dient der Verflüssigung des Samens. Die PSA-Messung wird als Tumormarker zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Prostatakrebs eingesetzt, kann aber auch bei gutartigen Prostataerkrankungen erhöht sein.
Ref: < 4 ng/mL (laborabhängig, altersabhängig)
Pyruvat ist ein Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels, das bei der Glykolyse aus Glucose entsteht. Es kann unter aeroben Bedingungen in den Citratzyklus eingespeist oder unter anaeroben Bedingungen zu Laktat reduziert werden. Die Messung von Pyruvat im Blut dient der Abklärung von Stoffwechselstörungen, insbesondere von Laktatazidosen oder mitochondrialen Erkrankungen.
Ref: 0,3–0,9 mg/dL (laborabhängig)
Diese Kapazität zeigt, wie viel zusätzliche Energie Ihre Zellen unter Stress produzieren können. Eine niedrige Reserve deutet auf eine eingeschränkte Fähigkeit der Zellen hin, auf erhöhte Energieanforderungen zu reagieren.
Ref: 80 - 120
Rhodanase ist ein Enzym, das bei der Entgiftung von Schwefelwasserstoff und der Unterstützung der Zellatmung eine Rolle spielt. Niedrige Werte können auf eine beeinträchtigte Entgiftungskapazität hinweisen.
Ref: 20 - 50
Trimethylamin-N-Oxid (TMAO) ist ein Stoffwechselprodukt, das in der Leber aus Trimethylamin (TMA) gebildet wird. Es wird mit der Nahrung (z. B. aus Fisch, Eiern, Fleisch) aufgenommen oder durch Darmbakterien aus Cholin und Carnitin produziert. TMAO gilt als Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da erhöhte Werte mit Atherosklerose und Thromboseneigung assoziiert sind. Die Messung erfolgt im Blut oder Urin, meist im Rahmen der kardiovaskulären Risikobewertung.
Ref: < 6,2 µmol/L (laborabhängig)
Der Nüchternblutzucker und der Langzeitwert HbA1c sind die wichtigsten Werte zur Erkennung und Kontrolle von Diabetes. Der HbA1c spiegelt den durchschnittlichen Blutzucker der letzten 2–3 Monate.
Eine erhöhte Harnsäure kann zu Gicht und Nierensteinen führen. Begünstigt wird sie durch purinreiche Ernährung, Alkohol und bestimmte Erkrankungen; die Beurteilung erfolgt im Gesamtbild.