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Immunmarker und Entzündungsparameter: CRP, Leukozyten, Lymphozyten, Immunglobuline und weitere Immunparameter.
Anzahl der Laborwerte in dieser Kategorie: 100
Immunmarker und Entzündungsparameter: CRP, Leukozyten, Lymphozyten, Immunglobuline und weitere Immunparameter.
Verwandte Kategorien:
Dieser Labormarker wird zur Diagnose der Myasthenia gravis verwendet, einer Autoimmunerkrankung, die die Muskelfunktion beeinträchtigt. Acetylcholin-Rezeptor-Antikörper greifen die Rezeptoren an, die normalerweise für die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskeln verantwortlich sind. Ein erhöhter Wert deutet darauf hin, dass das Immunsystem die eigenen Acetylcholin-Rezeptoren angreift, was zu Muskelschwäche und Ermüdung führt.
Ref: 0 - 0.45
Anti-GBM-AK (Anti-Glomeruläre Basalmembran-Antikörper) sind Autoantikörper, die sich gegen die Basalmembran der Nieren und manchmal auch der Lunge richten. Sie spielen eine zentrale Rolle beim sogenannten Goodpasture-Syndrom, einer seltenen Autoimmunerkrankung, die zu schweren Nierenentzündungen (Glomerulonephritis) und Blutungen in der Lunge führen kann. Ein positiver Anti-GBM-AK-Nachweis weist auf eine akute Autoimmunreaktion hin und erfordert meist eine rasche medizinische Behandlung.
Anti-HCV sind Antikörper, die vom Immunsystem gebildet werden, wenn der Körper mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) in Kontakt gekommen ist. Ein positiver Anti-HCV-Test bedeutet, dass eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus stattgefunden hat oder noch besteht. Er sagt jedoch nicht aus, ob die Infektion aktuell aktiv ist – dafür sind weitere Tests (z. B. HCV-RNA) notwendig. Hepatitis C ist eine virusbedingte Leberentzündung, die unbehandelt chronisch verlaufen kann.
AK gegen Cardiolipin-IgG (Antikörper gegen Cardiolipin, IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Phospholipid Cardiolipin richten, das eine Rolle in der Blutgerinnung spielt. Sie gehören zu den Antiphospholipid-Antikörpern und sind ein diagnostischer Marker für das Antiphospholipid-Syndrom (APS) – eine Autoimmunerkrankung, die mit einer erhöhten Neigung zu Thrombosen und Fehlgeburten einhergehen kann. Der IgG-Typ gilt dabei als besonders relevant für die Diagnosestellung und Risikobewertung.
Ref: <10
AK gegen Cardiolipin-IgM (Antikörper gegen Cardiolipin, IgM) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Phospholipid Cardiolipin richten, das eine Rolle in der Blutgerinnung spielt. Diese Antikörper gehören zur Gruppe der Antiphospholipid-Antikörper und können beim Antiphospholipid-Syndrom (APS) auftreten – einer Autoimmunerkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist. Der IgM-Typ kann auf eine frühe oder akute Immunreaktion hinweisen und wird oft gemeinsam mit anderen Antikörpern (z. B. IgG) getestet, um die Diagnose zu sichern.
Ref: <10
Antikörper gegen CCP (FEIA) sind spezielle Autoantikörper, die im Blut nachgewiesen werden können und häufig bei rheumatoider Arthritis (RA) vorkommen. CCP steht für zyklische citrullinierte Peptide, gegen die das Immunsystem bei RA fälschlicherweise Antikörper bildet. Der Test mit der FEIA-Methode (Fluoreszenz-Enzym-Immunoassay) misst diese Antikörper besonders genau. Ein positiver Befund spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine rheumatoide Arthritis, oft sogar schon in einem sehr frühen Krankheitsstadium.
AK gegen Doppelstrang-DNS (dsDNS, NCX) sind Autoantikörper, die sich gegen die körpereigene doppelsträngige DNA richten. Sie sind ein wichtiger Marker für die Autoimmunerkrankung Systemischer Lupus erythematodes (SLE). Der Zusatz NCX bezeichnet hierbei eine spezielle Testmethode (z. B. Nachweis über den Crithidia luciliae-Immunfluoreszenztest). Diese Antikörper können auf eine aktive Krankheitsphase hinweisen und sind besonders relevant für die Diagnose und Verlaufskontrolle von SLE, da sie mit Organbeteiligungen, insbesondere der Nieren, assoziiert sein können.
Ref: <100
AK gegen Fodrin (IgA) sind Autoantikörper, die sich gegen das Strukturprotein α-Fodrin richten, das in Zellen des Speichel- und Tränendrüsengewebes vorkommt. Diese Antikörper werden häufig im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom untersucht – einer Autoimmunerkrankung, die durch trockene Augen und Mundtrockenheit gekennzeichnet ist. Der IgA-Typ kann insbesondere auf eine Schleimhautbeteiligung hindeuten und kommt häufig in frühen Krankheitsstadien oder bei milden Verläufen vor. Der Nachweis ist ein unterstützender Hinweis in der Diagnostik, jedoch nicht allein beweisend für die Erkrankung.
Ref: <10
AK gegen Fodrin (IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das Zellstrukturprotein α-Fodrin richten, das insbesondere in Speichel- und Tränendrüsen vorkommt. Sie werden häufig im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom nachgewiesen – einer Autoimmunerkrankung, die typischerweise zu trockenen Augen und Mundtrockenheit führt. Der IgG-Typ dieser Antikörper kann auf eine systemische Autoimmunreaktion hinweisen und unterstützt die Diagnose, insbesondere wenn klassische Antikörper wie Anti-SSA/Ro oder Anti-SSB/La fehlen.
Ref: <10
AK gegen Intrinsic Factor sind Autoantikörper, die sich gegen den sogenannten Intrinsic Factor richten – ein Eiweiß, das im Magen gebildet wird und für die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm notwendig ist. Diese Antikörper sind ein typischer Hinweis auf eine perniziöse Anämie (eine Form der Vitamin-B12-Mangelanämie), die durch eine Autoimmunreaktion gegen den Intrinsic Factor verursacht wird. Der Nachweis dieser Antikörper spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung und erklärt häufig einen schwerwiegenden Vitamin-B12-Mangel trotz ausreichender Zufuhr über die Nahrung.
Ref: <20
Antikörper gegen Zytoplasma neutrophiler Granulozyten, kurz ANCA, sind spezielle Antikörper, die das Immunsystem gegen bestimmte Bestandteile der weißen Blutkörperchen (neutrophile Granulozyten) bildet. Es gibt zwei Haupttypen von ANCA: c-ANCA (cytoplasmatische ANCA) und p-ANCA (perinukleäre ANCA). Diese Antikörper können Autoimmunreaktionen auslösen und sind mit bestimmten Autoimmunerkrankungen verbunden.
Ref: 0 - 20
AK gegen 8-2-Glykoprotein IgG (Antikörper gegen β2-Glykoprotein-I, IgG) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Eiweiß β2-Glykoprotein-I richten. Dieses Protein spielt eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung. Diese Antikörper gehören zu den sogenannten Antiphospholipid-Antikörpern und können ein Hinweis auf das Antiphospholipid-Syndrom (APS) sein – eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer erhöhten Neigung zu Thrombosen (Blutgerinnseln) und Schwangerschaftskomplikationen kommen kann. Der Nachweis erfolgt meist im Rahmen der Abklärung von wiederholten Fehlgeburten oder ungeklärten Thrombosen.
Ref: <7
AK gegen β2-Glykoprotein-I IgM (Antikörper gegen β2-Glykoprotein-I, IgM) sind Autoantikörper, die sich gegen das körpereigene Protein β2-Glykoprotein-I richten, das an der Regulation der Blutgerinnung beteiligt ist. Diese Antikörper gehören zur Gruppe der Antiphospholipid-Antikörper und können im Rahmen des Antiphospholipid-Syndroms (APS) auftreten – einer Autoimmunerkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist. Der IgM-Typ kann insbesondere in frühen Krankheitsphasen oder bei akuten Immunreaktionen nachgewiesen werden.
Ref: <7
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind eine Gruppe von Antikörpern, die das Immunsystem gegen Bestandteile des Zellkerns richtet. Diese Antikörper können bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen auftreten, bei denen das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. Der ANA-Test ist ein Bluttest, der das Vorhandensein dieser Antikörper nachweist und häufig verwendet wird, um Autoimmunerkrankungen zu diagnostizieren.
Ref: 0 - 0.00625
Antistreptolysin (ASL) ist ein Antikörper, den dein Immunsystem bildet, um sich gegen bestimmte Bakterien der Gruppe A-Streptokokken zu wehren. Diese Bakterien können Infektionen wie Halsentzündungen oder Scharlach verursachen. Ein erhöhter ASL-Wert kann auf eine zurückliegende Streptokokkeninfektion hinweisen und hilft dabei, mögliche Folgeerkrankungen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündungen zu erkennen. Die ASL-Messung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Abklärung von Beschwerden nach einer Streptokokkeninfektion.
Ref: 0 - 200
ASOAM steht für Anti-Streptolysin O-Antikörper-Messung. Dabei handelt es sich um einen Bluttest, mit dem Antikörper gegen Streptolysin O nachgewiesen werden – ein Toxin, das von bestimmten Streptokokken-Bakterien (v. a. Streptokokken der Gruppe A) gebildet wird. Ein erhöhter ASO-Titer kann auf eine kürzlich durchgemachte oder bestehende Streptokokkeninfektion hinweisen, z. B. eine Mandelentzündung, Scharlach oder Hautinfektion. Der Test ist vor allem wichtig bei der Abklärung von Folgeerkrankungen wie dem rheumatischen Fieber oder einer Post-Streptokokken-Glomerulonephritis.
Ref: <0.1
Anti-Thyreoperoxidase-Antikörper, kurz Anti-TPO, sind Antikörper, die das Enzym Thyreoperoxidase angreifen. Thyreoperoxidase ist ein wichtiges Enzym in der Schilddrüse, das eine entscheidende Rolle bei der Produktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3) spielt. Diese Antikörper sind Teil des Immunsystems und können auf eine autoimmune Reaktion hinweisen, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.
Ref: 0 - 35
Basophile Granulozyten, kurz Basophile, sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Knochenmark gebildet werden und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie gehören zu den Granulozyten, einer Untergruppe der Leukozyten, und enthalten Granula (kleine Körnchen) mit verschiedenen chemischen Stoffen wie Histamin und Heparin. Diese Stoffe sind entscheidend für die Reaktion des Körpers auf Infektionen, Allergien und andere Immunantworten.
Ref: 0 - 1
Basophile Granulozyten, kurz Basophile, sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Knochenmark gebildet werden und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie gehören zu den Granulozyten, einer Untergruppe der Leukozyten, und enthalten Granula (kleine Körnchen) mit verschiedenen chemischen Stoffen wie Histamin und Heparin. Diese Stoffe sind entscheidend für die Reaktion des Körpers auf Infektionen, Allergien und andere Immunantworten.
Ref: 0 - 0.2
C3-Komplement ist ein Eiweiß des Immunsystems und spielt eine zentrale Rolle in der sogenannten Komplementkaskade, einem Teil der angeborenen Abwehr. Es hilft dem Körper, Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu erkennen und zu bekämpfen, indem es Entzündungsreaktionen auslöst und fremde Zellen markiert, damit sie besser zerstört werden können. Der C3-Wert im Blut kann bei bestimmten Infektionen, Autoimmunerkrankungen (z. B. Lupus) oder Nierenentzündungen verändert sein und dient daher als wichtiger Laborwert zur Diagnostik.
Ref: 0.9 - 1.8
C4-Komplement ist ein Eiweißbestandteil des Immunsystems und Teil der sogenannten Komplementkaskade, die zur Abwehr von Krankheitserregern beiträgt. C4 unterstützt dabei, Fremdstoffe im Körper zu erkennen, Entzündungsreaktionen auszulösen und Abwehrzellen zu aktivieren. Der C4-Wert im Blut kann bei bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes, Infektionen oder Lebererkrankungen verändert sein. Eine Messung hilft, die Funktion des Immunsystems besser zu beurteilen.
Ref: 0.1-0.4
Cardiolipin-Antikörper sind spezielle Antikörper, die das Immunsystem gegen Cardiolipin richtet. Cardiolipin ist ein Phospholipid, das in den Membranen von Mitochondrien (den Energiekraftwerken der Zellen) vorkommt. Diese Antikörper können ein Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung sein, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.
Ref: 0 - 12
CMV-IgG ist ein Antikörper, der nach einer Infektion mit dem Zytomegalievirus (CMV) gebildet wird. Ein positiver Wert zeigt eine durchgemachte Infektion an und bedeutet lebenslange Immunität. Bei Gesunden ist dies meist unbedenklich, bei Schwangeren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. nach Transplantationen) kann CMV jedoch reaktivieren und schwere Komplikationen verursachen.
Ref: <0.3
CMV-IgM ist ein Antikörper, der bei einer akuten oder kürzlichen CMV-Infektion gebildet wird. Ein positiver Wert deutet auf eine frische Ansteckung oder Reaktivierung des Virus hin. CMV bleibt nach der Erstinfektion lebenslang im Körper und kann bei geschwächtem Immunsystem (z. B. nach Transplantationen, bei HIV) wieder aktiv werden. Bei Schwangeren kann eine Erstinfektion schwere Folgen für das Ungeborene haben.
Ref: <0.7
C-reaktives Protein (CRP) ist ein Protein, das von der Leber produziert wird und bei Entzündungen im Körper ansteigt. Der hochsensitive CRP-Test (hs-CRP) ist eine spezielle Art von CRP-Test, der sehr kleine Mengen dieses Proteins im Blut messen kann. Der hs-CRP-Test wird oft verwendet, um das Risiko von Herzerkrankungen zu bewerten, da niedrige Entzündungsniveaus, die durch diesen Test nachgewiesen werden, mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen.
Ref: 0 - 3
EA p138 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus kann verschiedene Erkrankungen verursachen, einschließlich Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber). Der Nachweis von EA p138 IgG im Blut zeigt, dass Ihr Immunsystem bereits auf eine EBV-Infektion reagiert hat und Antikörper gegen das Virus entwickelt hat. Ein positives Ergebnis für EA p138 IgG deutet darauf hin, dass Sie in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert waren, aber nicht unbedingt auf eine aktive Infektion hindeutet.
Ref: negativ
EA p138 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus kann Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) verursachen. Der Nachweis von EA p138 IgM im Blut zeigt an, dass Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert. Ein positives Ergebnis für EA p138 IgM deutet darauf hin, dass Sie sich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befinden oder diese kürzlich hatten.
Ref: negativ
EA p54 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV hinweist. Dieses Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) zu verursachen. Der Nachweis von EA p54 IgG-Antikörpern im Blut deutet darauf hin, dass Ihr Körper in der Vergangenheit mit dem Virus in Kontakt gekommen ist und eine Immunantwort entwickelt hat. Ein positives Ergebnis für EA p54 IgG zeigt normalerweise an, dass Sie eine frühere EBV-Infektion hatten oder sich in der Genesungsphase befinden.
Ref: negativ
EA p54 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird häufig in der Infektionsdiagnostik verwendet, um festzustellen, ob eine aktive EBV-Infektion vorliegt. Das Epstein-Barr-Virus ist bekannt für die Verursachung von Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber).
Ref: negativ
EBNA1 IgG (Epstein-Barr-Nuclear-Antigen 1 IgG) ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und auf eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieses Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) und einige Arten von Krebs, wie das Burkitt-Lymphom, zu verursachen. Das Vorhandensein von EBNA1 IgG-Antikörpern zeigt normalerweise an, dass der Körper bereits in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert war und eine Immunantwort entwickelt hat. Ein positiver Test auf EBNA1 IgG kann helfen, die Diagnose von EBV-Infektionen zu bestätigen, insbesondere wenn andere Symptome oder Tests vorliegen. Diese Untersuchung wird häufig in Kombination mit anderen EBV-Tests verwendet, um ein umfassendes Bild der Infektion zu erhalten und die bestmögliche Behandlung zu planen.
Ref: negativ
EBNA1 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweisen kann. Das Epstein-Barr-Virus ist bekannt dafür, Krankheiten wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) und einige Krebsarten zu verursachen. Ein positiver EBNA1 IgM-Test zeigt, dass der Körper aktuell auf die Virusinfektion reagiert und in der Regel mit Symptomen wie Fieber, Müdigkeit, geschwollenen Lymphknoten und Halsschmerzen einhergeht. Dieser Test wird oft in Kombination mit anderen EBV-Tests durchgeführt, um eine präzise Diagnose zu stellen und den Verlauf der Infektion besser zu verstehen.
Ref: negativ
Dieser Wert zeigt die Aktivität des Epstein-Barr-Virus (EBV) in deinem Körper und deutet darauf hin, ob eine akute Infektion vorliegt. Ein erhöhter Wert bedeutet, dass das Virus momentan aktiv ist, was zu Symptomen wie Müdigkeit und Halsschmerzen führen kann.
Ref: negativ
EBV-Anti-VCA-IgG ist ein Antikörper gegen das Kapsidprotein des Epstein-Barr-Virus (EBV). Er zeigt eine frühere oder aktive EBV-Infektion an. Während der Akutphase steigt der Wert und bleibt lebenslang nachweisbar. Hohe Titer können aber auch auf chronische Verläufe oder Komplikationen hinweisen.
Ref: <5
EBV-Anti-VCA-IgM ist ein Antikörper, der früh nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) gebildet wird. Er hilft, eine frische oder aktive EBV-Infektion (z. B. Pfeiffersches Drüsenfieber) zu erkennen. IgM-Antikörper erscheinen innerhalb der ersten 1–2 Wochen nach Symptombeginn und klingen nach 4–6 Wochen ab. Der Test wird oft mit anderen EBV-Markern kombiniert, um den Infektionszeitpunkt zu bestimmen.
Ref: <20
Ein erhöhter EBV-latent-Wert weist auf eine vergangene Infektion hin, bei der das Epstein-Barr-Virus weiterhin im Körper schlummert und reaktiviert werden kann. Dieser Wert ist wichtig, um das Risiko für erneute Symptome oder Langzeitfolgen besser einschätzen zu können.
Ref: positiv
Der Biomarker ENA-AK gegen Centromere gehört zu den sogenannten Autoantikörpern. Das sind Abwehrstoffe, die sich – fälschlicherweise – gegen körpereigene Strukturen richten. In diesem Fall richten sie sich gegen die Centromere, einen Teil der Zellkerne. Diese Antikörper können bei bestimmten Autoimmunerkrankungen, insbesondere bei der limitieren Form der systemischen Sklerodermie (CREST-Syndrom), nachgewiesen werden. Ein positiver Befund hilft dem Arzt, eine Diagnose zu stellen oder den Verlauf einer Erkrankung besser zu beurteilen.
Der Biomarker ENA-AK gegen Jo-1 ist ein spezieller Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen körpereigene Strukturen richten. Der Jo-1-Antikörper ist häufig mit einer seltenen Autoimmunerkrankung namens Myositis verbunden – dabei handelt es sich um eine entzündliche Muskelerkrankung. Besonders typisch ist die Polymyositis oder Dermatomyositis, bei denen Muskelschwäche und manchmal Hautveränderungen auftreten. Der Nachweis dieses Antikörpers kann dem Arzt helfen, die richtige Diagnose zu stellen und eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen RNP/Sm ist ein Autoantikörper, der im Blut gefunden werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe des Körpers, die sich fälschlicherweise gegen eigene Zellen richten. Der RNP/Sm-Antikörper tritt häufig bei bestimmten Autoimmunerkrankungen auf, insbesondere beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) und beim Mixed-Connective-Tissue-Disease (MCTD), einer Mischform verschiedener Bindegewebserkrankungen. Der Nachweis dieses Antikörpers unterstützt den Arzt dabei, die richtige Diagnose zu stellen und die passende Behandlung zu planen.
Der Biomarker ENA-AK gegen Scl-70 (auch Topoisomerase-1 genannt) ist ein Autoantikörper, der im Blut gefunden werden kann. Autoantikörper sind körpereigene Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen eigenes Gewebe richten. Scl-70-Antikörper treten vor allem bei der systemischen Sklerodermie auf – einer Autoimmunerkrankung, die Haut und innere Organe verhärten und beeinträchtigen kann. Der Nachweis dieses Antikörpers hilft dem Arzt dabei, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen Sm-Antigen ist ein spezieller Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen richten. Sm-Antikörper treten fast ausschließlich bei der Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes (SLE) auf und gelten als sehr spezifisch für diese Erkrankung. Der Nachweis hilft dem Arzt, die Diagnose SLE zu bestätigen und gezielt eine passende Therapie einzuleiten.
Der Biomarker ENA-AK gegen SS-A (Ro) ist ein Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper entstehen, wenn das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift. SS-A-Antikörper (auch Ro-Antikörper genannt) treten häufig bei Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) auf. Sie können helfen, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen – auch wenn noch keine eindeutigen Symptome vorliegen. Ein positiver Befund unterstützt den Arzt bei der Diagnose und der Wahl der richtigen Therapie.
Der Biomarker ENA-AK gegen SS-B (La) ist ein Autoantikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Autoantikörper sind Abwehrstoffe, die sich irrtümlich gegen körpereigene Bestandteile richten. SS-B-Antikörper treten häufig beim Sjögren-Syndrom auf – einer Autoimmunerkrankung, die vor allem zu trockenen Augen und trockenem Mund führt. Sie können auch bei anderen Bindegewebserkrankungen vorkommen. Der Nachweis dieses Antikörpers hilft dem Arzt, eine passende Diagnose zu stellen und die Erkrankung gezielt zu behandeln.
Endomysium-Antikörper (Endomysium-AK) sind spezifische Antikörper, die gegen das Endomysium gerichtet sind, das Bindegewebe der Muskulatur. Das Vorhandensein dieser Antikörper ist oft ein Hinweis auf Zöliakie, eine autoimmune Erkrankung, bei der der Körper auf Gluten reagiert und das Dünndarmgewebe schädigt. Ein positiver Endomysium-AK-Test kann darauf hinweisen, dass eine Person an Zöliakie leidet oder ein erhöhtes Risiko dafür hat. Die Messung dieser Antikörper wird häufig in Kombination mit anderen Tests durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen und eine geeignete Behandlung zu planen, wie zum Beispiel eine glutenfreie Diät, um die Symptome zu lindern und die Gesundheit des Dünndarms zu verbessern.
Ref: negativ
Eosinophile Granulozyten, auch einfach als Eosinophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind an der Abwehr von Parasiten beteiligt und spielen eine Schlüsselrolle bei allergischen Reaktionen und bestimmten Immunantworten.
Ref: 1 - 4
Eosinophile Granulozyten, auch einfach als Eosinophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind an der Abwehr von Parasiten beteiligt und spielen eine Schlüsselrolle bei allergischen Reaktionen und bestimmten Immunantworten.
Ref: 0.04 - 0.4
Der Biomarker freie Kappa-Leichtketten ist ein Bestandteil von Antikörpern (Immunglobulinen), die vom Immunsystem gebildet werden. Normalerweise sind diese Ketten im Blut nur in geringen Mengen vorhanden. Ein erhöhter Wert kann auf eine Störung der Antikörperproduktion hinweisen – zum Beispiel bei Plasmazellerkrankungen wie dem Multiplen Myelom oder bei chronischen Entzündungen. Der Arzt nutzt diesen Wert, um bestimmte Erkrankungen des Immunsystems zu erkennen oder deren Verlauf zu überwachen.
Die freie Lambda-Leichtkette ist ein Teil von Antikörpern, die vom Immunsystem gebildet werden. Normalerweise zirkuliert nur eine geringe Menge dieser Eiweißstoffe im Blut. Ein erhöhter Wert kann darauf hinweisen, dass der Körper ungewöhnlich viele Antikörper produziert – zum Beispiel bei bestimmten Blut- oder Krebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom oder chronischen Entzündungen. Der Arzt nutzt diesen Wert zur Früherkennung, Diagnose oder Verlaufskontrolle solcher Erkrankungen.
Histamin ist eine chemische Verbindung, die eine Schlüsselrolle im Immunsystem und bei allergischen Reaktionen spielt. Es wird in bestimmten Zellen, den sogenannten Mastzellen und Basophilen, gespeichert und bei Bedarf freigesetzt. Histamin ist an verschiedenen physiologischen Prozessen beteiligt, einschließlich der Regulierung des Magen-Darm-Trakts, der Nervensignalübertragung und der Funktion des Immunsystems.
Ref: 0.3 - 1
I-FABP ist ein Marker für die Integrität der Darmschleimhaut. Ein hoher Wert kann auf eine Schädigung der Darmschleimhaut hinweisen, beispielsweise durch Entzündungen.
Ref: 0 - 160
IgG1 ist der häufigste Untertyp von Immunglobulin G (IgG) und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Bakterien und Viren. Ein niedriger IgG1-Wert kann auf eine Immunschwäche hinweisen, während erhöhte Werte auf chronische Infektionen oder Entzündungen hindeuten können.
Ref: 3.8 - 11.4
IgG2 ist besonders wichtig für die Abwehr von Bakterien, die durch Kapseln geschützt sind, wie Pneumokokken. Ein niedriger IgG2-Wert kann die Anfälligkeit für bestimmte bakterielle Infektionen erhöhen.
Ref: 1.5 - 6.4
IgG3 ist ebenfalls an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt und reagiert besonders schnell auf Infektionen. Niedrige IgG3-Werte können auf eine Immunschwäche hindeuten, während erhöhte Werte bei akuten Infektionen auftreten können.
Ref: 0.2 - 1.2
IgG4 ist der am wenigsten verbreitete IgG-Untertyp und wird oft mit allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht. Erhöhte IgG4-Werte können bei bestimmten chronischen Entzündungserkrankungen wie der IgG4-assoziierten Erkrankung (IgG4-RD) auftreten.
Ref: 0.08 - 1.4
Unreife Granulozyten (IG) sind Vorläuferzellen bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten), die im Knochenmark gebildet werden. Normalerweise gelangen sie erst nach vollständiger Reifung ins Blut. Ein erhöhter IG-Wert kann auf Infektionen, Entzündungen oder Erkrankungen des Knochenmarks hinweisen. In einigen Fällen kann er auch nach Operationen oder körperlichem Stress ansteigen.
Ref: <0.6
Unreife Granulozyten (IG) sind Vorläuferzellen bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten), die im Knochenmark gebildet werden. Normalerweise gelangen sie erst nach vollständiger Reifung ins Blut. Ein erhöhter IG-Wert kann auf Infektionen, Entzündungen oder Erkrankungen des Knochenmarks hinweisen. In einigen Fällen kann er auch nach Operationen oder körperlichem Stress ansteigen.
Ref: <0.09
Immunglobulin A (IgA) ist ein Antikörper, der eine wichtige Rolle im Immunsystem spielt. Antikörper sind Proteine, die vom Immunsystem produziert werden, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren. IgA ist hauptsächlich in Schleimhäuten, wie denen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Urogenitaltrakts, vorhanden. Es ist auch in Speichel, Tränen und Muttermilch zu finden.
Ref: 0.7 - 4.0
Immunglobulin G (IgG) ist der häufigste Antikörper im Blut und in der extrazellulären Flüssigkeit, der etwa 70-80 % der gesamten Antikörper im Körper ausmacht. Antikörper sind Proteine, die vom Immunsystem produziert werden, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren. IgG spielt eine zentrale Rolle bei der Immunantwort und schützt den Körper vor Infektionen.
Ref: 7 - 16
Immunglobulin M (IgM) ist ein Antikörper, der eine Schlüsselrolle im Immunsystem spielt. IgM ist normalerweise der erste Antikörper, der vom Körper als Reaktion auf eine Infektion produziert wird. Es ist im Blut und in der Lymphflüssigkeit vorhanden und hilft dabei, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu neutralisieren.
Ref: 0.4 - 2.3
Dieser Test misst die Immunantwort auf virale Infektionen. Ein erhöhter Wert kann auf eine aktive oder kürzlich stattgefundene Infektion hindeuten, da Ihr Immunsystem stark auf virale Antigene reagiert.
Ref: 0 - 10
Interferon-Gamma (IFN-γ) ist ein wichtiges Botenstoff-Protein, das die Abwehrkräfte des Körpers stärkt. Es wird hauptsächlich von bestimmten Immunzellen produziert und hilft, Viren, Bakterien und Tumorzellen zu bekämpfen. Zudem reguliert es Entzündungsprozesse und spielt eine Rolle bei Autoimmunerkrankungen. Ein Ungleichgewicht von IFN-γ kann Hinweise auf Infektionen, Entzündungen oder Immunstörungen geben. Die Bestimmung des IFN-γ-Spiegels kann helfen, das Immunsystem besser zu beurteilen.
Ref: 65-800
Interleukin-10 (IL-10) ist ein entzündungshemmendes Eiweiß (Zytokin), das eine wichtige Rolle in der Regulation des Immunsystems spielt. Es hilft, überschießende Entzündungsreaktionen zu dämpfen und schützt so den Körper vor Schäden durch eine überaktive Immunantwort.
Ref: 10 - 60
Interleukin-17A (IL-17A) ist ein entzündungsförderndes Eiweiß (Zytokin), das eine wichtige Rolle in der Immunabwehr spielt. Es wird vor allem von bestimmten Immunzellen gebildet und trägt zur Bekämpfung von Infektionen bei, kann aber auch an chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen beteiligt sein.
Ref: 0 - 30
Dieses Zytokin spielt eine Rolle bei der Immunantwort. Hohe Werte können auf eine Entzündung oder eine Infektion hindeuten.
Ref: 0 - 5
Interleukin-2 (IL-2) ist ein wichtiges Signalprotein des Immunsystems, das die Aktivität von Abwehrzellen wie T-Zellen und natürlichen Killerzellen steuert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen und der Regulation der Immunantwort. IL-2 wird auch in der Immuntherapie gegen bestimmte Krebsarten eingesetzt. Ein Ungleichgewicht kann mit Autoimmunerkrankungen oder Immunschwäche in Verbindung stehen. Die Messung von IL-2 kann helfen, entzündliche Prozesse im Körper besser zu verstehen.
Ref: 30-350
Interleukin-4 (IL-4) ist ein wichtiges Signalprotein des Immunsystems, das Entzündungen reguliert und die Abwehrreaktionen steuert. Es fördert die Bildung von Antikörpern und spielt eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen sowie Autoimmunerkrankungen. Ein Ungleichgewicht von IL-4 kann zu überschießenden Immunreaktionen oder chronischen Entzündungen führen. Die Messung des IL-4-Spiegels kann helfen, das Immunsystem besser zu verstehen und gezielte Behandlungen zu unterstützen.
Ref: 5-25
IL-6 ist ein entzündungsförderndes Zytokin. Ein hoher Wert deutet auf eine akute Entzündung hin und kann bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Stress erhöht sein.
Ref: 0 - 7
IL-8 wird ebenfalls bei Entzündungsreaktionen produziert. Erhöhte Werte können auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen.
Ref: 0 - 15
Leukozyten, auch als weiße Blutkörperchen bekannt, sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Sie helfen, den Körper vor Infektionen und Krankheiten zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Leukozyten, einschließlich Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile, die alle unterschiedliche Funktionen im Immunsystem haben.
Ref: 4 - 10
Lymphozyten sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind verantwortlich für die Abwehr von Infektionen und die Bekämpfung von Krankheiten. Es gibt zwei Haupttypen von Lymphozyten: B-Zellen und T-Zellen. B-Zellen produzieren Antikörper, die Krankheitserreger neutralisieren, während T-Zellen infizierte Zellen direkt angreifen und zerstören.
Ref: 20 - 45
Lymphozyten sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind verantwortlich für die Abwehr von Infektionen und die Bekämpfung von Krankheiten. Es gibt zwei Haupttypen von Lymphozyten: B-Zellen und T-Zellen. B-Zellen produzieren Antikörper, die Krankheitserreger neutralisieren, während T-Zellen infizierte Zellen direkt angreifen und zerstören.
Ref: 1 - 4
Monozyten sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die größten Zellen unter den Leukozyten und machen etwa 2-10% der gesamten weißen Blutkörperchen im Blut aus. Monozyten werden im Knochenmark gebildet und zirkulieren im Blut, bevor sie in verschiedene Gewebe wandern, wo sie sich in Makrophagen und dendritische Zellen umwandeln. Diese Zellen sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen und die Regulierung des Immunsystems.
Ref: 2 - 8
Monozyten sind eine Art von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die größten Zellen unter den Leukozyten und machen etwa 2-10% der gesamten weißen Blutkörperchen im Blut aus. Monozyten werden im Knochenmark gebildet und zirkulieren im Blut, bevor sie in verschiedene Gewebe wandern, wo sie sich in Makrophagen und dendritische Zellen umwandeln. Diese Zellen sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen und die Regulierung des Immunsystems.
Ref: 0.2 - 0.8
Neopterin ist ein Stoff, der im Körper bei Immunreaktionen produziert wird, insbesondere bei Entzündungen und Infektionen. Ein erhöhter Neopterin-Spiegel kann auf aktive Entzündungen, Infektionen oder autoimmune Erkrankungen hinweisen.
Ref: 0 - 10
Neutrophile Granulozyten, auch einfach als Neutrophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut und machen etwa 50-70% der gesamten weißen Blutkörperchen aus. Neutrophile sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen, da sie Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze erkennen und zerstören.
Ref: 50 - 70
Neutrophile Granulozyten, auch einfach als Neutrophile bekannt, sind eine Art weißer Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie sind die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut und machen etwa 50-70% der gesamten weißen Blutkörperchen aus. Neutrophile sind entscheidend für die Abwehr von Infektionen, da sie Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze erkennen und zerstören.
Ref: 2 - 7.5
Proteinase 3-Antikörper (PR3-Ak) sind spezielle Abwehrstoffe des Immunsystems, die fälschlicherweise körpereigene Zellen angreifen können. Sie treten häufig bei bestimmten Autoimmunerkrankungen auf, insbesondere bei der Granulomatose mit Polyangiitis – einer entzündlichen Gefäßerkrankung.
Ref: <20
Der Quotient Kappa/Lambda beschreibt das Verhältnis zweier Eiweißbestandteile (freier Leichtketten), die Teil von Antikörpern im Blut sind. Diese sogenannten Kappa- und Lambda-Leichtketten werden vom Immunsystem gebildet. Ein ausgewogenes Verhältnis ist normal. Ist der Quotient deutlich erhöht oder erniedrigt, kann das auf eine Störung der Antikörperproduktion hinweisen – zum Beispiel bei bestimmten Blutkrebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom. Der Arzt nutzt diesen Wert zur Abklärung oder Überwachung solcher Erkrankungen.
Ref: 0.37-3.10
Der Rheumafaktor (RF) ist ein Antikörper, der im Blut gemessen wird und bei bestimmten Autoimmunerkrankungen, wie der rheumatoiden Arthritis, erhöht sein kann. Ein erhöhter RF-Wert weist darauf hin, dass das Immunsystem möglicherweise gegen körpereigenes Gewebe reagiert. Allerdings kann der Rheumafaktor auch bei gesunden Menschen oder anderen Erkrankungen wie Infektionen erhöht sein. Die Bestimmung des RF-Wertes ist ein wichtiger Baustein in der Diagnostik von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, sollte jedoch immer in Kombination mit weiteren Untersuchungen interpretiert werden.
Ref: 0 - 14
Der Rheumafaktor (RF-IgM) ist ein spezieller Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann. Er richtet sich gegen körpereigene Abwehrstoffe und kommt häufig bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vor – vor allem bei der rheumatoiden Arthritis. Ein erhöhter RF-IgM-Wert kann auf eine solche Erkrankung hinweisen, tritt aber manchmal auch bei anderen Entzündungen oder im höheren Alter ohne Krankheitswert auf. Der Arzt bewertet den Wert immer im Zusammenhang mit Symptomen und weiteren Untersuchungsergebnissen.
Der Labormarker SARS-CoV-2 Spike Protein wird verwendet, um das Vorhandensein des Virus, das COVID-19 verursacht, nachzuweisen. Das Spike-Protein ist ein wichtiger Bestandteil des Virus, das an menschliche Zellen bindet und die Infektion ermöglicht. Ein positiver Test auf dieses Protein kann auf eine aktive Infektion oder eine vorherige Exposition hinweisen.
Ref: negativ
Der Stimulationsindex zeigt an, wie gut das Immunsystem auf virale Stimuli reagiert. Ein höherer Wert bedeutet eine stärkere Immunreaktion, was auf eine aktive Immunüberwachung hinweisen kann.
Ref: 1 - 3
Thyreoglobulin-Antikörper (TG-AK) sind Antikörper, die sich gegen das Protein Thyreoglobulin richten, welches in der Schilddrüse eine zentrale Rolle bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen spielt. Ein erhöhter TG-AK-Wert kann auf Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder den Morbus Basedow hinweisen. Solche Erkrankungen können die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und zu Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Konzentrationsproblemen führen. Die Bestimmung von TG-AK ist ein wichtiger Schritt zur Abklärung von Autoimmunprozessen in der Schilddrüse.
Ref: 0 - 115
Thyreoglobulin-Antikörper (TAK) sind Abwehrstoffe des Immunsystems, die sich gegen das körpereigene Protein Thyreoglobulin richten. Dieses Protein wird in der Schilddrüse gebildet und ist an der Produktion von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Ein erhöhter TAK-Wert kann auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse hinweisen, wie z. B. Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow. Die Bestimmung der TAK erfolgt durch eine einfache Blutuntersuchung und hilft, Schilddrüsenerkrankungen frühzeitig zu erkennen oder deren Verlauf zu überwachen.
Ref: <40
Dieser Marker zeigt Entzündungsprozesse im Körper an. Ein erhöhter Wert kann auf eine akute Entzündung oder eine chronische Entzündungserkrankung hinweisen.
Ref: 0 - 8
Der Toxoplasmose-IgG-Test zeigt, ob du in der Vergangenheit eine Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii hatten. Positive IgG-Werte bedeuten, dass du Antikörper gegen den Erreger entwickelt hast, was auf eine frühere Infektion hinweist. Diese Antikörper bleiben oft lebenslang im Blut nachweisbar.
Ref: negativ
Der Toxoplasmose-IgM-Test zeigt, ob eine akute oder kürzlich stattgefundene Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii vorliegt. Positive IgM-Werte können darauf hinweisen, dass die Infektion aktuell oder in jüngerer Vergangenheit aufgetreten ist. Weitere Tests sind oft erforderlich, um das genaue Infektionsstadium zu bestimmen.
Ref: negativ
Der TPHA-Test (Treponema pallidum Hämagglutinationstest) ist ein Labortest, der zum Nachweis von Syphilis, einer sexuell übertragbaren Infektion, verwendet wird. Der Test erkennt Antikörper gegen das Bakterium Treponema pallidum im Blut und zeigt an, ob eine aktuelle oder frühere Infektion vorliegt. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Sie irgendwann Kontakt mit dem Syphilis-Erreger hatten und möglicherweise eine weitere Abklärung oder Behandlung benötigen. Ein negatives Ergebnis deutet darauf hin, dass keine Syphilis-Antikörper vorhanden sind.
Ref: negativ
Transglutaminase-IgA ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und häufig zur Diagnose von Zöliakie eingesetzt wird, einer autoimmune Erkrankung, die durch eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten gekennzeichnet ist. Bei Zöliakie reagiert der Körper auf Gluten, was zu Entzündungen und Schädigungen der Dünndarmschleimhaut führt. Ein erhöhter Transglutaminase-IgA-Wert weist in der Regel auf eine aktive Zöliakie hin und hilft Ärzten, die Diagnose zu stellen. Dieser Test wird häufig zusammen mit anderen Blutuntersuchungen und eventuell einer Dünndarmbiopsie durchgeführt, um eine umfassende Beurteilung der Erkrankung vorzunehmen.
Ref: 0 - 10
Transglutaminase-IgG ist ein Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann und in der Diagnose von Zöliakie eine Rolle spielt. Während Transglutaminase-IgA der primäre Marker für die Erkrankung ist, wird Transglutaminase-IgG oft zusätzlich getestet, insbesondere bei Personen, die einen IgA-Mangel haben, da diese keinen ausreichenden IgA-Antikörper produzieren. Ein erhöhter Transglutaminase-IgG-Wert kann auf eine autoimmune Reaktion auf Gluten hinweisen, die mit Zöliakie in Verbindung steht.
Ref: 0 - 10
Tryptase ist ein Enzym, das hauptsächlich in Mastzellen, einer Art von weißen Blutkörperchen, vorkommt. Mastzellen spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem, insbesondere bei allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen. Bei Aktivierung setzen Mastzellen Tryptase und andere Substanzen frei, die Entzündungen und allergische Reaktionen verursachen können.
Ref: 0 - 11.4
TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) sind spezielle Antikörper, die den TSH-Rezeptor in der Schilddrüse angreifen und die Hormonproduktion beeinflussen können. Erhöhte TRAK-Werte sind ein typisches Merkmal des Morbus Basedow, einer Autoimmunerkrankung, die oft mit einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) einhergeht. Symptome können Nervosität, Herzrasen, Gewichtsverlust und Schwitzen sein. Die Messung von TRAK ist wichtig, um Morbus Basedow zu diagnostizieren und von anderen Schilddrüsenerkrankungen abzugrenzen. Sie wird auch genutzt, um den Krankheitsverlauf und den Erfolg der Therapie zu überwachen.
Ref: 0 - 1.5
VCA p18 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, das häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p18 IgG zeigt an, dass Sie in der Vergangenheit mit EBV infiziert waren und dass Ihr Körper Antikörper gegen das Virus gebildet hat.
Ref: negativ
VCA p18 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, die häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p18 IgM zeigt an, dass du dich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befindest. Zu den typischen Symptomen einer solchen Infektion gehören Fieber, Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten und Halsschmerzen.
Ref: negativ
VCA p23 IgG ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, das häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) assoziiert ist. Ein positives Ergebnis für VCA p23 IgG zeigt, dass du in der Vergangenheit mit EBV infiziert warst und dein Körper Antikörper gegen das Virus gebildet hat.
Ref: negativ
VCA p23 IgM ist ein spezifischer Antikörper, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Dieser Labormarker wird verwendet, um festzustellen, ob Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, die häufig mit Erkrankungen wie Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) in Verbindung gebracht wird. Ein positives Ergebnis für VCA p23 IgM zeigt an, dass du dich in der Anfangsphase einer EBV-Infektion befindest. Zu den typischen Symptomen einer solchen Infektion gehören Fieber, Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten und Halsschmerzen.
Ref: negativ
Zebra IgG ist ein spezifischer Antikörpertest, der auf eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Der Nachweis von IgG-Antikörpern im Blut zeigt, dass Ihr Immunsystem bereits auf das Virus reagiert hat, was auf eine vergangene Infektion hinweisen kann. Ein positives Ergebnis für Zebra IgG deutet darauf hin, dass Sie in der Vergangenheit mit EBV infiziert waren, jedoch nicht unbedingt auf eine aktive Infektion hinweist.
Ref: negativ
Zebra IgM ist ein spezifischer Antikörpertest, der auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinweist. Der Test dient dazu, das Vorhandensein von IgM-Antikörpern im Blut nachzuweisen, die typisch für eine frühe Immunreaktion auf das Virus sind. Ein positives Ergebnis für Zebra IgM zeigt an, dass Ihr Körper aktiv auf eine EBV-Infektion reagiert, was häufig mit Symptomen wie Fieber, Müdigkeit, geschwollenen Lymphknoten und Halsschmerzen einhergeht.
Ref: negativ
Zöliakie-Antikörper sind spezifische Antikörper, die im Blut von Menschen mit Zöliakie nachgewiesen werden können. Zöliakie ist eine autoimmune Erkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten reagiert, ein Protein, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Diese Reaktion führt zu einer Entzündung und Schädigung der Dünndarmschleimhaut, was die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen kann.
Ref: negativ