Urin
Urinwerte werden je nach Fragestellung mit Teststreifen, Mikroskopie oder quantitativen Laborverfahren bestimmt. Hier findest du unter anderem Leukozyten, Nitrit, Eiweiß, Albumin, Glukose, Erythrozyten, Ketone, pH und Urobilinogen verständlich eingeordnet – mit Hinweisen zu Probenqualität und Grenzen einzelner Befunde.
Auch eine Kategorie ist nur ein Ausschnitt des Gesamtbilds
Kategorieseiten strukturieren Marker, aber viele Nutzer brauchen zusätzlich einen symptomgeleiteten Pfad, um zu verstehen, warum ein Wert relevant ist.
Was diese Kategorie leisten kann
Urin · 21 Laborwerte
Urinwerte werden je nach Fragestellung mit Teststreifen, Mikroskopie oder quantitativen Laborverfahren bestimmt. Hier findest du unter anderem Leukozyten, Nitrit, Eiweiß, Albumin, Glukose, Erythrozyten, Ketone, pH und Urobilinogen verständlich eingeordnet – mit Hinweisen zu Probenqualität und Grenzen einzelner Befunde.
Fragebögen
Das Symptomprofil ergänzen
Strukturierte Assessments ergänzen, was eine Biomarker-Kategorie allein nicht leisten kann.
Fragebögen öffnenME/CFS
Symptome in einen Krankheitsrahmen setzen
Oft zählt das größere Muster stärker als der einzelne Labor-Cluster.
Long Covid zu ME/CFS öffnenLaborwerte
Zur breiteren Biomarker-Übersicht zurückkehren
Diese Kategorie mit angrenzenden Markergruppen und Kontexten vergleichen.
Übersicht öffnenWenn diese Kategorie nicht ausreicht
Von der Kategorienansicht in Symptom-, Belastungs- oder Krankheitskontext wechseln
Eine Kategorieseite ordnet Marker, aber viele Nutzer wollen damit eigentlich größere Fragen zu Fatigue, PEM, Pacing oder strukturierter Symptomdokumentation beantworten.
Fragebögen
Das Symptomprofil strukturierter erfassen
Validierte Assessments helfen, wenn eine Biomarker-Kategorie für die eigentliche Frage zu schmal ist.
PEM
Prüfen, ob Belastungsreaktion mehr erklärt
Wenn Beschwerden nach Aktivität kippen, zählt das zeitliche Muster oft stärker als der Kategoriename.
ME/CFS
Die Kategorie in einen breiteren Krankheitsrahmen setzen
Hilfreich, wenn reduzierte Belastbarkeit, Fatigue oder Multisystem-Symptome Teil des Gesamtbilds sind.
Angrenzende Kategorien
Alle Laborwerte (21)
11β-PGF2α (Urin)
11β-Prostaglandin-F2α im Urin ist ein Metabolit aus dem Prostaglandin-D2-Stoffwechsel. Die Bestimmung erfolgt in spezialisierten Untersuchungen; Ergebnis und Referenzbereich hängen davon ab, ob Spontanurin, 24-Stunden-Urin oder ein Kreatinin-bezogener Wert verwendet wird.
8-OHdG (Urin)
8-Hydroxy-2-Desoxyguanosin (8-OHdG) im Urin ist ein Marker für oxidative Veränderungen an DNA-Bausteinen. Die Messung ist methodenabhängig und wird häufig auf Urin-Kreatinin bezogen; ein Einzelwert ist nicht krankheitsspezifisch.
Adrenalin im 24h Urin
Adrenalin (Epinephrin) im 24-Stunden-Urin erfasst die Ausscheidung des Katecholamins über einen vollständigen Sammelzeitraum. Für die Interpretation sind vollständige Urinsammlung, verwendete Messachse und Einheit entscheidend; ohne diese Angaben wird kein einzelner LOINC-Code erzwungen.
Albumin/Kreatinin im Urin
Der Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin setzt die Albuminkonzentration zur Kreatininkonzentration derselben Urinprobe ins Verhältnis. Dadurch wird der Einfluss der Urinverdünnung teilweise berücksichtigt; die Einheit und Grenzwerte richten sich nach Labor und Leitlinie.
Calcium (Urin)
Calcium im Urin erfasst die renale Calciumausscheidung beziehungsweise -konzentration. Aussage und Einheit unterscheiden sich deutlich zwischen Spontanurin und zeitlich gesammeltem Urin und werden zusammen mit Serumwerten und klinischer Fragestellung beurteilt.
Dopamin im Urin
Dopamin im Urin misst die renale Ausscheidung beziehungsweise Konzentration des Katecholamins Dopamin. Für die Interpretation müssen Sammelzeit, Einheit, Präanalytik und gegebenenfalls weitere Katecholamine oder Metabolite berücksichtigt werden.
F2-Isoprostane (Urin)
F2-Isoprostane im Urin sind Produkte der nichtenzymatischen Lipidperoxidation und werden in spezialisierten Untersuchungen als Marker oxidativer Lipidbelastung gemessen. Werte werden häufig auf Kreatinin bezogen und sind methodenabhängig.
Histamin (Urin)
Histamin im Urin erfasst ausgeschiedenes Histamin über eine definierte Probe oder Sammelperiode. Aussage und Einheit hängen von Sammelart, Präanalytik und gegebenenfalls Kreatininbezug ab; der Wert ist nicht spezifisch für eine einzelne Ursache.
Jod (Urin)
Jod im Urin wird zur Beurteilung der Jodausscheidung gemessen. Einzelne Spontanurinwerte schwanken deutlich mit der kurzfristigen Aufnahme und eignen sich deshalb anders als populationsbezogene Messungen nur eingeschränkt zur Beurteilung der individuellen Langzeitversorgung.
Kalium (Urin)
mmol/lKalium im Urin misst die Kaliumkonzentration einer Urinprobe. Die Interpretation hängt stark davon ab, ob es sich um eine Spontanprobe oder eine zeitlich definierte Sammlung handelt und welche Einheit verwendet wird.
Kreatinin (Urin)
mg/dlKreatinin im Urin, gemessen mit einer enzymatischen Methode. Kreatinin ist ein Abbauprodukt aus den Muskeln, das über die Nieren ausgeschieden wird.
Leukotrien E4 (Urin)
Leukotrien E4 im Urin ist ein stabiler Metabolit des Cysteinyl-Leukotrien-Stoffwechsels. Die Bestimmung erfolgt in spezialisierten Fragestellungen; Werte können je nach Labor als Konzentration, 24-Stunden-Ausscheidung oder Kreatinin-bezogen berichtet werden.
Leukotriene i.U. (pg/mg Krea)
Der Parameter beschreibt einen Leukotrien-bezogenen Urinmesswert, der auf die Kreatininkonzentration normiert wird. Welche Leukotriene erfasst werden und wie der Wert zu interpretieren ist, hängt vom konkreten Laborverfahren ab.
Magnesium (Urin)
Magnesium im Urin erfasst die renale Magnesiumausscheidung beziehungsweise -konzentration. Aussage und Einheit hängen davon ab, ob Spontanurin oder eine zeitlich definierte Sammelprobe untersucht wurde.
N-Methylhistamin (Urin)
N-Methylhistamin im Urin ist ein Metabolit des Histaminstoffwechsels und wird in spezialisierten Untersuchungen gemessen. Ergebnis und Referenzbereich hängen von Sammelart, Kreatininbezug und Labormethode ab.
Natrium (Urin)
mmol/lNatrium im Urin misst die Natriumkonzentration einer Urinprobe. Die Aussage hängt von Hydratation, Ernährung, Medikamenten, Nierenfunktion sowie davon ab, ob Spontanurin oder eine zeitlich definierte Sammlung untersucht wurde.
Osmolalität im Urin
mOsm/kgDie Urinosmolalität beschreibt die Konzentration osmotisch wirksamer Teilchen im Urin. Sie wird zur Beurteilung der Konzentrations- und Verdünnungsleistung der Niere verwendet und ist unter anderem von Flüssigkeitszufuhr und Hormonregulation abhängig.
Plattenepithelien im Urin abs.
Plattenepithelien im Urin sind große Epithelzellen, die häufig aus dem distalen Harntrakt oder äußeren Genitalbereich stammen. Die absolute beziehungsweise quantitative Angabe ist methodenabhängig; erhöhte Zahlen können auch auf eine verunreinigte Urinprobe hinweisen.
Protein/Kreatinin-Quotient (Urin)
Der Protein-Kreatinin-Quotient im Urin setzt die gemessene Gesamtproteinkonzentration zur Kreatininkonzentration derselben Probe ins Verhältnis. Dadurch wird der Einfluss der Urinverdünnung teilweise berücksichtigt; Einheit und Grenzwerte sind laborabhängig.
Spezifisches Gewicht (Urin)
Das spezifische Gewicht des Urins ist ein dimensionsloser Maßwert für die Dichte einer Urinprobe im Verhältnis zu Wasser. Es dient als grober Parameter der Urinkonzentration und ist nicht identisch mit der gemessenen Urinosmolalität.
Vanillinmandelsäure im 24h Urin
Vanillinmandelsäure (VMA) ist ein Abbauprodukt der Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin. Die Bestimmung im 24-Stunden-Urin wird in ausgewählten Fragestellungen des Katecholaminstoffwechsels eingesetzt; vollständige Sammlung und Labormethode sind für die Interpretation wichtig.
Häufige Fragen
Welche Werte werden bei einer Urinuntersuchung betrachtet?
Je nach Fragestellung werden unter anderem Leukozyten, Nitrit, Eiweiß oder Albumin, Glukose, Erythrozyten beziehungsweise Blut, Ketone, pH und Urobilinogen untersucht. Welche Parameter sinnvoll sind und wie sie gemessen werden, hängt von der klinischen Frage und dem Laborverfahren ab.
Was bedeutet ein auffälliger Urinwert?
Ein einzelner auffälliger Urinwert ist keine Diagnose. Beschwerden, Probengewinnung, Konzentration des Urins, Medikamente und weitere Befunde können die Einordnung beeinflussen; je nach Ergebnis können Wiederholungs- oder Bestätigungstests sinnvoll sein.
Was ist der Unterschied zwischen Urinteststreifen und Laboranalyse?
Ein Teststreifen dient häufig als schneller Screeningtest und liefert überwiegend qualitative oder semiquantitative Ergebnisse. Mikroskopische oder quantitative Laboruntersuchungen können einzelne Befunde genauer bestätigen und werden je nach Fragestellung ergänzt.