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Herz-Kreislauf-Werte helfen, das kardiovaskuläre Risiko einzuschätzen. Dieser Überblick erklärt Cholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride, ApoB, Lp(a) und Troponin – mit Zielbereichen und ihrer Bedeutung.
Anzahl der Laborwerte in dieser Kategorie: 30
Herz-Kreislauf-Werte helfen, das kardiovaskuläre Risiko einzuschätzen. Dieser Überblick erklärt Cholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride, ApoB, Lp(a) und Troponin – mit Zielbereichen und ihrer Bedeutung.
Nieren-, Elektrolyt-, Herz-, Leber- oder nervensystemnahe Marker brauchen oft Verlauf, Symptomtiming und Pacing-Kontext, um alltagstauglich zu werden.
Was diese Kategorie leisten kann
Herz-Kreislauf-Werte helfen, das kardiovaskuläre Risiko einzuschätzen. Dieser Überblick erklärt Cholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride, ApoB, Lp(a) und Troponin – mit Zielbereichen und ihrer Bedeutung.
Pacing
Pacing macht Biomarker, Symptommuster und Belastungssteuerung gemeinsam nutzbarer.
Pacing mit Herzfrequenz öffnenPEM
Wenn Beschwerden erst später kippen, wird Erholungslogik oft wichtiger als der Einzelwert.
PEM-Dauer öffnenWhitepapers
Die Whitepapers verbinden Physiologie, Verlaufsauswertung und Elaras Monitoring-Logik.
Whitepapers öffnenWenn diese Kategorie nicht ausreicht
Eine Kategorieseite ordnet Marker, aber viele Nutzer wollen damit eigentlich größere Fragen zu Fatigue, PEM, Pacing oder strukturierter Symptomdokumentation beantworten.
Fragebögen
Validierte Assessments helfen, wenn eine Biomarker-Kategorie für die eigentliche Frage zu schmal ist.
PEM
Wenn Beschwerden nach Aktivität kippen, zählt das zeitliche Muster oft stärker als der Kategoriename.
ME/CFS
Hilfreich, wenn reduzierte Belastbarkeit, Fatigue oder Multisystem-Symptome Teil des Gesamtbilds sind.
Angrenzende Kategorien
Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie ist wichtig für die Zellfunktion und Herzgesundheit. Ein niedriger ALA-Wert kann auf eine unzureichende Omega-3-Zufuhr hinweisen.
Ref: > 7
Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie ist wichtig für die Zellfunktion und Herzgesundheit. Ein niedriger ALA-Wert kann auf eine unzureichende Omega-3-Zufuhr hinweisen.
Ref: 0.1 - 0.5
Apolipoprotein B (ApoB) ist ein Protein, das auf der Oberfläche von Lipoproteinen wie Low-Density-Lipoprotein (LDL), Very Low-Density-Lipoprotein (VLDL) und anderen atherogenen Lipoproteinen vorkommt. Es spielt eine entscheidende Rolle beim Transport von Cholesterin und Triglyceriden im Blut. Da ApoB in jeder LDL-Partikel vorhanden ist, wird die Messung von ApoB als genauer Indikator für die Anzahl der atherogenen Partikel im Blut angesehen als das Gesamt-LDL-Cholesterin.
Ref: 55 - 140
Arachidonsäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die als Bestandteil von Zellmembranen und als Vorläufer für entzündungsfördernde Eicosanoide (Prostaglandine, Leukotriene) dient. Sie wird im Blut gemessen, um den Fettsäurestatus zu beurteilen, insbesondere im Rahmen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder entzündlichen Prozessen.
Ref: 5–15 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
Cholesterin/HDL-Quotient misst das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu „gutem“ HDL-Cholesterin im Blut. Ein niedriger Quotient ist wünschenswert und zeigt ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an, während ein höherer Wert auf ein erhöhtes Risiko hinweisen kann. Der Quotient hilft dabei, dein Herzgesundheitsrisiko besser einzuschätzen, als nur die einzelnen Cholesterinwerte zu betrachten
Ref: 0 - 5
Docosahexaensäure (DHA) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure, die in fettreichem Fisch, Algen und bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln vorkommt. DHA ist essenziell für die Gesundheit des Gehirns, der Augen und des Herz-Kreislauf-Systems.
Ref: > 9
Docosahexaensäure (DHA) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure, die in fettreichem Fisch, Algen und bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln vorkommt. DHA ist essenziell für die Gesundheit des Gehirns, der Augen und des Herz-Kreislauf-Systems.
Ref: 2 - 4
Docosapentaensäure (DPA) ist eine Omega-3-Fettsäure, die im Körper als Zwischenprodukt zwischen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) vorkommt. DPA ist weniger bekannt als EPA und DHA, spielt aber eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und hat ähnliche gesundheitliche Vorteile.
Ref: < 25
Docosapentaensäure (DPA) ist eine Omega-3-Fettsäure, die im Körper als Zwischenprodukt zwischen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) vorkommt. DPA ist weniger bekannt als EPA und DHA, spielt aber eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und hat ähnliche gesundheitliche Vorteile.
Ref: 0.5 - 1
Docosatetraensäure (20:4 n-6), auch als Adrensäure bekannt, ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure aus der Omega-6-Familie. Sie kommt in geringen Mengen in tierischen Fetten vor und ist ein Zwischenprodukt im Stoffwechsel der Arachidonsäure. Im Körper spielt sie eine Rolle bei der Zellmembranstruktur und als Vorläufer für entzündungsregulierende Botenstoffe. Gemessen wird sie im Rahmen von Fettsäureprofilen zur Beurteilung des Fettsäurestoffwechsels, insbesondere bei Verdacht auf Störungen der Peroxisomen oder der mitochondrialen Beta-Oxidation.
Ref: 0,1–0,5 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
Eicosadiensäure (20:2 n-6) ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure mit zwei Doppelbindungen. Sie entsteht durch Elongation und Desaturation von Linolsäure und ist ein Zwischenprodukt im Stoffwechsel der Arachidonsäure. Im Körper hat sie strukturelle Funktionen in Zellmembranen und dient als Vorstufe für Signalmoleküle. Die Bestimmung erfolgt im Rahmen von Fettsäureanalysen zur Beurteilung des Fettsäurestatus und des Omega-6-Stoffwechsels.
Ref: 0,1–0,3 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
Eicosapentaensäure (EPA) ist eine Omega-3-Fettsäure, die in fettreichem Fisch und bestimmten Algen vorkommt. EPA ist für die menschliche Gesundheit essenziell und spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Entzündungen und der Förderung der kardiovaskulären Gesundheit.
Ref: 3 - 36
Eicosapentaensäure (EPA) ist eine Omega-3-Fettsäure, die in fettreichem Fisch und bestimmten Algen vorkommt. EPA ist für die menschliche Gesundheit essenziell und spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Entzündungen und der Förderung der kardiovaskulären Gesundheit.
Ref: 0.5 - 2
Gesamtcholesterin ist die Summe aller Cholesterinarten im Blut. Cholesterin ist eine fettartige Substanz, die für viele lebenswichtige Funktionen im Körper notwendig ist. Es wird in der Leber produziert und kann auch über die Nahrung aufgenommen werden. Cholesterin spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Zellmembranen, der Produktion von Hormonen und der Bildung von Gallensäuren, die bei der Verdauung von Fetten helfen.
Ref: 0 - 200
HDL-Cholesterin, auch bekannt als High-Density-Lipoprotein-Cholesterin, wird oft als "gutes" Cholesterin bezeichnet. HDL transportiert überschüssiges Cholesterin aus den Geweben und den Blutgefäßen zurück zur Leber, wo es abgebaut und aus dem Körper entfernt wird. Dieser Prozess hilft, die Blutgefäße sauber und frei von Cholesterinablagerungen zu halten.
Ref: 40 - 60
hs-Troponin I ist ein hochsensitives kardiales Troponin, das als Biomarker für Herzmuskelschäden dient. Es wird freigesetzt, wenn Herzmuskelzellen absterben, und ermöglicht die frühzeitige Erkennung eines Herzinfarkts. Die Messung erfolgt meist im Blut, wobei die hohe Sensitivität auch geringe Schädigungen anzeigt. Der Wert wird vor allem in der Notfallmedizin zur Diagnose und Risikostratifizierung bei Brustschmerz eingesetzt.
Ref: geschlechtsspezifisch, z. B. < 16 ng/l (Frauen) / < 34 ng/l (Männer); assayabhängig (laborabhängig)
LDL-Cholesterin, auch bekannt als Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin, wird oft als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet. LDL transportiert Cholesterin von der Leber zu den Geweben im Körper. Wenn sich zu viel LDL-Cholesterin im Blut befindet, kann es sich an den Wänden der Blutgefäße ablagern und Plaques bilden. Diese Plaques können die Blutgefäße verengen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Ref: 0 - 155
Der LDL/HDL-Quotient beschreibt das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin im Blut. Ein ausgewogenes Verhältnis ist wichtig für die Gesundheit der Blutgefäße. Ist der Wert zu hoch, kann das auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen.
Ref: <155
Linolsäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die essentiell ist, da der Körper sie nicht selbst synthetisieren kann. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und Vorstufe für entzündungsfördernde Botenstoffe wie Arachidonsäure. Gemessen wird Linolsäure im Rahmen von Fettsäureprofilen zur Beurteilung des Ernährungszustands und des kardiovaskulären Risikos.
Ref: 20–40 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
Lipoprotein(a), oft als Lp(a) abgekürzt, ist eine spezielle Art von Lipoprotein, das Cholesterin und andere Fette im Blut transportiert. Es ähnelt dem Low-Density-Lipoprotein (LDL), enthält jedoch ein zusätzliches Protein namens Apolipoprotein(a). Die Konzentration von Lp(a) im Blut wird weitgehend genetisch bestimmt und kann von Person zu Person stark variieren.
Ref: 0 - 30
Myristinsäure (14:0) ist eine gesättigte Fettsäure mit 14 Kohlenstoffatomen, die in tierischen Fetten und pflanzlichen Ölen vorkommt. Sie spielt eine Rolle bei der Zellmembranstruktur und dient als Energiequelle. Im Blut wird sie gemessen, um den Fettsäurestatus zu beurteilen, insbesondere im Rahmen von Stoffwechselanalysen. Erhöhte Werte können auf eine fettreiche Ernährung oder Stoffwechselstörungen hinweisen.
Ref: 0,5–2,0 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
NT-proBNP steht für "N-terminales natriuretisches Propeptid vom B-Typ". Es handelt sich um ein Hormon, das vom Herzen produziert wird. Speziell wird es in den Herzmuskelzellen freigesetzt, wenn diese unter Stress stehen, wie zum Beispiel bei einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Der NT-proBNP-Spiegel im Blut kann daher Hinweise auf die Gesundheit Ihres Herzens geben.
Ref: 0 - 125
Non-HDL-Cholesterin (Non-HDL-C) ist ein Blutwert, der den Gesamtcholesterinspiegel minus den HDL-Cholesterinspiegel (High-Density-Lipoprotein) darstellt. Es umfasst alle cholesterinhaltigen Lipoproteine im Blut außer dem "guten" HDL-Cholesterin, einschließlich LDL (Low-Density-Lipoprotein), VLDL (Very Low-Density-Lipoprotein) und andere atherogene Lipoproteine. Non-HDL-C gibt somit einen umfassenderen Überblick über die Arten von Cholesterin, die zur Bildung von Plaques in den Arterien beitragen können.
Ref: 0 - 130
Der Omega-3-Index ist ein Biomarker, der den Gehalt der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen misst. Er wird als Prozentsatz der gesamten Fettsäuren in den Membranen der roten Blutkörperchen angegeben und gibt Aufschluss über den langfristigen Omega-3-Status des Körpers.
Ref: 8 - 12
Der Omega-3-Index misst die Kombination von EPA und DHA im Blut und gibt Aufschluss über die Herzgesundheit. Ein niedriger Omega-3-Index ist mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.
Ref: 8 - 12
Erhöhtes oxidiertes LDL deutet auf ein höheres Risiko für Gefäßschäden und Arteriosklerose hin, da es zu Entzündungen und Plaquebildung in den Gefäßen beitragen kann.
Ref: 0 - 60
Palmitinsäure (16:0) ist die häufigste gesättigte Fettsäure im menschlichen Körper und kommt in vielen tierischen und pflanzlichen Fetten vor. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und dient als Energielieferant. Im Blut wird sie gemessen, um den Fettsäurestoffwechsel zu analysieren, insbesondere im Rahmen von Herz-Kreislauf-Risikobewertungen.
Ref: 20–30 % der Gesamtfettsäuren (laborabhängig)
Triglyceride sind eine Art von Fett (Lipid), das im Blut vorkommt. Sie entstehen, wenn du mehr Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper sofort verbrauchen kann. Diese überschüssigen Kalorien werden in Triglyceride umgewandelt und in Fettzellen gespeichert, um später als Energie genutzt zu werden. Triglyceride werden im Blut durch Lipoproteine transportiert und spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel des Körpers.
Ref: 0 - 150
Troponin I ist ein Herzspezifisches Protein, das im Blut gemessen wird, um Herzschäden, wie z.B. einen Herzinfarkt, festzustellen. Erhöhte Troponin I-Werte deuten darauf hin, dass Herzmuskelzellen geschädigt wurden, was bei einem Herzinfarkt oder anderen Herzerkrankungen passieren kann. Ein Troponin I-Test wird oft durchgeführt, wenn Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot auftreten, um schnell eine Diagnose zu stellen. Normale Troponin I-Werte schließen Herzschäden meist aus, während erhöhte Werte weitere Untersuchungen und eine rasche Behandlung erforderlich machen.
Ref: 0 - 0.028
VLDL steht für "Very Low Density Lipoprotein" oder "sehr niedrigdichtes Lipoprotein". Es handelt sich um eine Art von Fettpartikeln im Blut, die vom Körper verwendet werden, um Fette, insbesondere Triglyceride, von der Leber zu den verschiedenen Geweben im Körper zu transportieren. VLDL ist eine von mehreren Arten von Lipoproteinen im Blut, darunter auch HDL ("gutes" Cholesterin) und LDL ("schlechtes" Cholesterin).
Ref: 5 - 40
Zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos dienen vor allem die Blutfette (Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride) sowie ApoB und Lp(a). Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt ist hochsensitives Troponin entscheidend.
Entscheidend ist weniger das Gesamtcholesterin als das LDL-Cholesterin und das Verhältnis von LDL zu HDL. Welche Zielwerte gelten, hängt vom individuellen Risikoprofil ab und sollte ärztlich festgelegt werden.