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Laborwerte für Blutbild und Blutbildung: Hämoglobin, Erythrozyten, Hämatokrit und weitere wichtige Blutparameter.
Anzahl der Laborwerte in dieser Kategorie: 51
Laborwerte für Blutbild und Blutbildung: Hämoglobin, Erythrozyten, Hämatokrit und weitere wichtige Blutparameter.
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Der Biomarker Anteil hypochromer Erythrozyten beschreibt den Prozentsatz roter Blutkörperchen (Erythrozyten), die zu wenig roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) enthalten. Diese Zellen sehen unter dem Mikroskop blasser aus und können Sauerstoff schlechter transportieren. Ein erhöhter Anteil kann auf einen Eisenmangel oder eine gestörte Blutbildung hinweisen – oft schon bevor der Gesamteisenwert im Blut auffällig ist. Dieser Wert hilft dem Arzt, einen beginnenden Eisenmangel frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Ref: <5
Die aPTT (aktivierte partielle Thromboplastinzeit) ist ein Laborwert, der die Blutgerinnung misst. Sie gibt an, wie lange es dauert, bis das Blut gerinnt, und hilft bei der Beurteilung der Funktion bestimmter Gerinnungsfaktoren. Ein verlängerter aPTT-Wert kann auf Gerinnungsstörungen, Lebererkrankungen oder die Einnahme blutverdünnender Medikamente (z. B. Heparin) hinweisen. Ein verkürzter Wert ist selten und meist klinisch unbedeutend.
Ref: 25 - 38
Bicarbonat, auch als HCO₃⁻ bekannt, ist ein wichtiger Bestandteil des Säure-Basen-Haushalts im Blut und hilft, den pH-Wert stabil zu halten. Der Bicarbonat-Wert zeigt, wie gut Nieren und Lungen zusammenarbeiten, um den Säuregehalt im Körper auszugleichen. Abweichungen vom normalen Wert können auf Probleme wie Übersäuerung (Azidose) oder eine zu hohe Basenkonzentration (Alkalose) hinweisen.
Ref: 22 - 29
Blasten sind sehr unreife Vorläuferzellen im Blut oder Knochenmark, aus denen sich später reife Blutzellen entwickeln. Normalerweise kommen Blasten nur in geringer Zahl im Knochenmark vor und nicht im Blut. Wenn jedoch vermehrt Blasten im Blut nachweisbar sind, kann das auf eine Störung der Blutbildung hinweisen – zum Beispiel bei akuten Leukämien, einer Form von Blutkrebs. Ein erhöhter Blastenwert sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
Ref: 0-0
Die Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit (BSG) ist ein Bluttest, der misst, wie schnell rote Blutkörperchen (Erythrozyten) in einer Blutprobe innerhalb einer Stunde in einem senkrechten Röhrchen absinken. Die BSG ist ein unspezifischer Marker für Entzündungen im Körper. Ein erhöhter BSG-Wert deutet auf eine Entzündung hin, während ein normaler oder niedriger Wert in der Regel kein Zeichen für Entzündungen ist.
Ref: 0 - 20
CO-Hb, auch als Kohlenmonoxid-Hämoglobin bezeichnet, misst den Anteil des Hämoglobins im Blut, der mit Kohlenmonoxid statt mit Sauerstoff verbunden ist. Ein erhöhter CO-Hb-Wert kann auf eine Kohlenmonoxidvergiftung hinweisen, die durch das Einatmen von Abgasen, Rauch oder anderen Kohlenmonoxidquellen entstehen kann. Normale Werte liegen meist unter 2 %, bei Rauchern können sie leicht erhöht sein. Hohe CO-Hb-Werte beeinträchtigen die Sauerstoffversorgung des Körpers und erfordern oft eine sofortige Behandlung.
Ref: 0 - 1.5
Erythrozyten, auch als rote Blutkörperchen bekannt, sind die häufigsten Zellen im Blut. Sie enthalten das Protein Hämoglobin, das für den Transport von Sauerstoff aus den Lungen zu den Geweben des Körpers und für den Rücktransport von Kohlendioxid zurück zu den Lungen verantwortlich ist.
Ref: 4.5 - 5.9
Die Erythrozytenverteilungsbreite (RDW) ist ein Laborwert, der die Variation in der Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) misst. Dieser Wert wird oft im Rahmen eines vollständigen Blutbildes (CBC) bestimmt. Eine höhere RDW bedeutet, dass es eine größere Variation in der Größe der roten Blutkörperchen gibt, während eine niedrigere RDW auf eine einheitlichere Zellgröße hinweist.
Ref: 11.5 - 14.5
Ferritin ist ein Protein, das im Körper als Speicherform für Eisen dient. Es speichert Eisen in den Zellen und gibt es bei Bedarf wieder frei. Ferritin ist vor allem in der Leber, der Milz und im Knochenmark vorhanden. Die Messung des Ferritinspiegels im Blut gibt Aufschluss über die Eisenspeicher im Körper.
Ref: 30 - 400
Fibrinogen ist ein Protein, das in der Leber produziert wird und eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung spielt. Es ist ein lösliches Plasmaprotein, das bei einer Verletzung oder Blutung in Fibrin umgewandelt wird, um ein Blutgerinnsel zu bilden und die Blutung zu stoppen.
Ref: 200 - 400
Der Fibroblast Growth Factor Receptor (FGFR) ist ein Rezeptor auf der Zelloberfläche, der an Wachstums- und Entwicklungsprozessen beteiligt ist. Veränderungen oder Mutationen im FGFR-Gen können das Zellwachstum beeinflussen und mit bestimmten Erkrankungen wie Krebs oder genetischen Wachstumsstörungen in Verbindung stehen. FGFR wird oft bei der Diagnostik und Therapieplanung von Tumorerkrankungen untersucht.
Hämatokrit ist ein Blutwert, der den Anteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) am Gesamtvolumen des Blutes angibt. Er wird als Prozentsatz ausgedrückt und ist ein wichtiger Indikator für die Blutgesundheit und die Sauerstofftransportkapazität des Blutes.
Ref: 37 - 47
Hämoglobin ist ein Protein in den roten Blutkörperchen, das für den Transport von Sauerstoff aus den Lungen zu den Geweben des Körpers und für den Rücktransport von Kohlendioxid aus den Geweben zu den Lungen verantwortlich ist. Hämoglobin verleiht den roten Blutkörperchen ihre Farbe und spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgung des Körpers.
Ref: 12 - 16
Hämoglobin E (HbE) ist eine genetische Variante des Hämoglobins, des Proteins in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff transportiert. Diese Variante kommt vor allem in Südostasien vor und kann in einfacher (heterozygoter) oder doppelter (homozygoter) Form vorliegen. Heterozygote Träger haben meist keine oder nur geringe Symptome, während eine homozygote Form oder Kombination mit anderen Hämoglobinvarianten, wie Thalassämie, zu einer milden bis moderaten Blutarmut führen kann. Ein Bluttest kann HbE nachweisen.
Ref: 28 - 33
Der INR-Wert (International Normalized Ratio), auch als Quick-Wert bekannt, misst die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und hilft zu beurteilen, wie schnell das Blut gerinnt. Dieser Test ist besonders wichtig, wenn du blutverdünnende Medikamente einnimmst, um sicherzustellen, dass dein Blut nicht zu schnell oder zu langsam gerinnt. Zu hohe Werte können auf ein erhöhtes Blutungsrisiko hinweisen.
Ref: 0.8 - 1.2
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Ref: < 44
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Ref: 0-0
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Ref: <4.1
MCH steht für mittleres korpuskuläres Hämoglobin (Mean Corpuscular Hemoglobin). Es ist ein Maß dafür, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Hämoglobin ist das Protein in den roten Blutkörperchen, das für den Transport von Sauerstoff aus den Lungen zu den Geweben und von Kohlendioxid zurück zu den Lungen verantwortlich ist.
Ref: 27 - 33
MCHC steht für mittleres korpuskuläres Hämoglobinkonzentration (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration). Es ist ein Maß für die durchschnittliche Konzentration von Hämoglobin in einem bestimmten Volumen roter Blutkörperchen. Hämoglobin ist das Protein in den roten Blutkörperchen, das für den Transport von Sauerstoff aus den Lungen zu den Geweben und von Kohlendioxid zurück zu den Lungen verantwortlich ist.
Ref: 32 - 36
MCV steht für mittleres korpuskuläres Volumen (Mean Corpuscular Volume). Es ist ein Maß für die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). MCV ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der Gesundheit und Funktion der roten Blutkörperchen und kann bei der Diagnose verschiedener Arten von Anämie und anderen gesundheitlichen Zuständen hilfreich sein.
Ref: 80 - 96
Metamyelozyten sind eine unreife Form weißer Blutkörperchen (Granulozyten), die normalerweise nur im Knochenmark vorkommen. Wenn Metamyelozyten im Blut nachgewiesen werden, kann das ein Hinweis darauf sein, dass das Knochenmark verstärkt neue Abwehrzellen bildet – zum Beispiel bei Infektionen, Entzündungen oder Störungen der Blutbildung. Ihr Auftreten im Blutbild ist also ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem besonders aktiv ist oder unter Belastung steht. Ihr Arzt wertet diesen Befund im Zusammenhang mit anderen Laborwerten und Beschwerden aus.
Met-Hb, oder Methämoglobin, ist eine Form des Hämoglobins, die Sauerstoff nicht effektiv transportieren kann, was die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigt. Normalerweise liegt der Met-Hb-Wert unter 1 %, aber bestimmte Medikamente, Chemikalien oder Erkrankungen können ihn erhöhen. Ein erhöhter Met-Hb-Wert kann zu Symptomen wie blauer Haut, Atemnot oder Müdigkeit führen.
Ref: 0 - 1.5
Das Mittlere Thrombozytenvolumen ist ein Maß für die durchschnittliche Größe der Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Thrombozyten sind kleine Zellfragmente, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen. Das Mittlere Thrombozytenvolumen gibt Aufschluss über die Funktion und Aktivität der Thrombozyten, da größere Thrombozyten in der Regel jünger und aktiver sind als kleinere.
Ref: 7 - 11
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Ref: 0-0
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Ref: 1.9 - 7.3
Die O₂-Einatem-Fraktion, auch FIO₂ genannt, gibt den Anteil des Sauerstoffs in der eingeatmeten Luft an. Normalerweise liegt dieser Wert bei etwa 21 %, was dem natürlichen Sauerstoffgehalt der Luft entspricht.
Ref: 21 - 100
Die O₂-Sättigung misst den Prozentsatz des Sauerstoffs, der an die roten Blutkörperchen gebunden ist, und zeigt, wie gut der Körper mit Sauerstoff versorgt wird. Niedrige Werte können auf Atemprobleme, Lungenerkrankungen oder andere Störungen hinweisen, die die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen.
Ref: 95 - 100
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Der pCO₂-Wert misst den Kohlendioxidgehalt im Blut und gibt Auskunft darüber, wie gut Ihre Lunge Kohlendioxid aus dem Körper entfernt. Abweichungen vom normalen Wert können auf Atemprobleme, wie Atemnot oder Lungenerkrankungen, hinweisen oder ein Zeichen für Störungen im Säure-Basen-Haushalt sein.
Ref: 35 - 45
Der pH-Wert misst den Säuregrad im Blut und zeigt, ob der Körper im Gleichgewicht ist oder eine Störung des Säure-Basen-Haushalts vorliegt. Abweichungen vom normalen pH-Wert können auf Störungen wie Übersäuerung (Azidose) oder Überalkalisierung (Alkalose) hinweisen.
Ref: 7.35 - 7.45
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Ref: <1
Die Platelet-Large Cell Ratio (P-LCR) gibt an, wie viele große Blutplättchen (Thrombozyten) im Verhältnis zur Gesamtzahl der Blutplättchen im Blut vorhanden sind. Große Blutplättchen sind meist jünger und aktiver. Ein erhöhter P-LCR-Wert kann auf eine gesteigerte Neubildung von Blutplättchen hinweisen, z. B. bei Blutverlust oder bestimmten Erkrankungen. Ein niedriger Wert kann auf eine verminderte Thrombozytenproduktion hindeuten. Ihr Arzt bewertet den P-LCR-Wert zusammen mit weiteren Laborparametern.
Der pO₂-Wert misst den Sauerstoffgehalt im Blut und zeigt an, wie gut Ihr Körper mit Sauerstoff versorgt wird. Abweichungen vom normalen pO₂-Wert können auf Atemprobleme, Lungen- oder Herzerkrankungen hinweisen.
Ref: 75 - 100
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Ref: 0-0
Der Quick-Wert, auch als Prothrombinzeit bezeichnet, misst, wie schnell das Blut gerinnt und gibt Auskunft über die Funktion der Blutgerinnung. Er wird häufig zur Überwachung von Patienten eingesetzt, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, um das Risiko für Blutungen oder Blutgerinnsel zu bewerten. Ein normaler Quick-Wert liegt meist zwischen 70 und 130 Prozent. Abweichungen können auf Gerinnungsstörungen oder Leberprobleme hinweisen.
Ref: 11- 15
Die Partielle Thromboplastinzeit (PTT) ist ein Labormarker, der die Zeit misst, die das Blut braucht, um zu gerinnen. Er wird verwendet, um die Funktion des Blutgerinnungssystems zu überprüfen und kann Hinweise auf Gerinnungsstörungen oder die Wirksamkeit von Blutverdünnern geben. Abweichungen von normalen Werten können auf ein erhöhtes Blutungsrisiko oder eine veränderte Gerinnungsfähigkeit hinweisen.
Ref: 26 - 36
Retikulozyten sind junge, unreife rote Blutkörperchen, die von deinem Knochenmark gebildet werden und ins Blut gelangen. Ihr Anteil im Blut gibt Aufschluss darüber, wie aktiv dein Knochenmark neue rote Blutkörperchen produziert. Ein erhöhter Retikulozytenwert kann auf eine gesteigerte Blutbildung hinweisen, z. B. nach Blutverlust oder bei bestimmten Blutarmutstypen. Niedrige Werte können auf eine gestörte oder unzureichende Blutbildung hinweisen, etwa bei Eisenmangel oder Erkrankungen des Knochenmarks. Die Bestimmung der Retikulozyten ist ein wichtiger Marker zur Beurteilung der Blutbildung und der Therapieüberwachung bei Anämien.
Ref: 0.04 - 0.1
Retikulozyten sind junge, unreife rote Blutkörperchen, die von deinem Knochenmark gebildet werden und ins Blut gelangen. Ihr Anteil im Blut gibt Aufschluss darüber, wie aktiv dein Knochenmark neue rote Blutkörperchen produziert. Ein erhöhter Retikulozytenwert kann auf eine gesteigerte Blutbildung hinweisen, z. B. nach Blutverlust oder bei bestimmten Blutarmutstypen. Niedrige Werte können auf eine gestörte oder unzureichende Blutbildung hinweisen, etwa bei Eisenmangel oder Erkrankungen des Knochenmarks. Die Bestimmung der Retikulozyten ist ein wichtiger Marker zur Beurteilung der Blutbildung und der Therapieüberwachung bei Anämien.
Ref: 0.5 - 2.5
Segmentkernige neutrophile Granulozyten sind reife weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle bei der Abwehr von Infektionen spielen. Sie besitzen einen segmentierten Zellkern, der ihnen ihren Namen gibt, und sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Erhöhte Werte von segmentkernigen Granulozyten können auf akute Infektionen, Entzündungen oder Stress hinweisen, während niedrige Werte auf eine geschwächte Immunfunktion oder Knochenmarkserkrankungen hindeuten können. Die Bestimmung der segmentkernigen Granulozyten im Blutbild liefert wichtige Hinweise auf den Zustand des Immunsystems.
Ref: 50 - 70
Stabkernige sind eine Vorstufe der reifen neutrophilen Granulozyten, einer wichtigen Art von weißen Blutkörperchen, die an der Abwehr von Infektionen beteiligt sind. Sie haben einen stabförmigen Zellkern und treten vermehrt im Blut auf, wenn das Immunsystem aktiviert ist, z. B. bei bakteriellen Infektionen, Entzündungen oder körperlichem Stress. Eine erhöhte Anzahl stabkerniger Granulozyten, auch als „Linksverschiebung“ bezeichnet, kann auf eine Infektion oder eine verstärkte Neubildung von weißen Blutkörperchen im Knochenmark hinweisen. Die mikroskopische Beurteilung des Blutausstrichs ermöglicht eine genaue Untersuchung dieser Zellen.
Ref: 3 - 5
Der Standard-Basenüberschuss (SBE) gibt an, ob das Blut zu sauer oder zu basisch ist, und hilft, Störungen im Säure-Basen-Haushalt zu erkennen. Positive Werte deuten auf eine Basenüberschuss (Alkalose) hin, während negative Werte auf eine Übersäuerung (Azidose) hinweisen können. Der Test wird oft durchgeführt, um den Zustand von Patienten mit Stoffwechsel- oder Atemproblemen zu beurteilen.
Ref: -2 - 2
Der lösliche Transferrin-Rezeptor (sTFR) ist ein Labormarker, der Aufschluss über den Eisenstatus im Körper gibt. Er wird vermehrt gebildet, wenn die Zellen mehr Eisen benötigen, z. B. bei Eisenmangel oder erhöhter Blutbildung. Der sTFR-Wert ist besonders nützlich, um zwischen einem Eisenmangel und einer chronischen Entzündung zu unterscheiden, da er im Gegensatz zu anderen Eisenmarkern von Entzündungen nicht beeinflusst wird. Ein erhöhter sTFR-Wert deutet in der Regel auf einen Eisenmangel hin, während ein normaler Wert Eisenmangel eher ausschließt.
Ref: 1.9 - 4.4
Die Thrombinzeit (TZ) ist ein Laborwert, der die Zeit misst, die das Blut benötigt, um zu gerinnen, nachdem Thrombin hinzugefügt wurde. Sie gibt Aufschluss darüber, wie gut das Fibrinogen, ein wichtiges Gerinnungsprotein, funktioniert. Verlängerte Thrombinzeiten können auf eine geringe Fibrinogenkonzentration, eine beeinträchtigte Fibrinogenfunktion oder die Wirkung von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Heparin hinweisen. Die Messung der Thrombinzeit ist hilfreich bei der Abklärung von Blutgerinnungsstörungen und bei der Überwachung bestimmter Therapien.
Ref: 14 - 21
Thrombozyten, auch als Blutplättchen bekannt, sind kleine, scheibenförmige Zellfragmente, die im Knochenmark produziert werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung und der Wundheilung. Wenn eine Verletzung auftritt, haften Thrombozyten an der beschädigten Stelle an, um einen Pfropf zu bilden und Blutungen zu stoppen.
Ref: 150 - 400
Die Thrombozytenverteilungsbreite (PDW) zeigt an, wie unterschiedlich groß die Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut sind. Eine hohe PDW kann auf eine Mischung aus jungen und alten Thrombozyten hindeuten, wie sie bei Blutverlust, Entzündungen oder bestimmten Erkrankungen vorkommt. Ein niedriger Wert bedeutet, dass die Thrombozyten gleichmäßiger groß sind. Die PDW hilft, Hinweise auf Störungen bei der Blutbildung oder -gerinnung zu geben. Ihr Arzt berücksichtigt diesen Wert im Zusammenhang mit anderen Blutwerten.
Ref: 9-14
Der Total-O₂-Wert misst die Gesamtmenge an Sauerstoff, die im Blut gelöst und an die roten Blutkörperchen gebunden ist. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie gut der Körper mit Sauerstoff versorgt wird, was wichtig für die Funktion der Organe ist. Abweichungen vom normalen Wert können auf Atemprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Störungen hinweisen, die die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen.
Ref: 18 - 22
Die Thromboplastinzeit (Quick-Wert) misst, wie schnell das Blut gerinnt. Ein zu niedriger Wert kann auf ein erhöhtes Blutungsrisiko hinweisen, während ein zu hoher Wert auf ein Risiko für Blutgerinnsel hindeutet.
Ref: 70 - 130
Transferrin ist ein Protein im Blut, das für den Transport von Eisen zu den Zellen verantwortlich ist. Der Transferrin-Wert gibt Auskunft darüber, wie viel Eisen im Körper verfügbar ist. Erhöhte Transferrin-Werte deuten oft auf einen Eisenmangel hin, da der Körper mehr Transportprotein produziert, um das fehlende Eisen zu mobilisieren. Niedrige Werte können auf Entzündungen, Lebererkrankungen oder Eisenüberladung hindeuten. Die Messung des Transferrins hilft, den Eisenstatus zu bewerten und Eisenmangel oder -überschuss zu erkennen.
Ref: 200 - 360
Die Transferrinsättigung gibt an, wie viel des eisenbindenden Proteins Transferrin im Blut tatsächlich mit Eisen beladen ist. Sie wird als Prozentwert ausgedrückt und zeigt, wie gut der Körper mit Eisen versorgt ist. Eine niedrige Transferrinsättigung weist oft auf einen Eisenmangel hin, während eine hohe Transferrinsättigung auf eine Eisenüberladung, wie bei Hämochromatose, hindeuten kann. Die Transferrinsättigung wird oft gemeinsam mit anderen Eisenwerten gemessen, um den Eisenstatus genauer zu beurteilen.
Ref: 20 - 45