Der relative Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren beschreibt deren prozentualen Anteil an der im jeweiligen Laborpanel definierten Gesamtfettsäuremenge. Zusammensetzung und Nenner können sich zwischen Laboren unterscheiden. Bei erweiterten Lipid- und Fettsäureprofilen sind Matrix, Panelzusammensetzung, Einheit und Berechnungsdefinition wesentlich. Werte aus unterschiedlichen Panels dürfen nicht ungeprüft miteinander verglichen werden.
Messung und Einordnung
Probenmaterial: Blut. Weitere gebräuchliche Bezeichnungen: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren rel., Mehrfach ungesättigte Fettsäuren relativ**. Referenzbereiche und die medizinische Einordnung können je nach Labor, Messmethode, Probenmaterial und persönlichem Kontext abweichen.