Blutglukose beschreibt die Glukosekonzentration im Blut. Nüchternglukose wird nach einer definierten Nüchternphase bestimmt und kann unter anderem in der Diabetesdiagnostik verwendet werden. Ein Ergebnis sollte deshalb immer mit Messzeitpunkt, Probenmaterial, Einheit und Untersuchungsgrund gelesen werden. Elara zeigt keinen universellen persönlichen Zielbereich. Für nüchternes venöses Plasma liegt nach den aktuellen deutschen Diabetesinformationen ein Wert ab 126 mg/dl (7,0 mmol/l) im diabetischen Bereich.
Diese Zahl ist eine diagnostische Entscheidungsgrenze für eine definierte Messsituation, kein persönlicher Therapiezielwert. Ohne eindeutige klinische Konstellation ist eine zeitnahe Bestätigung durch eine weitere Messung vorgesehen.
Bei Menschen mit Diabetes gilt nach CDC ein Wert unter 70 mg/dl (3,9 mmol/l) als niedriger Blutzucker; unter 54 mg/dl (3,0 mmol/l) spricht die CDC von schwer niedrigem Blutzucker. Schwere Hypoglykämie kann zu Verwirrtheit, Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit führen und ist ein medizinischer Notfall. Eine bewusstlose oder nicht sicher schluckfähige Person darf nicht mit Essen oder Getränken behandelt werden.
Sehr hohe Glukosewerte können – besonders bei Insulinmangel – mit einer diabetischen Ketoazidose (DKA) einhergehen. Warnzeichen sind unter anderem Erbrechen, Bauchschmerz, tiefe oder erschwerte Atmung, Verwirrtheit und fruchtiger Atem; erhöhte Ketone sind ein zusätzliches Warnsignal. DKA ist ein medizinischer Notfall.
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